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Kreisliga A Steinfurt

"Eure Bilder von mir sind auch echt immer speziell", meint Alian Berisha (l.). Tja, schlechte Neuigkeiten...

"Es geht nach vorn"


von Malte Greshake

(25.09.20) Bei GWA Rheine - das zeigt nicht zuletzt der 6:2-Sieg am vergangenen Spieltag gegen den TuS St. Arnold - entsteht gerade etwas. Was das Fußballerische, aber auch das Gemeinschaftliche betrifft. Sowieso war es Thorsten Schmidts erstes Anliegen nach der Fusion, dass der neue Verein und auch seine Mannschaft zusammenwächst. Für das dieswöchige Anschwitzen haben wir uns jemanden geschnappt, der das hautnah bezeugen kann. Als einer von nur drei Spielern des ehemaligen Kaders von Grün-Weiß Rheine bringt Alian Berisha da wohl die passende Perspektive mit.

"Aber ich habe in der Jugend auch schon bei Amisia gespielt, also passt das schon", macht Berisha gleich klar, dass in Rheine ja überhaupt jeder schon bei jedem Verein mal gespielt hat. Trotzdem fühlte der Zehner sich wie ein Neuzugang, was mittlerweile aber gar kein Problem mehr ist. "Wir sind eine Mannschaft geworden, die Jungs sind echt cool. Es macht immer Spaß, egal, ob beim Training oder bei den Spielen." Mehr Beweise dafür, dass GWA auf dem richtigen Weg ist, braucht man also wirklich nicht mehr.

So lange wie möglich oben dran bleiben

Auch ebenjener Sieg am vorherigen Sonntag zeigte das. Obwohl auch noch nicht alles klappt. "In den ersten 30 Minuten waren wir wirklich gar nicht wach", bestätigt Berisha, dass es auf jeden Fall noch Raum für Verbesserungen gibt. "Hinterher wurde es besser. Besonders der Anschlusstreffer hat uns Sicherheit gebracht. Aber es geht nach vorn." Nach vorne in den gegnerischen Strafraum ging dieser Berisha dann auch und erzielte mir nichts, dir nichts einen Dreierpack: "In der Kreisliga-B ist das mal vorgekommen, aber ich glaube, dass das in dieser Liga nicht so oft passieren wird." Da bleiben wir allerdings skeptisch.

Nun geht es für ihn und seine Rheinenser ins Duell mit dem 1.FC Nordwalde. "Das wird ein hartes Spiel", bereitet der Knipser sich auf einen Fight vor. "Nordwalde kommt ja über die Physis, aber ist natürlich auch fußballerisch sehr stark. Das wird ein komplett anderes Spiel als gegen St. Arnold." Und dann will er mit seiner Mannschaft so lange wie möglich oben dran bleiben. "Ein Platz unter den ersten Fünf kann es schon werden", meint Berisha selbstbewusst. 


Anschwitzen, der 4. Spieltag:

SpVgg Langenh.-Welbergen - SC Altenrheine II     (Sonntag, 15 Uhr)
"Nächste Woche sind wir dran", war die vorherrschende Meinung von Jens Wietheger, nachdem es auch in der letzten Woche nicht für einen Sieg gereicht hatte. In Gellendorf verlangten die SpVgg den Hausherren alles ab, doch vor dem gegnerischen Tor fehlte dann einfach die letzte Konsequenz. Auch bei Wietheger übrigens, der selbst gegen Ende des Spiels die Chance hatte, einzunicken. Straftraining am Kopfballpendel verschrieb der spielende Coach sich so selbst. Und vielleicht könnte das ja auch gegen den SCA II der Schlüssel zum Erfolg sein. Jörg Steins Truppe offenbarte zuletzt arge Schwäche bei Defensivstandards, konnte andererseits dem 1. FC Nordwalde am Donnerstabend aber in einem knappen Spiel einen Punkt abluchsen.
Berisha: Das ist schwierig zu tippen: 2:2.
Heimspiel-Tipp: 1:0

