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Blühende Landschaften in der Heimspielhood


Von Andreas Teipel

(09.11.18) Für die Klubs aus Heimspiel-Land blühen in Zeiten fallender Blätter die Blumenfelder. GW Nottuln und der SC Münster 08 führen die Tabelle an, gefolgt vom TuS Altenberge. Auf der anderen Seite des Rankings zwackt bei niemandem in unserem Kernverbreitungsgebiet ein Abstiegsplatz direkt im Gesäß. Hier fiepsen Stadtlohn, Dorsten-Hardt und Bockum-Hövel. Und es könnte noch doller kommen. Denn der SV Herbern, mit sechs Punkte Vorsprung auf Platz 14, könnte diesen Vorspruch durch einen Sieg sogar noch ausbauen. Zudem könnte auch Werne durch einen dreifachen Punktgewinn über Hüls die Kluft erweitern. Hier nun in bewährter Anschwitz-Manier das Wort zum Sonntag.

SG Borken - GW Nottuln (Samstag, 14.30 Uhr)
Schauen wir mal ein Jahr zurück. Am 13. Spieltag kassierte GW Nottuln vom späteren Meister Borussia Emsdetten eine 1:5-Klatsche, rutschte dadurch von Platz 8 auf 11 ab. Heute ist Nottuln selbst Tabellenführer - genau wie Emsdetten damals. Und jetzt ratet, gegen wen Emsdetten am nächsten Spieltag nach dem 5:1 gespielt hat? Richtig: die SG Borken. Sollte es Nottuln also gelingen, genau wie Emsdetten Gegner Borken mit 3:1 zu schlagen, dann kann das wohl nur bedeuten - Nullacht, bitte mal eben weghören -, dass Nottuln der Borussia in die Verbandsliga folgen wird. Mensch, der Fußball ist manchmal so wunderbar einfach.

SV Dorsten-Hardt - SV Herbern (Sonntag, 14.30 Uhr)
Um diese Partie geht es aber eigentlich am heutigen Spieltag. Zumindest für die untere Tabellenhälfte. Dorsten ist Vorletzter mit zehn Punkten, Herbern sechs Punkte vor. Das mag unter anderem daran liegen, dass Dorsten noch keines seiner bisherigen Heimspiele gewonnen hat. Klingt übel, beinhaltet aber auch die Tatsache, dass dem nur eine Niederlage gegenübersteht. Fünf Unentschieden waren es also bisher. Damit könnte das spielerisch stärkere Herbern durchaus leben, doch die Aussicht, sich mit einem Sieg weiter abzusetzen und vielleicht den Blick wieder nach oben zu richten, sollte die Mühe wert sein, für einen Dreier zu gehen. 

Viktoria Heiden - VfL Senden (Sonntag, 14.30 Uhr)
Die Schwarz-Weißen aus dem südwestlichen Münsterland hatten in den letzten Wochen eine guten Lauf. Aus sechs Spielen holte die Mannschaft elf Zähler. Die einzige Niederlage in dieser Zeit setzte es gegen beim 0:2 in Nottuln. Verzeihlich. Allerdings hat Heiden bis hierhin vor allem die Spiele gewonnen, die es für einen Klassenverbleib zu gewinnen gilt. Einen Achtungserfolg gegen eines der großen Team hat noch niemanden aufhorchen lassen. Ob der VfL Senden ein solches Team ist? Durchaus, denn auch wenn Senden zuletzt dem Tabellenführer mit 0:3 unterlage, siegte die Bertelsbeck-Elf immerhin schon gegen Altenberge und remisierte gegen Kinderhaus. Durch einen Sieg würde Heiden punktemäßig mit Senden gleichziehen. Aber will man das in Senden???

Westfalia Gemen - TuS Altenberge (Sonntag, 14.30 Uhr)
Der Dritte reist zum Fünften. Für Altenberge jedoch wird es sich in Gemen zeigen, ob die Mannschaft aktuell die Form hat, mit dem Führungsduo Nottuln/Münster 08 Schritt halten zu können. Gelingt dies nicht und die beiden anderen punkten dreifach, dann steht der Liga erstmal ein Zweikampf um den Titel bevor, mit dem Altenberge nichts zu tun haben wird. Doch Schmalhans droht Küchenmeister zu werden in diesem Gang. Gastgeber Gemen gönnte seinen Fans bislang nur knapp 1,3 Tore gönnt - ebenso viele wie Altenberge auf gegnerischen Plätzen schießt. Vielleicht tauschen beide noch schnell das Heimrecht, dass erhöhte sich die Quote der Westfalia auf 1,9 und Altenberge wäre Favorit, da der TuS daheim durchschnittlich 2,2 Tore schießt. Herr Rühlow, so tun Sie doch was!

