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Kreisliga A2

Lüdinghausen legt im Derby nach


Von Malte Greshake

(15.04.24) Da ist der letzte Hinweis, den wir gebraucht haben. Union Lüdinghausen hat also zurück in die Spur gefunden. Nach dem 5:1-Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen Vorwärts Lette legte die Mannschaft von Yannick Gieseler direkt nach. Mit dem 4:3 (3:2)-Derbysieg über den SuS Olfen revanchierten sich die Lüdinghausener für die Niederlage in der Hinrunde. Trotz eines semi-optimalen Starts in die Partie...

"Auch wenn wir wieder personelle Probleme hatten und drei A-Jugendliche bei uns auf der Bank saßen, hatte ich meine erste Elf am Start", berichtete Gieseler. "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und haben noch einige Großchancen liegen gelassen. Ein 6:2 für uns wäre auch möglich gewesen. Unterm Strich gibt es keine zwei Meinungen, dass der Sieg nicht verdient gewesen wäre."

Lüdinghausen braucht neun Minuten

Weil die Gäste schon in der Anfangsphase Hochkaräter ausgelassen hatten, mussten sie zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Niklas Mählmann brachte Olfen erst per Foulelfmeter in Führung (24.). Patrick Eingel war zuvor im Union-Sechzehner zu Fall gebracht worden. Und wenig später war es wieder Eingel, der gefährlich vor dem Gästekasten auftauchte. Seine Hereingabe bugsierte Dmitrij Martel ins eigene Tor (37.).

Aber die Lüdinghausener haben nun mal wieder die Qualität in den eigenen Reihen, um sich von solchen Nackenschlägen zu erholen. Noch vor der Halbzeit schlugen Gieselers Mannen zurück. Und wie! Erst butzte Paul Brüning nach einem Steckpass zum 1:2-Anschlusstreffer (38.), bevor die Gäste das Spiel sogar innerhalb kürzester Zeit drehten. Mathis Wichmann, der an diesem Tag als Stürmer auflief, erzielte nach einer Hereingabe vom Flügel nicht nur den Ausgleich (45.), sondern legte in der Extratime nach einem stark ausgespielten Konter nach (45.+2).

Jedlicka lobt die Moral

"Dass wir uns kurz vor der Halbzeit nach einer eigenen Ecke einen Konter fangen, ist natürlich die Höchststrafe", bemerkte SuS-Coach Marco Jedlicka. "Unser Umschaltspiel war zu schlecht. In dieser Phase haben wir das Spiel aus der Hand gegeben." Denn auch nach der Halbzeit blieben die Lüdinghausener die spielbestimmende Mannschaft. Nur nutze Gieselers Truppe nur noch eine von vielen Möglichkeiten. "Das Schöne ist aber eben, dass wir uns die Gelegenheiten wieder erspielen", sah es Gieseler positiv. In Lüdinghausen wirst du eben zum Optimist.

Brüning wurde also schließlich von seinem Team freigespielt, umkurvte Olfens Schlussmann Pascal Zöller und schob zum 4:2 ein (73.). Nur die Vorentscheidung war das noch nicht. Niklas Mählmann brachte Olfen kurz vor dem Ende noch einmal heran (87.). Und vielleicht wäre für die Hausherren, die zweimal noch den Pfosten trafen, mehr drin gewesen. "Lüdinghausen hatte aber eben die besseren Torchancen und besitzt in der Offensive sowieso richtig viel Qualität", meinte Jedlicka noch. "Der Gegner hätte das Spiel so sicher eher entscheiden können. Aber unsere Mannschaft hat auch bis zum Schluss nicht aufgegeben. Das muss man schon loben."

SuS Olfen - Union Lüdinghausen    3:4 (2:3)
1:0 (24./FE), 2:0 Martel (37.),
2:1 Brüning (38.), 2:2 Wichmann (45.),
2:3 Wichmann (45,+2), 2:4 Brüning (73.),
3:4 Mählmann (87.)



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