Germania Horstmar - Fortuna Emsdetten     (Sonntag, 15 Uhr)
Ja, liebe Leute. Wir können es auch nicht glauben. Fortuna Emsdetten blieb auch im dritten Spiel der noch jungen Saison ohne Sieg. Allerdings war das am letzten Sonntag auch alles andere als ein Selbstläufer gegen den 1. FC Nordwalde. Dabei egalisierten Francesco Catanzaros Männer zweimal einen Rückstand. "Jetzt müssen wir einfach eine Serie starten", meint dieser. "Wenn dann der Fußballgott auch mal auf unserer Seite ist, werden wir den ersten Sieg einfahren. Ob Emsdettens Gebete erhört wurden, wird sich also gegen wieder stabilisierte Horstmarer beweisen.
Berisha: Fortuna holt den ersten Dreier: 0:4.
Heimspiel-Tipp: 0:3

1.FC Nordwalde - GWA Rheine     (Sonntag, 13 Uhr)
Mittlerweile hat es ja auch der Letzte in der Liga mitbekommen: Die Nordwalder schießen derzeit aus allen Lagen geile Tore. Wenn man sich darauf verlassen kann, muss Wöstemeyer keine Sorge haben, dass auch gegen GWA Rheine die Sonntagsschüsse umherfliegen. Das gestrige 3:3 im Flutlichtspiel gegen SCA II gefiel dem Coach aber eher weniger: "Da muss mehr kommen, wenn wir am Sonntag etwas holen wollen." Die Rheinenser ihrerseits drehen gegen den TuS St. Arnold am vergangenen Sonntag ordentlich auf. In einer engen Schlussphase traf Thorsten Schmidts Team innerhalb von zehn Minuten ins gegnerische Tor. Auch wenn ein Eigentor dabei war, eine Sturm- und Drangphase konnte man das allemal nennen. Alian Berisha machte in der zweiten Hälfte diese Begegnung gleich drei Hütten. Den sollten wir vielleicht mal zum Anschwitzen einladen...
Berisha: 0:1! Wer das Tor macht, ist egal. Hauptsache wir gewinnen.
Heimspiel-Tipp: 2:1

TuS St. Arnold - TuS Laer     (Sonntag, 15 Uhr)
Mit ordentlich Rückenwind kamen sie daher. Aber genützt hat es trotzdem nicht. Gegen Amisia gab's sechs Dinger. Obwohl eine Viertelstunde vor Schluss sogar noch ein 3:3 möglich gewesen wäre. Kaum zu glauben. Ron Konermann hingegen wird sich wohl fragen, in welcher Minute sein Team am Sonntag in Rückstand geraten wird. Den Sarkasmus mal beiseite genommen: Vielleicht sollten sie in Laer in der Kabine den Jungs vorher ordentlich Kaffee oder Energydrinks einflößen, damit am Anfang eines Spiels der Puls auf Hochdruck läuft.
Berisha: 1:2
Heimspiel-Tipp: 3:2

Eintracht Rodde - Westfalia Leer    (Sonntag, 15 Uhr)
In den Augen von Sebastian Möllers gar nicht so schlecht gespielt, dann aber irgendwie nach einer verschlafenden Phase gegen den TuS Laer doch Lehrgeld bezahlt. Damit war die erste Saisonniederlage für Eintracht Rodde beim 1:4 gegen ebenjenen TuS perfekt. Unkonzentriertheiten kannst du dir einfach nicht leisten. Bei der Westfalia hingegen konnte man sich am vergangenen Wochenende auch nicht auf die eigenen Heimstärke verlassen. Bei einem rassigen Kick stand vor allem Leer-Keeper Jan-Simon Hermes im Mittelpunkt des Geschehens, der vom Skiclub Einiges zu tun bekam. 
Berisha: Wir haben uns gegen Rodde ziemlich schwer getan: 3:1.
Heimspiel-Tipp: 2:1

