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Landesliga 2

Trainingsfleiß siegt vor On-Off-Präsenz


Von Andreas Teipel

(18.01.19) Wer viel trainiert, ist länger fit. Quizfrage: Warum ist die TG Hörste im Allgemeinen und beim Nachholspiel in Ibbenbüren gestern Abend im Speziellen eine Mannschaft, die jeden in der Liga schlagen kann? "Ja, wir trainieren auch dreimal die Woche. Das macht sich inzwischen bemerkbar", beschreibt Christian Blankert, Hörstes Trainer, was auch den 31:25 (15:13)-Sieg begünstigt hat. Für den HC Ibbenbüren kam erschwerend hinzu, dass Daniel Albers schon in der achten Minute die Rote Karte sah. Somit ging den Gastgebern schon früh eine torgefährliche Option flöten.

Es war vor allem die Zeit um die Halbzeit herum, in der sich Hörste freispielte. Bis dahin hielt der HC mit. Hörste hatte natürlich auch Anlaufschwierigkeiten, um sich auf das Spielen ohne Harz einstellen. Aber die Abwehr Ibbenbürens machte seine Sache auch gut, spielte vorne die Angriff mit Geduld und Erfolg aus. Nach gut acht Minuten aber lief Hörste einen Tempogegenstoß, Albers langten von hinten den Ballführenden an, foulte ihn und wurde knallhart mit Rot bestraft. Bitter, aber in solchen Situationen haben Schiedsrichter oft gar keine andere Wahl. 

Dennoch blieb Ibbenbüren in Führung, setzte sich durch Treffern unter anderem von Lucas Heinze, Stephan Windmann oder Maik Menger auf 8:5 ab. Das ließ sich sehen. Aber Hörste ließ sich davon nicht beirren, hielt an seinen Schemata fest und ließ sich nicht abschütteln. Nach knapp 22 Minuten glich Silvan Tarner schließlich zum 10:10 aus. Der Gegner war wieder eingefangen. Wenig später führte Pascal Kaiser gar die erste Gäste-Führung herbei, die Hörste bis zum Seitenwechsel auf 15:13 ausbaute. Sicher auch eine Frage der Kraft bei so einem laufintensiven Spiel.

Nieters: "Im Moment reicht es einfach nicht"

Nach dem Seitenwechsel wurde aus der Zwei-Tore-Führung binnen zehn Minuten eine mit sechs Treffern Differenz, die Hörste dann auch bis zum Ende reichten. "In der Phase vor der Pause sind uns zwei, drei technische Fehler unterlaufen", meinte HC-Trainer Holger Nieters, "insgesamt haben wir das aber vor allem in der Abwehr ganz gut verteidigt." Im Moment reiche es aber einfach nicht, um ein Spiel zum Ende hin noch zu drehen. Nieters: "Dafür fehlen und einfach die Körner." Das Training sei zwar immer ganz gut besucht, aber mal fehlen die einen, dann die anderen. "Ein echtes Einspielen ist da nur noch schwer möglich", so Nieters. Am Ende gewann also Hörster Trainingsfleiß gegen Ibbenbürener On-Off-Präsenz unter der Woche.

Tore für Ibbenbüren: Windmann (6/2), Menger (5), Heinze (4), Dorn (3), Tenberg (3), Westkamp (3), Albers (1)
Tore für Hörste: Tarner (10/1), Schuster (7), Kaiser (4), Lepper (4), Stutzki (3), Hagemann (2), Barrelmeyer (1)



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