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Engin Yavuzaslan - Ein Allesgeber


Von Fabian Renger

(17.03.20) Für Engin Yavuzaslan ist es eine Ehre: Er wird im Sommer Nachfolger von Rob Reekers und schwingt folglich den Taktstock am Seitenrand der SpVgg Vreden. "Ich weiß, was Vreden für eine Hausnummer ist", betont der (noch) 38-Jährige. Eine großartige Vorstellungsrunde war allerdings nicht vonnöten, man kannte sich. "Aus dem Effeff", benötigte Yavuzaslan keine aufwändige Powerpoint-Präsentation, um sich auf den Trainerstuhl zu bewerben.

Sicher, das berichtet Vredens 1. Vorsitzender Christoph Kondring, habe man mehrere Kandidaten im Auge gehabt. Am Ende wurde es aber Yavuzaslan. Vor allem aufgrund dessen Zeit in Osterwick. Dort war er drei Jahre als Spielertrainer tätig, es folgte ein kurzes Einjahres-Intermezzo bei Eintracht Coesfeld. Finanzielle Probleme gaben den Ausschlag zur flotten Trennung, keinesfalls lagen damals sportliche Gründe vor: Mit der Eintracht wurde Yavuzaslan auf Anhieb Bezirksliga-Meister der Saison 2018/2019.

Ruhmreiche Ex-Clubs

Neulich spielte Yavuzaslan nochmal kurz bei Union Lüdinghausen. "Ein freundschaftlicher Dienst", sagt er, der 153 Spiele in der Oberliga auf dem Buckel hat. Seine ehemaligen Vereine haben durchaus klangvolle Namen: VfB Hüls, VfL Bochum II, Germania Gladbeck oder die SpVgg Erkenschwick.

Aber wie gesagt: Besonders in Osterwick hinterließ er Spuren. Im ersten Jahr ging's zwar abwärts in die Bezirksliga, aber es folgten zwei zweite Plätze in der A-Liga. "Da hat er einen guten Job gemacht", lobt Kondring. Auch Yavuzaslans Anpsrache sei sehr gut. Er verfolgte den Weg des 1,75 Meter großen Mannes aus der Distanz und erkundigte sich schließlich bei Marvin Langer und Mario Worms. Zwei alte Weggefährten Yavuzaslans. Worms war in Coesfeld Trainerkollege von Yavuzaslan. Beide hoben den Daumen. "Wir sind sehr optimistisch", sagt Kondring daher. Über den Co-Trainer-Posten wird noch gesprochen, Yuzuru Okuyamas Zukunft ist noch offen. Worüber nicht gesprochen wird: Ein Comeback als Spielertrainer.

Ein Malocher

"Die Fitness hat er wohl noch", schätzt ein lachender Kondring. "Aber eigentlich sollen die jungen Leute spielen..." Das sieht Yavuzaslan genauso. Er will sich auf die Seitenlinie konzentrieren. "Mit Leidenschaft. In Vreden wusste man, was für ein Typ ich bin", erklärt er. Aha. Das klingt nach Erklärungsbedarf. "Ich bin einer, der immer alles gibt", wird der Neue konkreter. "Erfolgshunngrig und mit harter, ehrlicher Arbeit." Er selbst hat bereits einiges erlebt - oder besser gesagt: Überlebt. Mit 30 erlitt er einen Schlaganfall. Heute merkt er davon nichts mehr.

Alles geben - das sollen auch seine Jungs auf dem Acker. "Ich bin Freund von aktivem Fußball", soll Vredens Team unter seiner Regie durchaus den Rhytmus bestimmen.

Westfalenliga 1



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