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Volleyball

Acht mal jubelten die BWA-Volleyballerinnen in dieser Saison bereits über Siege. In Partie Nummer elf kommt nun der Tabellenzweite nach Münster, der VC Allbau Essen. Gegen dieses Team gewann BWA im Vorjahr allerdings auch. Damals noch in der Regionalliga.

Spitzenspiel zwischen Aufsteigern


von Lars Johann-Krone

(08.12.16) Duelle zwischen Aufsteigern sind in der Regel keine Spitzenspiele. In der Dritten Volleyballliga ist das anders. Am Sonntag empfangen die Volleyballerinnen BW Aasees den VC Allbau Essen. Der Dritte spielt dort gegen den Zweiten. Noch besser in der Tabelle steht der kommende Gegner der Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck. Die reisen zum Drittliga-Spitzenreiter SVG Lüneburg II.

BW Aasee - VC Allbau Essen (So., 16 Uhr)
In der vergangenen Saison schon war es ein Spitzenspiel. Aasee gewann damals in einem hochklassigen Match gegen die Essenerinnen. Beide Teams stiegen in der Folge in Liga drei auf. Am Sonntag treffen beide erneut aufeinander. Essen gewann neun seiner zehn Partien. Die Münsteranerinnen acht.

"Ob wir es schaffen, erneut über die gesamte Spielzeit so eine starke Leistung abzurufen, weiß ich nicht", erklärt BWA-Coach Nils Kaufmann. "Ich merke aber, dass die Mannschaft wieder eine gewisse Spannung aufbaut. Das Kribbeln ist schon wieder etwas zu spüren."

Ehrliche Schläge, statt Schabbelei


Als eine Mannschaft, die enorm viel Druck aufbauen kann, beschreibt Kaufmann den Gegner. "Die spielen aber ehrlich, nicht mit so viel Schabbelei", meint der Coach. Übersetzt bedeutet ehrlich enorm kräftige Angriffe in Anlaufrichtung. Unter Schabbelei versteht Kaufmann gelegte Bälle des Gegners. "Es geht für uns also darum, gut in der Abwehr zu stehen.

Die Mittelblockerinnen Ronja Schröer und Pia Kramer fehlten zu Wochenbeginn im Training. Zuspielerin Malin Schäfer und Außenangreiferin Janine Kelm trainierten nur ein mal. Alle waren gesundheitlich etwas angeschlagen. Konkrete Ausfälle für Sonntag gibt es aber noch nicht.
Heimspiel-Tipp: Aasee erreicht nicht ganz das hohe Niveau, das es noch beim Vergleich der vergangenen Saison hatte. Dennoch gewinnen die Münsteranerinnen - knapp mit 3:2.

SVG Lüneburg II - TSC Münster-Gievenbeck (Samstag, 15 Uhr)
Schon in Moers in der Vorwoche waren die TSC-Volleyballer klare Außenseiter. Aus dieser Rolle kamen sie dann im Spiel auch nicht richtig heraus und unterlagen mit 0:3, obwohl die Leistung über weite Strecken ansehnlich war. In Lüneburg beim Tabellenführer ist das nun ähnlich - zumindest die Sache mit der Außenseiterrolle.

Bescheiden waren die Saisonziele der Lüneburger. Als Aufsteiger wollte sich das Reserve-Team des Bundesligisten erst mal in der Dritten Liga etablieren. Das ist bisher durchaus gelungen. Sechs seiner sieben Spiele gewann es und steht an erster Stelle des Tableaus. Bei der SVG-Reserve handelt es sich um ein erfahrenes Team. Einige Talente, die ein Doppel-Spielrecht auch für das Bundesliga-Team besitzen, ergänzen die Mannschaft.

Ohne Büring, mit Annacker

Der TSC reist am Samstag ohne seinen Trainer Axel Büring ins nördliche Niedersachsen. Kai Annacker wird ihn ersetzen. Zudem fehlt Libero Nils Lydorf. Chris Bruns ist daher einziger Abwehr-Spezialist. "Chris ist derzeit aber gut drauf. Da sind wir also gut aufgestellt", so Leo Große-Westermann, Kapitän der Gievenbecker.

