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Kreisliga A2

"Das hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind."


Von Malte Greshake

(15.04.24) Ein unangenehmer Gegner wollte die TSG Dülmen II im Duell mit Fortuna Seppenrade sein. Und das klappte gegen den Tabellenzweiten hervorragend. Nach einem wilden Spiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 3:3 (1:1)-Unentschieden. Dadurch ließen die Seppenrader nicht nur wichtige Punkt im Aufstiegsrennen liegen, sondern mussten in der Tabelle auch den zweiten Rang an GW Nottuln II abtreten.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie wir aufgetreten sind", sagte TSG-Coach Stephan Fritzsche hinterher. "Wir haben das Spiel auf Augenhöhe gestaltet und die Räume bespielt, die uns Seppenrade immer wieder angeboten hat." Gleichwohl die Dülmener bereits wenigen Sekunden nach dem Anstoß einen Schockmoment erlebten: Mike Mühlberger marschierte prompt auf den Dülmener Kasten zu, ließ die frühe Führung für die Gäste jedoch liegen (1.). Die Hausherren schüttelten sich danach aber schnell. Nur kurze Zeit später scheiterte Maximilian Ernst auf der anderen Seite im Eins-gegen-Eins mit Fortuna-Keeper Nico Stuhldreier (5.).

Chancen en masse

Und Ihr merkt schon: Beide Teams hatten das Visier an diesem Tag sperrangelweit geöffnet. "Es ging die ganze Zeit hin und her", bemerkte auch Fritzsche. Lukas Langener war es schließlich, der das erste Tor der Partie besorgte. Aus 18 Metern versenkte er einen direkten Freistoß im Gästekasten (26.). Nur schafften es die Dülmener nicht, den Vorsprung mit in die Pause zu nehmen. Paul-Luca Dierkes, eigentlich noch A-Jugendlicher der TSG, brachte im eigenen Sechzehner Louis Heimann zu Fall. Tammo Harder traf per Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (30.). "Ich mache Paul aber keinen Vorwurf", sagte Fritzsche. "Bei uns passte insgesamt nicht die Kommunikation. Außerdem hat er danach ein sehr gutes Spiel gemacht."

Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Tontaubenschießen direkt weiter. Bastian Blechinger ballerte die Kugel zunächst aus aussichtsreicher Position in den Dülmener Himmel (46.). Besser machte es kurz darauf Kevin Engbers auf der anderen Seite. Nach einer Flanke von Dierkes nickte er zum 2:1 ein (49.). Nur hielt die Führung der TSG wieder nicht lange. Die Fortuna drehte sogar innerhalb kürzester Zeit die Partie: Erst versenkte Blechinger fast von der Außenlinie den Ball im langen Eck (50.), ehe Mühlberger bei einer Flanke vom Flügel nur den Fuß hinhalten musste (54.). Die Dülmener ließen sich aber an diesem Nachmittag nicht abschütteln. Eine abgewehrte Ecke landete bei Ernst, der die Murmel ins lange Eck stopfte (57.).

Einmal durchatmen, bitte

So - alle einmal kurz durchatmen, bitte. Danke. Bis zum Schlusspfiff sollten nun nämlich keine weiteren Treffer mehr fallen. "Insgesamt war es ein leistungsgerechtes Unentschieden, bei dem wir den Sieg vielleicht einen Tacken mehr verdient gehabt hätte", resümierte Fritzsche und spielte damit auf ein Handspiel der Seppenrader in den Schlussminuten an, für das der Coach gerne einen Elfmeter bekommen hätte. "Trotzdem war's ein tolles Spiel für die Zuschauer. Das hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind", so Fritzsche abschließend.

Achim Wischnewski, Co-Trainer bei Seppenrade, fand hinterher bei den Westfälischen Nachrichten folgende Worte: "In der ersten Halbzeit waren wir im Mittelfeld nicht kompakt genug. Nach der Pause lief es besser, da haben wir nicht mehr viel zugelassen. Abgesehen vom 3:3 nach einer Ecke, da haben wir ein bisschen gepennt."

TSG Dülmen II - Fortuna Seppenrade     3:3 (1:1)
1:0 Langener (26.), 1:1 Harder (30./FE),
2:1 Engbers (49.), 2:2 Blechinger (50.),
2:3 Mühlberger (54.), 3:3 Ernst (57.)



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