Skiclub Rheine - Borghorster FC II    (Sonntag, 15 Uhr)
Der erste Sieg muss her! Und keine Widerrede! Kein Unentschieden, keine Punkteteilung, mit der beide Mannschaften zufrieden sein können. Am vierten Spieltag ist einer der beiden Gegner fällig. Also im Sinne von die ersten drei Punkte aus einer Partie einfahren. Möglichst - natürlich - ordentlich spektakulär. Die Zuschauer in Rheine sollen ja auch auf ihre Kosten kommen. Mit einer Menge Toren auf beiden Seiten, giftigen Zweikampfduellen und Glanzparaden, von denen man in einem Jahr noch spricht. Einverstanden?
Berisha: Uff... 3:2.
Heimspiel-Tipp: 1:2

FSV Ochtrup - Eintracht Rheine II     (Sonntag, 15 Uhr)
"Wenn du die Tore nicht schießt, kannst du nicht gewinnen", sagte Christopher Ransmann nach dem 1:1 vom letzten Sonntag gegen Borghorst II. Dieser Weisheit war nichts weiter hinzuzufügen. Ransmann und auch seinem spielenden Trainerkollegen Jannik Holtmann passt es einfach derzeit gar nicht, wie Mohammed Sylla, Kai Sandmann, aber auch eben die Coaches selbst, die Buden einfach nicht machen. Die Eintracht hingegen hat nach dem letztwöchigen Auftritt Einiges wieder gutzumachen. Von einem überheblichen Auftritt sprach Benjamin Stichel bei der 0:2-Niederlage.
Berisha: Emsdetten hat einen 
Heimspiel-Tipp: 1:3

Matellia Metelen - Borussia Emsdetten II     (Sonntag, 15 Uhr)
"Ah, die, die keine Ahnung haben", begrüßte uns Thomas Dauwe nach dem 2:0-Erfolg seiner Truppe gegen Eintracht Rheine II am vergangenen Sonntag. Na gut, das haben wir uns wohl verdient. Wir setzten nämlich im Anschwitzen davor unsere Moneten auf die Eintracht. Man kann auch nicht immer recht haben. Die Borussia fuhr ebenfalls einen Sieg ein. Damit sind es für Emsdettens Reserve nun drei Siege in drei Spielen. Es könnte schlimmer laufen für Steffen Molitor und seine Schützlinge. Allerdings hatte dem Coach die Chancenverwertung seines Teams genauso gut gefallen, wie ein garstiger Stein im Schuh. Also schnell ausziehen und raus damit!
Berisha: 1:3
Heimspiel-Tipp: 2:2

Vorwärts Wettringen II - SF Gellendorf     (Sonntag, 15 Uhr)
"Eins der schlechtesten Spiele, seitdem ich in Gellendorf bin", fasste Stephan Slooth das zurückliegende 1:0 gegen Langenhorst-Welbergen zusammen. Ein richtiger Fight war es nämlich, mit dem seine Jungs nicht allzu gut klarkamen. "Aber davon werden wir noch einige in dieser Liga haben", warnte Slooth danach noch. Richtig. Genau jetzt. Wenn die Wettringer es denn schaffen, die Tugenden auf den Platz zu bringen, welche Thomas Schulten von ihnen verlangt: Kampf, Laufbereitschaft - und dann folgt das Fußballerische. Dem einen oder anderen wird vielleicht auffallen, dass wir uns in Bezug auf Vorwärts II des Öfteren wiederholen. Aber es bleibt nun mal das vorherrschende Thema. Wir können auch nichts dafür...
Berisha: 0:3
Heimspiel-Tipp: 1:1



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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
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3    SV Bösensell 19    49:10 49  
4    Neuenkirchen II 20    71:25 46  
5    Arm. Ibbenbüren 19    63:31 45  

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