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Westfalenliga 1

"Megabitter" und "ein fader Beigeschmack"


Von Fabian Renger

(02.10.22) "Megabitter!" Das war das erste Wort, was Markus Heckmann zur 2:3 (1:2)-Heimpleite des SV Mesum gegen die Hammer SpVg einfiel. Ein Wort, mit dem Mesums Co-Trainer wohl den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Denn: In der 93. Minute liegt Mesums Milan Hartke verletzt am Boden. Er hat wohl irgendetwas mit dem Oberschenkel. Sein Teamkollege Omar Guetat sieht das nicht, ist noch im Zweikampf beschäftigt, verliert die Kugel an seinen Hammer Gegenspieler. Doch die Gäste spielen den Ball nicht ins Aus - so wie man das aus solchen Szenen eigentlich kennt -, sondern nutzen die Gunst der Stunde, greifen an. Am Ende liegt der Ball im Mesumer Netz. Justin Maximilian Mieszczak hat das 3:2 erzielt. Den Siegtreffer. Hmm...

"Es gab Gesprächsbedarf", berichtete Heckmann von vielen erhitzten Gemütern. Das können wir verstehen. Vorher wäre die Geschichte des Spiels wohl die Rückkehr des Philip Grewe gewesen, der sich nach einer schweren - fast als Totalschaden zu bezeichnenden - Verletzung wieder zurück meldete und ein mehr als 20-minütiges Comeback gab. So war's halt doch dieses komisches Ende. "Es hat insgesamt einen faden Beigeschmack", so Heckmann.

Drei Tore nach zwölf Minuten

Eine Punkteteilung wäre derweil wohl gerecht gewesen. Hamm ging in Führung. Barbaros Inan traf nach einer Ecke (6.). Ein Gegentreffer in der Anfangsphase, darüber kann der SVM bald ein Buch schreiben. Doch er antwortete rasch. Kevin Ostendorfs 1:1 entstand nach einem Spielzug über die linke Bahn (7.). Hielt ebenfalls nicht lange. Julius Woitaschek profitierte kurz danach von zu großen Abständen in der heimischen Hintermannschaft gepaart mit ein bisschen Naivität - 1:2 (12.).  Mesums 2:2 ließ dann bis zum zweiten Abschnitt auf sich warten. Tobias Guthardt flankte, Patrick Nemec nickte ins eigene Tor ein (50.). War übrigens ein Lehrbuch-Kopfball, nur halt ins falsche Netz.

In der Folge ging es rauf und runter. Mesums Keeper Nils Wiedenhöft zeigte nicht nur einmal, dass man sich auf ihn verlassen kann. Aber auch der SVM hatte jede Menge Offensivdrang zu bieten. Die größte Gelegenheit gehörte Marvin Egbers, der knapp über den Giebel schoss.

Und als sich alle Welt im Hassenbrock mit einem Unentschieden angefreundet hatte, kam Hartkes Schmerz. Er blieb am Boden liegen. Doch die HSV dachte nicht daran, die Murmel ins Aus zu befördern - sondern eben über Mesums Torlinie. Wahrlich bitter für die Hausherren - megabitter.

SV Mesum - Hammer SpVg 2:3 (1:2)
0.1 Inan (6.), 1:1 Ostendorf (7.)
1:2 Woitaschek (12.), 2:2 Nemec (50./ET)
2:3 Mieszczak (90+3.)



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