Eintracht Ahaus - BSV Roxel (Sonntag, 14.30 Uhr)
Mit einem 4:0-Sieg über Grün-Weiß Nottuln ging es los. Das war am vierten Spieltag und man begann, sich Sorgen um den Verbandsliga-Absteiger zu machen. Dann folgte der fünfte Spieltag und ein 4:0-Sieg über GW Nottuln. Der erste Saisonsieg war im Sack. Seither hat sich Roxel hochgearbeitet, von einem Abstiegsplatz auf Platz 8. Die Niederlage aber am Sonntag gegen Nullacht kostete nicht nur drei Punkte und eine Position im Ranking, Trainer Sebastian Hensel war auch mittelschwer von der Einstellung seiner Mannschaft erschüttert. Steht Roxel also an einem Scheideweg, und ist das Team willens und in der Lage, wieder oben in der Liga mitzumischen? Ahaus als Tabellenvierter ist da absolut geeignet, um diese Frage zu beantworten. Aus Roxeler Sicht natürlich am liebsten mit einem: "'türlich".

SG Bockum-Hövel - Westfalia Kinderhaus (Sonntag, 15.00 Uhr)
Innerhalb von 15 Minuten hatte Kinderhaus vor einer Woche den VfB Hüls zerlegt. In dieser Zeit kassierte Hüls sechs Gegentore. Westfalia-Coach Marcel Pielage verschwendete jedoch kaum einen Gedanken an das Ergebnis: "Nur die Punkte zählen in so einem Spiel." Und nun geht es zum Schlusslicht der Liga, dem bis vor dem Hüls-Debakel schwächsten Abwehrverbund der Liga. Vermutlich ist Leichtmut nun der stärkste Gegner für Kinderhaus. Und auch wenn es verführerisch erscheint, den Sieg als schon platziert zu betrachten, Bockum-Hövel verliert seine Spiele meistens eher knapp, zwang Gemen sogar vor zwei Wochen in ein 2:2. 

SC Münster 08 - SuS Stadtlohn (Sonntag, 14.30 Uhr)
Ja, und der SC Münster 08? Der gewinnt. Klare Sache. Hamsen ist richtig stark zur Zeit. Der Rest der Mannschaft aber auch. Das ist gegen den Vierzehnten der Liga im Grunde ein Selbstläufer. Keine Chance für Stadtlohn. Dafür ist Münster viel zu stark. Im Grund könnte Stadtlohn kurz anreisen, die Punkte abgeben und gleich zurück an die holländische Grenze fahren. Stadtlohn hat den schwächsten Angriff der Liga und Münster die beste Abwehr. Das spielt Nullacht locker runter. Wahrscheinlich gewinnt der SCM zweistellig. Fertig. (Anm. d. Red.: So lieber, Mirsad, mach' was draus ;)
Heimspiel-Tipp: 12:0 - schon zur Halbzeit

Heimspiel-Tipps: Während meiner Ausbildung bei der Rheinischen Post in Düsseldorf hat mir ein Ur-Düsseldorfer einmal lang und breit erklärt, warum er bei seinem Bundesliga-Tipp im Toto immer alle Spiele Unentschieden tippt. In der vielleicht längsten Stunden meines Lebens erklärte er, wie unwahrscheinlich es sei, dass noch jemand alle Bundesliga-Spiele Remis tippen würde. Wenn es dann aber mal passieren würde, dann würde er so richtig Kasse machen. Das war der liebe Herr Scheidt - ein Pfundskerl. Und ihm zu Ehren tippe ich heute alle Spiele der Landesliga 1:1. Außer Nullacht natürlich. Die sind aber im Moment einfach auch zu gut. 



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Borussia Münster 29    111:32 79  
2    Germ. Hauenhorst 29    80:30 74  
3    Conc. Albachten 29    75:31 73  
4    SC Hörstel 29    100:37 67  
5    Warendorfer SU 29    81:27 63  

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