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Lukas Kempken steht mit Gremmendorf erneut vor einer großen Herausforderung - es geht nach Sendenhorst.

Wochen der Wahrheit


von Kevin Michaelis

(01.02.17) Für viele Mannschaften geht es schon im Februar darum, sich für den Endspurt der Landesligasaison in eine gute Ausgangslage zu bringen und um bestenfalls noch den ein oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen. Für die HSG Gremmendorf/Angelmodde in Sendenhorst also schon ein vorentscheidendes Spiel. Auch der SC Münster 08 muss wieder liefern und ist auf Wiedergutmachungskurs nach der Niederlage gegen den SCE. Die Westfalia zuletzt mit einem Wahnsinns Sieg gegen Telgte, nun zu Gast beim Ligaprimus des TV Emsdetten II, geht da etwa auch was? Wir bereiten Sie in Ruhe auf alles vor.

 

SC Münster 08 – Ibbenbüren SpVg     (Sa. 16 Uhr)
Nach der Niederlage vergangene Woche gegen den SC Everswinkel und die Schwäche vor allem im Abschluss, vorerst bedeutend mit dem Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz, fand Nullacht-Trainer Björn Hartwig deutliche Worte: „Nächste Woche erwarte ich von meinen Jungs definitiv eine Reaktion.“ Da kommt die Ibbenbürener SpVg möglicherweise gerade recht. Denn Ibbenbüren holte aus den letzten fünf Begegnungen nur ein mickriges Pünktchen. Und Nullacht feierte alle Siege in dieser Saison bis jetzt vor heimischem Publikum.
Hinspiel: 25:23
Heimspiel-Tipp: Die geforderte Reaktion folgt, Nullacht gewinnt – 29:25.

TV Friesen Telgte – TuS Spenge II     (Sa. 18.30 Uhr)
Die unerwartete Niederlage gegen die Westfalia von Kinderhaus, lässt Telgte zunächst auf Rang drei zurückfallen. Doch auch Friesen-Coach Christian Meermeier weiß, dass es keinen Sinn macht das Hau-drauf-Männchen zu spielen und verrät: „Es wird keine große Wutpredigt geben.“ Und dennoch sollte Telgte im kommenden Heimspiel gut daran tun vergangenes wieder wett zu machen, auch um wieder zurück in die Spur des Erfolgs zu finden. Das Ergebnis des Hinspiels gibt jedenfalls Hoffnung.
Hinspiel: 29:37
Heimspiel-Tipp: Jedes Team rutscht aus, Telgte aber nicht ein zweites Mal – 35:26-Heimsieg.

TV Isselhorst – TuS Brockhagen     (Sa. 18.30 Uhr)
Beide Teams sind aktuell seit vier Spielen ungeschlagen. Die Formstärke zeigt sich nicht nur in den Ergebnissen, sondern auch in der Statistik. Während Isselhorst die zweitbeste Defensive der Liga stellt, ist die Offensive von Brockhagen momentan die Drittstärkste. Spannung ist also erwartet, fragt sich nur, welche der beiden Mannschaften dem Gegner seine eigenen Stärken eher aufzeigen kann.
Hinspiel: 24:27
Heimspiel-Tipp: Isselhorst gibt sich Zuhause keine Blöße und gewinnt knapp – 32:30.

TG Hörste – 1. HC Ibbenbüren     (Sa. 19.15 Uhr)
Identischer Start in Hin- und Rückrunde. Während Hörste beide Spiele gewann, verlor der HCI wieder die ersten zwei Partien. Das Hinspiel der beiden Kontrahenten endete damals unentschieden, für Ibbenbüren gleichbedeutend mit dem ersten Punkt der Saison. Danach ging es Bergauf, zu mehr als Platz sieben reicht es allerdings noch nicht. Hörste hingegen hat sich durch gute Leistungen mit Platz vier in der oberen Region der Tabelle etabliert.
Hinspiel: 31:31
Heimspiel-Tipp: Hörste ist leichter Favorit und untermauert die Ambitionen – 29:25.

SG Sendenhorst – HSG Gremmendorf/Angelomodde     (Sa. 19.15 Uhr)
Dass die Formkurve der SGS momentan nach oben zeigt, ist nicht nur an der Tabelle zu sehen, sondern vor allem auf die vielen guten Leistungen der vergangenen Wochen zurückzuführen. Nur eins der letzten sechs Spiele ging verloren. Selbst 34 Gegentore im Spiel gegen die Ibbenbürener SpVg sind da laut Trainer-Andreas Schwartz kein Beinbruch: „Um meine Abwehr brauche ich mir trotz der relativ vielen Gegentore gegen Ibbenbüren keine Sorgen machen. Die Leistung war gut.“ Für den Tabellenvorletzten der HSG beginnen allmählich die Wochen der Wahrheit. Mut sollte doch das Unentschieden aus dem Hinspiel machen. Das weiß auch Trainer-Axel Binnenbruck: „Jetzt kommen einige Gegner, bei denen es zumindest mal realistisch ist, etwas zu holen. Gegen Sendenhorst haben wir im Hinspiel ja auch schon einen Punkt geholt.“
Hinspiel: Opens internal link in current window24:24
Heimspiel-Tipp: Sendenhorst macht die Punktehoffnung der HSG schnell zunichte und gewinnt deutlich – 32:23.

