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Landesliga 4

Hier trägt Steffen Exner (rechts) noch das Trikot des TuS Germania Horstmar. Am Sonntag lief er erstmals im grünen Jersey des TuS Altenberge auf.

Neue Hierarchie im Hügeldorf


Von Christian Lehmann

(15.07.19) Zwei Wochen lang hat André Rodine seine Jungs nur im Training schwitzen lassen, am Sonntag ließ der neue Trainer des TuS Altenberge sein Team nun erstmals auf einen Gegner los. Gegen den klassenniedrigeren SC Greven 09 unterlag der Landesligist mit 1:3. Es liegt im Naturell Rodines, sich deshalb nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Doch auch er weiß: Es gibt noch viel zu tun am Großen Berg vor dem Saisonstart bei der SG Borken am 11. August. 

Im ohnehin großen Kader tauchte am Sonntag überraschend ein neues Gesicht auf. Steffen Exner, zentraler Mittelfeldspieler und in der vergangenen Spielzeit einer der "Lieblingsschüler" Rodines, folgt seinem Coach vom TuS Germania Horstmar ins Hügeldorf und trifft dort auf seine alten und neuen Teamkollegen Kevin und Dennis Behn. "Das Ganze haben wir tatsächlich erst ganz kurzfristig über die Bühne gebracht. Bei ein, zwei Spielern ist es derzeit noch nicht ganz sicher, ob sie die Saison komplett durchziehen können. Weil wir für alle Fälle gewappnet sein wollten und Steffen noch nichts Neues hatte, habe ich meinen Hut in den Ring geworfen", erklärt Rodine. 

Neuzugänge eröffnen mehrere Optionen 

Neben dem Trio aus Horstmar standen beim ersten Test auch die übrigen Neuzugänge im Fokus. Der Oberliga-erfahrene Neuzugang Mauro Martin (21) etwa deutete trotz seines jungen Alters bereits seine Klasse an und hat das Zeug zum Stammspieler, auch Ex-A-Junior Asdren Haliti überzeugte im Mittelfeldzentrum mit Robustheit und Engagement. Sturm-Hüne Lucas Bußmann bringt mit seinen knapp zwei Metern Körpergröße eine ganz neue Komponente ins TuS-Spiel ein, er kann als Wand- und Zielspieler eine ähnliche Rolle einnehmen wie Patrick Teriete oder Patrick Rockoff in den vergangenen Jahren. Tom Hoffmann hat in der Bezirksliga einen großen Sprung gemacht und ist nicht nur als Backup, sondern als ernstzunehmender Stammplatz-Kontrahent für Marc Wenning-Künne zu sehen. Rodine: "Ich glaube, dass wir beim Punkt Neuzugänge ganz gut gearbeitet haben."

Das war auch notwendig, nach den Abgängen von Führungsspielern wie Jakob Schlatt, Marcel Lütke Lengerich oder Jakob Gerstung wird es eine völlig neue Team-Hierarchie geben. Einen klassischen Platzhirsch gab es beim TuS noch nie, Rodine sieht eine eher flache Hierarchie, erwartet aber, "dass Spieler wie Henni Wilpsbäumer oder Jannick Hagedorn mehr Verantwortung übernehmen". Auch Leistungsträger der Vorjahre wie Felix Risau, Malte Greshake, Christian Hölker oder Felix Kemper taugen dazu, eine Führungsrolle einzunehmen. 

Leistungsdiagnostik

Das Personal ermöglicht Rodine größtmöglichen Variantenreichtum, wobei er sich erst im Laufe der Vorbereitung auf ein festes Spielsystem festlegen will. "Wir werden ein, zwei Varianten haben, in denen sich die Spieler am wohlsten fühlen", so der Coach. Gegen Greven agierte das Team im 4-3-3-System. Das klappte vor allem im ersten Durchgang ordentlich, nach der Pause gingen jedoch Kraft und Ordnung ein wenig flöten, binnen 18 Minuten kassierte Neu-Schnapper Hoffmann drei Kirschen. "Zum Schluss haben einige Dinge nicht mehr so gut funktioniert. Es war uns aber bewusst, dass es Unkonzentriertheiten geben kann", erklärt Rodine, der mit seinem Team von 9 Uhr auf dem Platz stand und mit Leichtathletik-Guru Andreas Klose noch eine Leistungsdiagnostik durchgeführt hatte. 

Es ist alles ein wenig anders als in Horstmar. Nicht nur für die Spieler, auch für den Trainer wird die kommende Spielzeit eine besondere Herausforderung. Nicht zuletzt, weil Vorgänger Florian Reckels ganz tiefe Fußstapfen gegraben hat. "Das ist erst meine zweite Trainer-Station. Ich bin erst 32 Jahre alt und weit davon entfernt, zu behaupten, ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen", räumt Rodine ein. "Auch für mich gilt es, neue Dinge zu lernen, aufzunehmen und mich als Trainer weiter zu entwickeln."

Das Saisonziel bestimmt die Mannschaft

Besonders viele Optionen, die Gegner in der Landesliga in Ruhe zu beschnuppern, liefert ihm der Spielplan nicht. Am ersten Spieltag geht es zur SG Borken. Der Tabellenzwölfte der Vorsaison um Torjäger Bastian Bone ist als durchaus schwer berechenbare Variable einzustufen. Am zweiten Spieltag hat der TuS spielfrei, danach geht's nach Werne und anschließend direkt gegen die Topfavoriten Kinderhaus (H) und Mesum (A). "Das sind natürlich ganz dicke Brocken, aber wir sind vor nichts bange. Eine Pause am 8. oder 9. Spieltag wäre mir allerdings deutlich lieber gewesen."

An Westfalia Kinderhaus, so glaubt Rodine, führt in dieser Saison kein Weg vorbei. Für sein eigenes Team hat er bisher noch keine Zielvorgabe ausgegeben. "Wir haben derzeit noch einen sehr großen Kader und werden vielleicht noch ein paar Spieler fest zur Zweiten abgeben. Wenn das geschehen ist, werden wir gemeinsam mit der Mannschaft unsere Zielsetzung besprechen. Ich bin ein Fan davon, dass solche Entscheidungen zusammen mit den Spielern getroffen werden."

Vorbereitungsspiele des TuS: SC Greven 09 (H/1:3), TuS Hiltrup (H/16. Juli), FC Schüttorf 09 (H/19. Juli), Borussia Emsdetten (A/27. Juli), SuS Neuenkirchen (H/2. August),



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