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Landesliga 4

Der VfL Senden hat sich von seinem Trainer André Bertelsbeck getrennt.

VfL Senden entlässt Bertelsbeck


Von Christian Lehmann

(17.12.19) Nach zweieinhalb Jahren endet die Zusammenarbeit zwischen Landesligist VfL Senden und seinem Trainer André Bertelsbeck. Wie Vorstandsmitglied Christian Arends am Dienstag in einer Pressemitteilung bekanntgab, wurde der Coach mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Die Begründung: Dissonanzen zwischen dem Trainer und der sportlichen Leitung.

"Seit einigen Wochen bereits war die Kommunikation zwischen dem Trainer und der sportlichen Leitung massiv gestört. Unterschiedliche Ansichten bezüglich der Ausrichtung der 1. Herrenmannschaften waren hierfür maßgeblich", heißt es in der Mitteilung. Bereits am 28. November war Bertelsbeck vom 1. Vorsitzenden Gerhard Buchholz und Geschäftsführer Michael Matte mitgeteilt worden, dass man seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wolle. "Eine weitere Zusammenarbeit in den kommenden sechs Monaten erachtet der Vorstand als nicht zielführend, weswegen der Übungsleiter bereits jetzt freigestellt wurde." Bis auf Weiteres wird die Mannschaft vom bisherigen Co-Trainer Rabah Abed betreut, der vor Kurzem die Trainer-B-Lizenz erworben hat und derzeit am DFB-Stützpunkt in Münster hospitiert. An einer Nachfolgelösung wird derweil gearbeitet. 

Funkstille seit Ende Oktober

Die Installation Abeds als Assistent von Bertelsbeck war offenbar einer der Auslöser dafür, dass es knatschte zwischen dem Chefcoach und Sportleiter Berik. "Taylan Berik hat seit Ende Oktober mit mir kein Wort mehr gesprochen", sagt Bertelsbeck gegenüber heimspiel-online. Für seine sofortige Demission hat der Übungsleiter keinerlei Verständnis, er will diese aber akzeptieren.

Berik, so Bertelsbeck, habe Abed als Nachfolger des bisherigen Assistenten Andreas Bopp der Mannschaft vorgestellt, ohne dies vorher mit ihm zu besprechen. Außerdem habe der Funktionär Bopp lediglich per Kurzmitteilung über seine Ablösung unterrichtet. "Ich habe überhaupt kein Problem mit Rabah und wir haben diese Situation gut angenommen. Ich habe allerdings immer wieder darauf gedrängt, dass Herr Berik und ich uns gemeinsam an einen Tisch setzen müssen. Ich bin ein Typ, mit dem man über alles reden kann. Das ist nicht passiert.", so Bertelsbeck.

Berik: "Kein Alleingang"

Dass sich der Verein zu einer sofortigen Trennung entschieden habe, wurde ihm am Sonntag vom Jugenvorsitzenden und stellvertretenden Kassierer Christian Arends mitgeteilt. Taylan Berik war am Dienstag für eine Stellungnahme telefonisch nicht zu erreichen. Gegenüber den Öffnet externen Link in neuem FensterWestfälischen Nachrichten sagte er, er wolle sich zum Thema nicht äußern, um "kein zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen". Zudem sei der Entschluss, den Coach abzulösen, "kein Alleingang von mir gewesen, sondern eine gemeinsame Entscheidung des Vorstands".

Sportlich hatte sich das Team nach katastrophalem Saisonstart zuletzt deutlich stabilisiert. Als Tabellenachter mit sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone stand der VfL wieder recht ordentlich da. "Ich hatte die komplette Rückrundenvorbereitung schon geplant", erklärt Bertelsbeck, der nach eigener Aussage positive Rückmeldungen und aufmunternde Nachrichten aus dem Kreise der Mannschaft erhalten hat. Ein neues Engagement als Trainer kann er sich zur neuen Saison durchaus vorstellen. "Bis zum 30. Juni 2020 stehe ich noch offiziell beim VfL Senden unter Vertrag, ab Sommer höre ich mir aber alles an."



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