TV Werther – SC Everswinkel     (Sa. 19.15 Uhr)
Der erste Schritt ist getan, die Abstiegsplätze sind verlassen. Für den SCE ist es nun das nächste entscheidende Spiel auf dem Weg zum Klassenerhalt. Nach dem verdienten Sieg über Münster 08, tut das Team um Trainer-Marcel Graefer gut daran, auch gegen den Tabellenvorletzten der Liga voll zu Punkten. „Das Spiel müssen wir natürlich unbedingt gewinnen“, so Graefer. Allerdings steht hinter dem Einsatz von Eversinkels bestem Torschützen Stefan Dittrich ein Fragezeichen. Dieser zog sich in der letzten Partie eine Verletzung an der Hand zu. Zudem sollte die Hinspielniederlage Warnung genug sein.
Hinspiel: 24:26
Heimspiel-Tipp: Everswinkel landet den nächsten Big Point – 28:25-Auswärtserfolg.

TV Emsdetten II – SC Westfalia Kinderhaus     (So. 18 Uhr)
Getreu nach dem Motto: „Totgesagte leben länger“. Welch eine Aufholjagd der Westfalia letzte Woche in Telgte. Ein Sieg, der ganze Berge versetzten kann und für die kommende Phase der Saison enorm wichtig sein wird. Kinderhaus-Trainer Sebastian Dreiszis dementsprechend erleichtert: „Ich hoffe, dass uns der Sieg Rückenwind gibt. Wir sollten das als Initialzündung sehen. Jetzt warten aber ganz schwere Spiele auf uns.“ Recht hat er, denn auswärts beim schier unüberwindbarem Spitzenreiter der Emsdettener Reserve hat bis jetzt noch keine Mannschaft bestanden. Auf dem Papier also sicherlich die schwerste Aufgabe, aber vielleicht auch gerade deswegen doch ein leichtes, da weder Druck noch sonstiges auf der Westfalia lasten sollte.
Hinspiel: Opens internal link in current window21:23
Heimspiel-Tipp: Nicht nur das Hinspiel war knapp. Westfalia zeigt einmal mehr, dass es gegen die besten Teams der Liga an einem sehr guten Tag, dagegenhalten kann. Gegen Emsdetten ist trotzdem kaum ein Kraut gewachsen – 30:31-Auswärtsniederlage.

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Tippspiel-Regeln

Ab sofort habt ihr die Chance, Euch mit einer Mail an info@heimspiel-online.de formlos als Tippgegner zu bewerben. Dafür bitte kurz euren Namen, euren Verein und Handynummer oder Mailadresse nennen, damit wir Euch zurückrufen oder anmailen können. Jeder Handballkenner ist willkommen – egal ob Spieler, Trainer oder Fan.

Die Regeln: Der Tipper, der im jeweiligen Spiel den Sieger richtig getippt hat und mit seiner Differenz näher an der Differenz des tatsächlichen Endergebnisses liegt,  bekommt einen Punkt. Liegen beide Tipper gleich nah am Resultat, ist entscheidend, welcher Tipper näher an der Anzahl der insgesamt erzielten Treffer liegt. Ist auch das gleich – oder haben beide das gleiche Ergebnis getippt – dann bekommt keiner einen Punkt. Natürlich weiß kein Tipper vorher von den Ergebnissen des anderen.

Doch Vorsicht: Es gibt einen Sonderfall. Denn, ähnlich wie beim Boxen, gibt es auch in unserer Tipprunde den Knock-Out in Form eines Lucky-Punchs. Bedeutet: Tippt einer der Kontrahenten ein Ergebnis exakt richtig – und sein Gegenüber schafft dies innerhalb der getippten Begegnungen nicht (oder seltener) – dann geht der Richtig-Tipper als Sieger aus dem Handballwochenende.

Liegen beide nach allen getippten Spielen im Endergebnis gleichauf, steht es also beispielsweise 3:3, dann entscheidet, wer insgesamt in den Einzelspielen die geringere zusammenaddierte Abweichung aufzuwiesen hat.



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