"Unser Ziel ist es, an der Niveau der Vorwoche anzuknüpfen. Ein paar dumme Fehler wollen wir allerdings noch weglassen", erklärt der Captain. "Es wird schwer in Lüneburg, aber zu verlieren haben wir ja nichts."
Heimspiel-Tipp: Lüneburgs Erfahrung und der immer noch anhaltende Aufstiegsschwung sind ein wenig zu viel für den TSC. Der wehrt sich ordentlich, unterliegt aber mit 1:3.

VBC Paderborn - BW Aasee (Sonntag, 17 Uhr)
Einen kleinen Puffer zur Abstiegszone. Das wär's. Das finden jedenfalls die Volleyballer BW Aasees. Sollten sie am Sonntag in einem der beiden Kellerduelle in der Regionalliga gewinnen,  würden sie aufsteigen in das Mittelfeld der Liga, sozusagen in die Komfortzone. Aasee spielt als Viertletzter beim Vorletzten Paderborn. Parallel spielt Schlusslicht Minden daheim gegen die Füchse Düsseldorf/Ratingen.

Raus aus der Wankelmütigkeit

Mit Blick auf die vergangenen beiden Partien der Münsteraner wäre ein Erfolg Aasees gar nicht mal so unrealistisch. Das 2:3 in Mondorf war mehr als eine Andeutung des Potenzials im Team. Der 3:2-Sieg im Heimspiel gegen Hörde II ebenfalls. In beiden Partien sah Münsters Trainer Matthias Warnck sogar die Möglichkeit, Drei-Punkt-Siege einzufahren.

Sollte der Aufsteiger es wirklich geschafft haben, seine Wankelmütigkeit vom Saisonbeginn endgültig abgelegt zu haben und seine Leistungsfähigkeit konstanter abrufen, dann sollte in Paderborn defintiv ein Erfolg möglich sein. 
Heimspiel-Tipp: Aasee wird immer konstanter. Zum ersten Mal in dieser Saison gibt es drei Punkte. Nach drei Tiebreak-Erfolgen gewinnen die Münsteraner dieses Mal mit 3:1.

TSC Münster-Gievenbeck - BW Aasee III (Samstag, 18.30 Uhr)
Sowohl der TSC Münster-Gievenbeck als auch BW Aasee III haben in den vergangenen Wochen an Boden gegenüber Tabellenführer VoR Paderborn verloren. Kein Wunder, beide unterlagen dem aufstrebenden Team zuletzt jeweils mit 1:3. Gievenbeck rangiert auf dem vierten Rang, Aasees Dritte auf dem fünften. Fünf Punkte ist der Spitzenreiter nun enteilt. Im direkten Duell kann am Samstag wohl nur ein Team so richtig im Verfolgerfeld bleiben.

Aasee-Spiele als Wegweiser

TSC-Coach Hans Stuckenbrock hat aus diesem Grund auch Platz zwei ins Visier genommen: "In den kommenden zwei Spielen wird sich für uns zeigen, ob wir weiter im Rennen um den zweiten Rang bleiben oder uns eher in Richtung Mittelfeld orientieren müssen." Teil eins der Wahrheitsfindung beginnt am Sonntag im Spiel gegen die Aasee-Dritte, Teil zwei folgt eine Woche später gegen die Aasee-Reserve, die ebenfalls im Verfolgerfeld mitmischt.

Die Gievenbeckerinnen hatten zuletzt beim 3:2-Erfolg in Gütersloh Probleme in Mannschaftsteilen, in denen es sonst wie geschmiert lief. Der Angriff kam nicht so gut am gegnerischen Block vorbei wie gewohnt.
Heimspiel-Tipp: Gegen ein erfahrenes Team von Aasee III hat Gievenbeck erneut Probleme. Der fünfte Satz geht an die Mannschaft von BWA III.



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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Amisia Rheine 2    12:2 6  
2    SV Büren 2010 2    12:6 6  
3    FSV Ochtrup 2    8:2 6  
4    Neuenkirchen II 2    8:3 6  
5    Brukt. Dreierwalde 2    8:3 6  

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