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Bezirksliga 7

Der SV Herbern um Semih Gün (l.) hatte das Nachsehen gegenüber dem VfL Wolbeck um Luke Vette (r.). Foto: Greshake

Wolbeck zieht an Herbern vorbei


Von Nils Hanewinkel

(26.02.24)  Der VfL Wolbeck zog am Sonntag durch einen 3:2-(2:1)-Auswärtserfolg am Tabellennachbarn vom SV Herbern vorbei. Auch weil Neuzugang Fahri Malaj in seinem ersten Pflichtspiel für sein neues Team direkt den Weg auf die Anzeigetafel fand.

Das Spiel startete mit drückender Überlegenheit für die Gäste vom VfL. Nach elf Minuten klingelte es dann auch folgerichtig im Herberner Gehäuse. Wolbeck spielte sich über die Außen gut nach vorne und in der Mitte lauerte der neue Torjäger Fahri Malaj, der von Anlaufschwierigkeiten mal so gar nichts wissen wollte (11.). "Wir haben die ersten 30 Minuten komplett verpennt. Da fehlte es an Laufbereitschaft und Zweikampfstärke", haderte Herbern-Trainer Oliver Glöden, der mit ansehen musste, wie sich sein Team nach 20 Minuten die nächste Murmel fing. Erneut spielte es der VfL über den Flügel. Offiziell wurde das Tor als Eigentor gewertet, wenn man es gut mit dem Herrn Deckert meint, dann kann man aber auch ruhig von seinem fünften Saisontor sprechen (20.). 

Eine 180°-Wende

Durch einen individuellen Fehler der Gäste fand der SV Herbern nach einer guten halben Stunde zurück in die Partie. Simon Schäfer war der Nutznießer, der den Anschlusstreffer besorgte (29.). "Danach hätte das Spiel kippen können", gestand Wolbeck-Coach Daniel Hölscher. "Wir haben uns dann als Team aufs verteidigen konzentriert und die Phase bis zur Pause unbeschadet überstanden."

Im zweiten Abschnitt beruhigte sich das Spiel etwas und wurde insgesamt ausgeglichener, wenngleich Wolbeck die besseren Möglichkeiten hatte. Eine Viertelstunde vor dem Ende stellten die Gäste die Weichen dann auf Auswärtssieg. Nach einem Eckball köpfte Ben Möller den Ball ins Tor zum 1:3 (74.). Doch das war noch nicht der Schlussakkord. In der Nachspielzeit kam Herbern durch ein laut Hölscher "Ping-Pong-Tor" noch einmal zum Anschluss (90.+3). Es war ein Eigentor von Jan Schroer. Einen Schreckmoment musste Wolbeck in den Tiefen der Nachspielzeit noch überstehen, die Aktion - eine Rettung auf der Torlinie, wurde aber ohnehin vom Schiedsrichter wegen eines Foulspiels abgepfiffen. "In Summe geht der Sieg für uns in Ordnung. Wir hatten eine Schwächephase, aber ansonsten waren wir das bessere Team", ordnete Hölscher ein.

SV Herbern - VfL Wolbeck 2:3 (1:2)
Tore: 0:1 Malaj (11.), 0:2 ET Betke (20.),
1:2 Schäfer (29.), 1:3 Möller (74.),
2:3 ET Schroer (90.+3)



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2    Germ. Hauenhorst 24    78:25 63  
3    SG Sendenhorst 24    72:20 62  
4    VfB Alstätte 24    64:19 62  
5    FC Nordwalde 23    72:22 58  

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