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Landesliga 4

Sascha Pakularz bei seiner momentanen Lieblingsbeschäftigung: Tore erzielen. Hier nickt er zum 2:2 gegen Westfalia Kinderhaus ein.

Dem Chef auch mal Kontra geben


Von Fabian Renger

(21.08.19) Das erste Landesliga-Spiel des SC Altenrheine beim Werner SC vor eineinhalb Wochen. Nach 71 Minuten kommt ein gewisser Sascha Pakularz in die Partie. Nach 85 Minuten trifft genau jener Pakularz zum Ehrentreffer bei der 1:2-Niederlage. Am vergangenen Sonntag dann das erste Landesliga-Heimspiel Altenrheines. Gegner war Aufstiegs-Topfavorit Westfalia Kinderhaus. Nach 41 Minuten wird ein gewisser Sascha Pakularz eingewechselt. Altenrheine holt einen 0:2-Halbzeitrückstand auf, spielt noch 2:2. Doppel-Torschütze: Sascha Pakularz! 

29 Jahre jung ist der Projektleiter, seit 2017 Teil der Kanalkicker. Doch seine torgefährlichste Zeit liegt länger zurück. In der Aufstiegssaison 2015/16 mit der ISV. "21 oder 22 Tore", so genau weiß Pakularz das nicht mehr. In der vergangenen Spielzeit stieg er mit dem SCA auf. Doch vom Rekordwert war er meilenweit entfernt. Sechs Hütten und eine mehrmonatige Ausfallzeit standen zu Buche. Doch nun startet Pakularz durch - inzwischen ist er Daniel Apkes rechte Hand als spielender Co-Trainer und Nachfolger von Denis da Silva. Vor dem Derby beim SV Mesum muss sich Altenrheines "Gerd Müller" (Danke, Tino Wermeling! ;-)) nun aber erstmal unseren Fragen stellen...

Trifft in dieser Saison noch irgendjemand anderes abgesehen von dir für den SC Altenrheine?
Pakularz (lacht): Ich hoffe doch...

War ja für dich auf jeden Fall ein perfekter Start.
Pakularz: Zweimal eingewechselt worden, jeweils getroffen. So kann's auf jeden Fall weitergehen.

Woran liegt das: Machst du irgendetwas anderes beim Betreten des Rasens? Beim Warmmachen?
Pakularz: Nö, das weiß ich auch nicht. Im Moment läuft's einfach. Es gibt keine Formel dafür. Es war lange Zeit zu wenig, vielleicht auch, weil ich immer mal wieder länger raus war. Ich habe früher dann doch schon öfter das Tor getroffen. Vielleicht kommt das in dieser Saison wieder. Ich hoffe darauf.

Vielleicht am Sonntag schon in Mesum. Kollege Schmidt aus Mesum hat gesagt, man wolle zeigen, wer Herr im Haus ist.
Pakularz: Ja, das können sie ja versuchen. (lacht) Nein, im Ernst: Ich habe auch ein Jahr in Mesum gespielt. Da kommt man gerne zurück. Gegen Werne haben wir eher unglücklich verloren. Gegen Kinderhaus haben wir in der zweiten Halbzeit echt ein gutes Spiel gemacht und Kinderhaus unser Spiel aufgezwungen. Als Aufsteiger sicher nicht so schlecht. Das haben wir schon gut gemacht und eine spieltstarke Truppe, um mitzuhalten in der Liga. Und nach einer Niederlage und einem Unentschieden wollen wir am Sonntag den ersten Sieg mitnehmen, ganz klar.

Du bist ja spielender Co-Trainer in diesem Jahr. Ist das etwas ganz anderes für dich, als nur Spieler zu sein?
Pakularz: Definitiv ist es eine Umstellung und alles ein bisschen noch in der Findungsphase. Da muss ich mich noch dran gewöhnen.

Wie sieht die Aufgabenteilung mit Daniel aus?
Pakularz: Es war schon von Anfang an so kommuniziert, sich vermehrt aufs Spielen zu konzentrieren und dann langsam herein zu rutschen, also auch mit ihm zu diskutieren über viele Dinge. Damit er auch eine andere Meinung hört, nicht nur sein eigenes Ding macht und ihm jemand Kontra gibt in gewissen Sachen. Das entwickelt sich derzeit. Im Training teilen wir uns auf in unterschiedliche Gruppen, ich bringe eigene Übungen mit rein. Das wird jetzt immer mehr und soll auch immer mehr werden. Das ist aber ein Prozess, der sich entwickeln soll.

War das denn von Daniel so gewünscht mit dir?
Pakularz: Im Winter hatte Denis gesagt, dass er aufhört. Der Anruf kam Knall auf Fall, ob ich es denn wohl machen will. Ich habe dann irgendwann zugesagt - so lange es mit dem Beruflichen im Einklang zu bringen ist, weil ich auch viel unterwegs bin in ganz Deutschland. Da gibt's bisher aber keine Probleme.



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