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Schöne Grüße von Otto Waalkes

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Von Andreas Teipel

(06.06.19) Zehn von zehn erreichbaren Punkten - die Männer des 1. HC Ibbenbüren haben ihre Hausaufgaben in der laufenden Relegation gegen den Abstieg aufs Gründlichste erledigt. Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ist im zählbaren Bereich bei voller Punktzahl erledigt. Im zweiten Spiel dieser Sonderrunde gewann der Landesligist aus Staffel 2 nämlich nicht nur das Spiel gegen Eintracht Dolberg an sich. Der deutliche Vorsprung beim 34:25 (14:14) ergibt auch einen strategischen Bonus gegen den letzten Gegner SG Bösperde. Denn den Münsterländern reicht jetzt ein Unentschieden, um auch in der kommenden Spielzeit das Land zu beliegen.

"Das Endergebnis täuscht jedoch über den Spielverlauf hinweg", gebietet HC-Trainer Markus Wedderhoff der Euphorie Einhalt. Bis zur 42. Minuten lagen beide Seiten nämlich mit 20:20 gleich auf. Die ersatz- und schützenfelstgeschwächten Gäste hauten bis dahin alles raus, was ging, fischten sich die Bälle weg und rollten eine Welle nach der nächsten (erste und zweite). Ibbenbüren Rückzugsverhalten begünstigte die Dolberger Spielweise zusätzlich.

Landesliga 2 - Relegation

Auf zum letzten Gefecht: Der HC Ibbenbüren schafft das kaum für möglich Gehaltene. Im letzten Spiel der Relegation reicht ein Auswärtssieg in Bösperde (13. Mai, 20 Uhr in Bösperde)

Irgendwann klang Dolbergs Klapper schlapper

Dann aber wurden Dolbergs Beine. Oder, um es mit Otto Walkes zu sagen: Es klapperte die Klapperschlang', bis ihre Klapper schlapper klang. Aber besagter 42. Minute fegte Ibbenbüren dann aber die Zweifel aus der Halle. Maik Menger (3), Tobias Westkamp (2) und Jan Dölemeyer schossen sechsmal erfolgreich aufs Eintracht-Tor, Felix Nottekemper auf der anderen Seite ließ nur zwei Bälle durch. Es stand also 26:22. Dolberg gab auf, Ibbenbüren marschierte jetzt sogar bis auf 31:23 davon. "Wir hatten den Spielern gesagt, dass sie geduldig bleiben sollen. Unsere Kraftvorteile haben sich schließlich auch bemerkbar", so Wedderhoff.

Wie wohltuend der volle Kader beim HC auch auf die jungen Spieler wirkte zeigte sich auch in der Person von Till Dorn: In den Spielen gegen Hesselteich, als er fast alleine den rechten Rückraum besetzen musste, war ihm der Druck der Verantwortung deutlich anzumerken. Jetzt aber, von der Bank kommend, zeigte er sein Potential. Drei Treffer gingen binnen weniger Minuten auf sein Konto. Vor allem seinen ersten Schuss donnerte er mit Wucht ins Tornetz. "Er hat dadurch auch dem Gegner gezeigt, dass wir noch ein Ass in der Hinterhand haben", stellte Wedderhoff heraus. Am kommenden Donnerstag im letzten Spiel gegen Bösperde gilt das jedoch alles nichts mehr. Aber ohne das alles würde es das große Endspiel überhaupt gar nicht geben. Danke also nach Ibbenbüren für ein Saisonfinale, wie man es sich spannender kaum wünschen kann.

Detmolds Akku scheint längst entleert

Doch vieles spricht dafür, dass der Handballclub höher gewinnen kann. Zum einen verfügt das Interims-Trainer-Trio bestehend aus Wedderhoff, Maik König und Christian Guhe über einen vollen Kader (auch Stephan Windmann ist wieder dabei). Und zum anderen kommt ein Gegner, dessen Trainer Andreas Schwartz glaubt, "dass wir eigentlich schon in der Pause sind. Schon gegen Detmold hat man gemerkt, dass der Akku leer ist." Schwartz, der früher unter anderem auch Gronau und Sendenhorst trainierte, glaubt zudem, dass das Harz-Verbot in Ibbenbürens Halle Bockraden "eh tödlich ist für uns". Und er wirkte keinesfalls so, als würde er bluffen. Dolberg scheint also maximal demotiviert zu sein, "es sei denn, die Jungs bekommen nochmal Bock auf einen Dienstagabend-Kick."

Und so bleibt zum Schluss noch zu erklären, wie ich hier auf die Klopperei in Dolberg komme. Nun ja, um einen Bluff von Schwartz auszuschließen, habe ich das Schützenfest halt mal gegoogelt. Und das war die Schlagzeile des Westfälischen Anzeigers. Kaum vorstellbar, dass die Mannschaft, die in der nächsten Saison mit Schwartz zusammen einen Neuanfang in der Bezirksliga starten will, am Wochenende Kräfte geschont hat. Die Ibbenbürener Truppe aber hat neues Selbstvertrauen getankt, und mit vollem Kader scheinen die Chancen um ein Vielfaches höher, auch in der nächsten Saison Landesliga zu spielen, als noch vor der Relegation.



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