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Bezirksliga 12

Erzielte das 1:2 für Hauenhorst: Daniel Albers.

Das Wettringer Unheil auf dem allerletzten Drücker


Von Fabian Renger

(05.09.19) "Irgendwann fällt dann einer rein..." Sieben, acht hohe Bälle schlug Germania Hauenhorst in der Schlussphase des Heimspiels gegen Vorwärts Wettringen in den Kasten. Patrick Wensing, Wettringens Coach, wusste ganz genau, was da bald für ein Unheil folgen würde, wenn seine Mannen das nicht geschickter lösen. Und dann folgte es auch. Auf dem allerletzten Drücker flankte Yannik Willers, auf dem allerletzten Drücker kam Jürgen Heckmann an die Kugel, auf dem allerletzten Drücker stand es dann doch noch 3:3 (0:2). Ach du große Güte...

Drei Tore in der Fremde und bloß noch einen Zähler in der Hand - das ist für sich genommen schon hartes Brot. Als "absolut beschissen" beschrieb Wensing schließlich auch das Gefühl dieses Spielausgangs. Na gut. Die beiden Probleme der Jungs aus dem Hiärtken hießen aber: Eigener Schlendrian und Jan Westhoff.

Westhoff hält wie ein Berserker


Der ist Tormann bei Germania Hauenhorst und erwischte vor allem im ersten Abschnitt einen richtigen Sahnetag. "Da müssen wir uns bei ihm bedanken, dass es nicht schon nach 20 Minuten 3:0 oder 4:0 stand", kommentierte Germanias Coach Markus Heckmann. Sein Team kam ultraschlecht rein und hatte echtes Glück. Denn Westhoff parierte sowohl gegen Lyon Meyering (12.) als auch gegen Florian Kappelhoff-Rickert (19.), jeweils hervorragend. Na gut: Beide, Meyering und Kappelhoff-Rickert, hatten aber einmal auch gebutzt. Jeweils glänzte Henning Hils als Vorlagengeber (1:0 Kappelhoff-Rickert, 7./2:0 Meyering, 45.).

Heckmanns Elf hatte sich derweil nach den miserablen 20 Minuten zu Spielbeginn langsam eingegroovt. Sven Mersch traf gar die Latte (30.), einen Freistoß von Willers kratzte Gäste-Torwart Andre Epker - noch lang kein altes Eisen! - irgendwie noch aus dem Eck. Der 0:2-Halbzeitstand kam ihnen daher nicht gelegen. Aber was für die Hauenhorster sprach, war ihre heldenhafte Moral.

Wettringen zu fahrig und zu hektisch

Denn im zweiten Durchgang kamen sie immer wieder zurück. Auf Daniel Albers' Anschlusstor (50.) folgte zwar prompt Meyering 3:1 für Vorwärts (56.), doch Willers netzte selbst zum abermaligen Anschluss ein (70.). Jetzt reagierte Markus Heckmann. Aus der Viererkette machte er eine Dreierkette und warf alles nach vorne. Wettringen hingegen wirkte zu früh zu hektisch, ging mit eigenen Angriffen zu fahrig um und bettelte schlussendlich um einen weiteren Gegentreffer. Der dann ja auch fiel...

Heckmann dürfte der Zeitpunkt wurscht gewesen sein, er resümierte abschließend:"Der Punkt war mehr als verdient."

Germania Hauenhorst - Vorwärts Wettringen 3:3 (0:2)
0:1 Kappelhoff-Rickert (7.), 0:2 Meyering (45.)
1:2 Albers (50.), 1:3 Meyering (56.)
2:3 Willers (70.), 3:3 J. Heckmann (90+5.)



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