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Nach dem Rückstand in Rhynern hatte Drensteinfurts Coach Oliver Logermann nur kurz Anlass zur Skepsis. Sein Team schafft es derzeit aber, sich aus jeder misslichen Lage zu befreien.

Sie siegen und siegen und siegen...


von Christian Lehmann

(30.04.18) Es ist bemerkenswert, was sich dieser Tage beim SV Drensteinfurt tut. Bei der starken Reserve von Westfalia Rhynern hatte Oliver Logermanns Team ein dickes Brett zu bohren und geriet zu Beginn des zweiten Durchgangs sogar in Rückstand. Dann zeigte das Spitzenteam beim 2:1 (0:0)-Auswärtssieg aber, aus welchem Holz es geschnitzt ist. 

Weil Yannick Niehues (fünfte Gelbe Karte) fehlte, setzte Logermann im Mittelfeldzentrum zunächst mit Tim Weichenhain und Leon van Elten auf die eher defensivere Variante. Das war dem Spiel des SVD zunächst anzusehen. Defensiv standen die Stewwerter gegen die flinken Offensiven der Rhynerner sehr gut, nach vorn ging allerdings wenig. Die Offensivkräfte Ercan Taymaz und Sinthusen Chelvanathan hingen häufig in der Luft. Nach einer mehr als ordentlichen ersten halben Stunde, in der sie aus ihren zahlreichen Ecken und Einwürfen nicht viel machten, bekamen die Drensteinfurter gegen Ende des ersten Durchgangs Probleme, die sie zunächst auch mit in den zweiten Durchgang schleppten. 

Grönewäller direkt auf Temperatur

Nachdem Rhynern durch Zentrumsstürmer Nika Amoev folgerichtig in Führung gegangen war (1:0/53.), stellten die Gäste offensiv um. Joker Sven Grönewäller, der nach langer Verletzungszeit mal wieder ran durfte, stach direkt: Nach einem Einwurf verlängerte van Elten den Ball, Grönewäller nagelte ihn am zweiten Pfosten stehend mit Kasalla ins kurze Eck (1:1/62.). Den Schwung nahm der SVD mit, Sinthusen Chelvanathan gelang nach einem schönen Solo und noch schönerem Abschluss der Siegtreffer (1:2/75.). 

Zwei Großchancen, zwei Tore - das war ziemlich effektiv. "Manchmal muss das auch reichen, um zu gewinnen", sagte Logermann grinsend. "Die Mannschaft ist intakt", stellte er erfreut fest. Weil die Konkurrenz oben auch punktet, sind Platz zwei und eine mögliche Landesliga-Relegation dennoch nicht mehr das oberste Ziel. "Platz drei wäre ganz schön, Platz zwei muss es gar nicht sein. Ich würde mich schon sehr wundern, wenn die Teams vor uns sich das noch nehmen lassen."

Westfalia Rhynern II - SV Drensteinfurt     1:2 (0:0)
0:1 Amoev (53.), 1:1 Grönewäller (62.), 
1:2 Chelvanathan (75.)



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