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Volleyball

Ein 2:3 im Endspiel gegen BW Aasee II würde Trainer Hans Stuckenbrock und seinen TSC-Volleyballerinnen schon zur Teilnahme an der Relegation reichen.

Showdown um die Relegation


von Lars Johann-Krone

(06.04.17) Aufstiegsrelegation, Klassenerhalt und Platz vier. Das sind die Ziele, die die Volleyballteams BW Aasees und des TSC Münster-Gievenbeck am Wochenende verfolgen. Spannung ist also vorprogrammiert, vor allem bei den TSC-Frauen, denn bei denen kommt es zum direkten Duell um den zweiten Platz mit Verfolger BW Aasee II.

TSC Münster-Gievenbeck - BW Aasee II (Sa., 20 Uhr)
Letzter Halt Gievenbeck. Im Westen Münsters entscheidet sich, welche Verbandsliga-Mannschaft Ende April um den Aufstieg in die Oberliga spielen darf. Der TSC Münster-Gievenbeck kann sich als aktuell Zweitplatziertermit zwei Punkten Vorsprung auf BWA II sogar eine 2:3-Niederlage erlauben, um den Relegationsplatz zu verteidigen.

"Wir versuchen natürlich, das Spiel zu gewinnen. Auf ein 2:3 zu spielen, geht ja gar nicht", so TSC-Trainer Hans Stuckenbrock. Seine Mannschaft war in der Liga zuletzt wohl die stärkste nach Tabellenführer VoR Paderborn. Vor allem die Arbeit im Block verschaffte den Gievenbeckerinnen in den vergangenen Wochen immer wieder wichtige Punkte. So auch im Spiel bei BW Aasee III am Samstag. 3:0 schlug der TSC die Drittvertretung vom Aasee.

Die Zweite wird am kommenden Samstag vermutlich mit Verstärkung aus der starken vierten Mannschaft spielen. Ricarda Tönsing könnte aushelfen, eventuell weitere Spielerinnen. Der TSC auf der anderen Seite wird jedoch auch in Bestbesetzung spielen. Auch Laura Schoneberg, einzige Zuspielerin im Kader, konnte den Anfang ihres Urlaubs verschieben.
Heimspiel-Tipp: Der TSC zieht in die Relegation ein. Er schlägt die Aasee-Reserve in einem spannenden Match mit 3:2.

Wenn die Konkurrenz mitspielt, könnten Markus Sporkmann (l.) und BWA schon am Samstag den Klassenerhalt sichern. Falls die Kontrahenten im Tabellenkeller nicht mitspielen, muss das Team in Minden einen Punkt holen.

1. VC Minden - BW Aasee (So., 17 Uhr)
Die Klasse zu halten, ohne selber etwas dafür tun zu müssen. Tolle Sache. Die Regionalliga-Volleyballer BW Aasees könnten am Samstag in den Genuss dieses Luxus kommen. Die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt spielt schon am Samstag, Die Münsteraner reisen erst am Sonntag zu ihrem letzten Spiel. Zu Gast sind sie beim 1. VC Minden.

Die Situation ist mittlerweile einfach erklärt. Sollte der TV Hörde II in seinem Heimspiel gegen den ebenfalls noch abstiegsbedrohten Dürener TV II keine drei Punkte holen, wäre Aasee gerettet. Sollte diese Variante nicht greifen, könnte die Mannschaft vom Aasee hoffen, dass die Füchse Düsseldorf/Ratingen in ihrem Spiel beim VV Humann Essen keine Punkte ergattern. "Wir wissen auf jeden Fall vor unserem Spiel in Minden, was wir zu liefern haben. Das ist ein kleiner Vorteil", erklärt BWA-Spieler und Interimstrainer Markus Sporkmann.

Sollten die Varianten eins und zwei nicht greifen, müssten Sporkmann und Co. den Joker ziehen. Sie müssten in Minden mindestens ein 2:3 holen. Minden ist Tabellenschlusslicht. Unmöglich wäre ein Punkt also nicht. Die Münsteraner fahren allerdings ersatzgeschwächt an die Weser. Arne Bleines ist zwar aus seinem Skiurlaub zurück und übernimmt wohl wieder das Zuspiel. Auf der anderen Seite fehlen aber wichtige Angreifer. Jan Romunds Druck und die gute Quote über die Außenpositionen wird BWA fehlen. Julian Banse und Tobias Beuker fehlen ebenfalls. Beide sind Außenangreifer. Zudem muss Matthias Krabbe als Libero absagen.
Heimspiel-Tipp: BW Aasee kann sich schon am Samstag freuen. Da die Füche keine Punkte in Essen holen, reisen die Münsteraner entspannt nach Minden. Dort stellt sich heraus, dass alle Aufregung umsonst war, denn Aasee gewinnt in Minden mit 3:1.

BW Aasee - BSV Ostbevern (Sa., 19 Uhr)
Feuchte Augen und Blumensträuße. Die könnte es eventuell am Samstag bei BW Aase geben. Einige Spielerinnen kündigten an, die Mannschaft verlassen zu wollen. Ganz sicher ist, dass zum Abschluss der Saison noch ein Lokal-Derby ansteht. BW Aasee empfängt am 22. Spieltag den BSV Ostbevern.

Welche Spielerinnen nun konkret dem Volleyball adieu sagen oder kürzertreten, war aus dem Klub nicht zu erfahren. Fest steht aber, dass dem Team ein Umbruch bevorsteht. "Auf der anderen Seite haben schon einige Spielerinnen ihr Interesse bekundet, in der nächsten Saison für BW Aasee spielen zu wollen", erklärt Aasee-Trainer Nils Kaufmann.

Der Sieger des Spiels wird am Ende der Saison Vierter sein. Ein gutes Ergebnis für Aufsteiger. "Der Tabellenplatz ist mir allerdings ziemlich egal. Ich will das Spiel gegen Ostbevern gewinnen, und vielleicht setzt die Tatsache, dass es für einige das letzte Spiel ist, ein paar Extra-Prozente frei", so Kaufmann. 

Die Saison verlief für die beiden Aufsteiger ziemlich unterschiedlich. Während Aasee eine starke Hinrunde spielte und im Dezember gar auf Rang zwei stand, spielte sich der BSV im Laufe der Rückrunde fast in einen Rausch, schlug jüngst sogar Tabellenführer Bad Laer. Einen Spieltag vor Saisonende sind BWA und der BSV nun mit 38 Zählern punktgleich.
Heimspiel-Tipp: Aasee steht am Ende auf dem vierten Rang. Grund dafür ist der 3:2-Erfolg zum Abschluss der Saison.



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