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Bezirksliga 7

Drensteinfurts Powerplay wird nicht mit Punkten belohnt


Von Fabian Renger

(01.05.23) Dass der Kader des VfL Kamen jetzt nicht gerade vergleichbar ist mit dem des SV Drensteinfurt, ist keine Weltneuigkeit. Das sind zwei Welten. Wie sich der vom Abstieg bedrohte SVD jedoch beim ambitionierten Tabellenzweiten präsentierte, das war allererste Sahne. Dennoch: Mehr als Lob und Schulterklopfer heimsten die Stewwerter nicht ein. Sie verloren in Kamen mit 2:4 (0:2) - und das trotz einer phänomenal guten zweiten Halbzeit.

"Am Ende war es bitter", befand SVD-Coach Peter Lohrmann. Können wir nachvollziehen. Nach dem Seitenwechsel riss seine Elf vielleicht was ab. Richtig stark war das. "Wir haben sie phasenweise echt eingeschnürt. Ich habe draußen gestanden und gedacht: Hoppla, wie gut wir Fußball spielen können." Er fühlte sich an ein Eishockey-Powerplay erinnert. Doch seine Elf hatte absolut kein Glück. Dennis Popil scheiterte beispielsweise an VfL-Keeper Joel Kiranyaz, beim Abschluss von Issam Benasaid sprang der Ball an die Unterkante der Latte. Einzig Philipp Ressler war ein Tor vergönnt. Einen zweiten Ball parkte er aus etwa 17 Metern dreiviertel hoch in die Maschen - nur noch 2:1 für die Hausherren (57.).

Ein offenes Ergebnis. Und auch ein offenes Spiel. Das blieb auch nach Kamens 3:1 so. Da verloren die Gäste einen Mittelfeld-Zweikampf und der VfL ließ kurzzeitig seine Klasse aufblitzen, spielte einen Angriff wunderbar zu Ende. Abdulhai Aljouk war schließlich der Vollstrecker (70.). Doch das hielt nicht lange: Diogo Castro kann halt auch was. Er ließ wenig später am VfL-16er noch einen Gegenspieler stehen und schob aus 15 Metern schön ein - 3:2 (73.). "Wir sind dran, hatten klare Feldvorteile", meinte Lohrmann.

Fast noch ein Strafstoß für die Gäste

Beim VfL hatte er hingegen den Eindruck von müden Beinen. In der Nachspielzeit hätte es fast noch einen Elfmeter für den Gast gegeben, als Castro von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichterin Johanna Kotthoff hatte allerdings offenbar schlechte Sicht und pfiff nicht. Stattdessen konterte Kamen sich durch Emre Demir zum 4:2-Endstand (90+4.).

In den ersten 45 Minuten verlief das Spiel derweil wie erwartet. Kamen ging durch zwei prächtig herausgespielte Tore mit 2:0 in Front (Rienat Mochuliak, 3./Andre Born, 32.). Da sah man einen gewissen Unterschied zwischen beiden Kontrahenten - von der zweiten Hälfte war das nachher nicht mehr so zu sagen...

VfL Kamen - SV Drensteinfurt 4:2 (2:0)
1:0 Mochuliak (3.), 2:0 Born (32.)
2:1 Ressler (57.), 3:1 Aljouk (70.)
3:2 Castro (73.), 4:2 Demir (90+4.)



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4    Germ. Hauenhorst 29    84:28 73  
5    VfL Billerbeck 29    86:25 71  

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