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Oberliga Westfalen

Rheine Klappe, die Achte


Von Jakob Hehn

(17.03.24) Man kann kaum glauben, dass Eintracht Rheine noch im Abstiegskampf ist. Das 1:0 (0:0) bei Westfalia Rhynern war inzwischen das achte (!) Spiel in Folge, dass die Jungs von Christian Hebbeler nicht verloren. "Wir haben eine ordentliche Serie, hatten aber auch viele Unentschieden dabei und hätten schon acht, neun Punkte weg sein können. Deswegen war der Sieg heute extrem wichtig", sagte der Coach des FCE.

In Halbzeit eins war es aber zunächst noch kein gutes Spiel der Gäste. "Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten, aber wir waren viel zu passiv", sagte Hebbeler. In einer ausgeglichenen Partie war die Westfalia sehr gefährlich, die Abwehr der Eintracht aber hellwach. Dazu kam, dass die Rheinenser auch das Matchglück auf ihrer Seite hatte. "Wir wollten nach der Pause dann viel griffiger sein und denen nicht so viel Platz zum Spielen geben", so Hebbeler.

Rheine trifft in Rhynerner Drangphase

Das gelang zunächst nicht. Denn die Hausherren kamen stärker aus der Kabine und drängten nun auf die Führung. In der Drangphase von Rhynern traf dann aber Jonas Burke zur etwas überraschenden Führung. "Jonas hat ein gutes Spiel gemacht. Stürmer werden ja auch irgendwo nach Toren gemessen, deswegen ist das sicher wichtig für sein Selbstbewusstsein", meinte Hebbeler über seinen Schützling. Aus dem Gewühl heraus legte Sören Wald quer auf Burke, der zum 1:0 einschob (58.). Und mit der Führung im Rücken war der FCE völlig auf der Höhe und drückte auf die Entscheidung. 

Wald scheiterte nach einer Flanke von Mick Schüttpelz, Burke verpasste nach erneut guter Vorarbeit von Wald seinen Doppelpack und dann blieb der eingewechselte Julius Hölscher auch noch an Alexander Hahnmann, Keeper der Gastgeber, hängen. Das Ding wollte einfach nicht rein. "Zwischen der 60. und 70. Minute hatten wir sehr viele Chancen gehabt, das Ding zu entscheiden. Irgendwann war dann klar, dass es ums Verteidigen geht", berichtete Hebbeler.

Seine Jungs mussten nun deutlich mehr in der Defensive investierten und hatten auch Glück bei einer Chance der Westfalia. Ein Rhynerner wurde im Sechzehner gefoult, doch es gab Vorteil. Den Abschluss hauten die Hausherren über den Kasten und so konnte Schiedsrichterin Annika Kost nicht mehr auf den Punkt zeigen. "Wir sind sehr froh, dass wir nicht schon wieder mit einem Unentschieden den Gang nach Hause antreten mussten. Sicherlich hatten wir dann auch das Glück auf unserer Seite", sagte Hebbeler abschließend.

Westfalia Rhynern - FC Eintracht Rheine 0:1 (0:0)
0:1 Burke (58.)



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