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Oberliga Westfalen

Dennis Rosum machte Dampf auf der rechten Bahn.

Willkommen im Irrenhaus!


von Fabian Renger

(12.08.18) Vielleicht war es gut, dass Uwe Laurenz in der Vorwoche noch in London die Seele baumeln ließ. Dort machte er sich ein paar entspannte Urlaubstage, bis ihn der wöchentliche Wahnsinn Oberliga Westfalen wieder einholen sollte. Und Wahnsinn ist ein gutes Stichwort - denn, was der Trainer des FC Eintracht Rheine da im Heimspiel gegen die U21 des SC Paderborn mit ansehen musste, das war Wahnsinn. Ja, eigentlich viel mehr als das. 5:3 (2:0) siegte der FCE. In einem absolut irren Spiel.

Zur Halbzeit hatten die Rheinenser sicher geführt. Timo Scherping war der Endverwerter eines schönen Spielzugs vor der 1:0-Führung in der 43. Minute, zwei Minuten später kratzte Omar Guetat einen Ball noch so gerade vor dem Seitenaus, die Murmel fand ihren Weg zu Colin van den Berg, der das 2:0 besorgte. Soweit, so gut. Als "saudämlich" bezeichnete Laurenz die nun folgenden Gegentreffer.

Spiel auf den Kopf gestellt

Erst knallte Dardan Karimani (55.) einen Freistoß in die Torwartecke - Philipp Hinkerohe hatte ihn trotzdem nicht. Der Anschluss war hergestellt. In Minute 70 verteidigte die FCE-Hintermannschaft auf der rechten Seite ehr schlecht recht, wie aus dem Nichts stand's urplötzlich 2:2 - in einer Begegnung, die die Hausherren eigentlich im Griff hatten. Torschütze war Max-Benjamin Falldorf. Doch es wurde noch besser.

Denn acht Minuten vor Toreschluss hatten die Paderborner das Spielgeschehen endgültig auf den Kopf gestellt. Arber Mustafa hatte das 3:2 besorgt. Spiel gekippt, auch das ist an sich nicht ungewöhnlich. Aber: Jetzt ging der Spaß erst so richtig los. Aufgepasst, anschnallen und festgehalten für die wildeste Schlussphase 

Timo Scherping und Marvin Holtmann hatten direkt nach Wiederanpfiff das 3:3 auf dem Fuß, das besorgte der eingewechselte Luca Meyer wenig später. Guetat hatte eine Eckstoß reingebracht, Meyer sprang gut herein (84.). Wieder war alles offen. Und noch immer war nicht Schluss. Was sollte denn jetzt noch kommen? So einiges!

Laurenz hatte im Urlaub wohl ein Buch in Sachen "Goldendes Händchen" durchgepaukt. Denn mit Kevin "Eule" Grewe traf der nächste Eingewechselte in der 90. Minute gar wieder zum 4:3, er hatte sich in einen Schuss von Timo Scherping reingeschmissen. Wieder war eine Standardsituation voraus gegangen. Das Wechselbad der Gefühle machte schlussendlich Guetat mit seinem Treffer zum 5:3-Endstand perfekt. Mehr geht nicht. "Aber ein langweiliges 3:0 wäre mir wohl lieber gewesen", pustete Laurenz schlussendlich so richtig durch. Nachzuvollziehen...


FC Eintracht Rheine - SC Paderborn   5:3 (2:0)
1:0 Scherping (43.), 2:0 Van den Berg (45.)
2:1 Karimani (55.), 2:2 Falldorf (70.)
2:3 Mustafa (82.), 3:3 Meyer (84.)
4:3 Grewe (90.), 5:3 Guetat (90+1.)



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