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Müssen jetzt langsam mal die Zähne zeigen: Whitson Ferreira Dos Santos und seine Herberner.

Glücks- oder Unglückszahl?


Von Malte Greshake

(02.11.18) Da brat mir doch einer einen Storch! Dieser dreizehnte Spieltag der Landesliga hält an diesem Wochenende ohne Frage einige Leckerbissen bereit. Apropos: Die Dreizehn gilt ja in eigenen Kulturen tatsächlich als Unglückszahl, was den ganzen abergläubischen Trainern der Liga wahrscheinlich jetzt schon sauer aufstoßen wird. Aber es hilft ja einfach nichts, die Spiele müssen trotzdem gespielt werden.

Den Anfang machen nämlich heute Abend schon der SV Herbern und die SG Borken. Bei Flutlichtbedingungen wird dort wohl um jeden Zentimeter auf dem Platz gekniffen und gekratzt werden. Am Sonntag setzt es dann das Münsteraner Derby zwischen Roxel und Nullacht. Dieses Spiel wird ohne jeden Zweifel wieder eine Menge Publikum aus der Domstadt anlocken. Weiter geht es dann im Norden Münsters bei Westfalia Kinderhaus. Marcel Pielage und seine Truppe empfangen den Gast vom VfB Hüls.

Das absolute Topspiel findet an diesem Sonntag in Nottuln statt. Dort bitten die Grün-Weißen von Oliver Glaser die Gäste aus Senden zum Tanz. Diese Begegnung wird ohne wenn und aber wohl auch einen Besuch wert sein. Achja, und der TuS aus Altenberge spielt ja auch noch, wenn auch zu untypischen 15-Uhr-Sommeranstoßzeit: Am Großen Berg erwartet Florian Reckels mit seiner Truppe den Tabellenletzten SG Bockum-Hövel 2013.

SV Herbern - SG Borken     (Freitag, 20 Uhr)
Wir haben im letzten Anschwitzen ja schon darauf hingewiesen: Der SV Herbern droht gerade im Abstiegs-Sumpf zu versinken. Vier Niederlagen in Folge stehen für Holger Möllers und seine Spieler mittlerweile auf dem Zettel. Da gibt es auch wirklich nichts zu beschönigen. "Willkommen im Abstiegskampf", sagte Möllers bereits nach der 0:2-Niederlage gegen Viktoria Heiden zu den Westfälischen Nachrichten. In Herbern steht die Uhr vor diesem Spiel also bereits auf kurz vor zwölf. Bei der SG Borken hingegen geht es dieser Tage beschaulicher zu. Mit einem Sieg gegen Herbern würde man den Anschluss an die Tabellenspitze wahren und könnte sich am Sonntag schön vom Sofa angucken, was der Rest der Konkurrenten auf den Plätzen der Liga treibt.
Heimspiel-Tipp: Herbern besinnt sich endlich mal wieder auf die eigenen Stärken: Marcel Scholtysik und seine Mannen stoßen mit einem 2:1-Sieg den Bock um.

BSV Roxel - SC Münster 08     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Das angesprochene Münster-Derby. Die Nullachter haben ja bekanntermaßen momentan einen richtig guten Lauf, aber auch Sebastian Hänsels Roxeler haben sich mittlerweile ordentlich stabilisiert. Kräuchte und fleuchte der Westfalenligaabsteiger zu Beginn der Saison noch in unteren Tabellenregionen herum, hat man sich jetzt bis auf Platz acht herangearbeitet. Doch Steffen Hunnewinkel und Co. werden genauestens wissen, dass sie mehr als Sahnetag brauchen werden, um gegen die Gäste etwas Zählbares zu holen. Mirsad Celebic wird wohl darauf spekulieren, dass sich Nottuln und Senden gegenseitig die Punkte wegnehmen. Der Platz an der Sonne würde so wieder in greifbare Nähe rücken.
Heimspiel-Tipp: Eine Flotte Partie, in der Leon Schwarzer das Spiel am Ende entscheidet: 1:2.

Westfalia Kinderhaus - VfB Hüls     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Nach dem 3:3 gegen Ahaus am letzten Sonntag sind es jetzt sogar drei Unentschieden in Serie für den Aufsteiger aus Kinderhaus. Mit diesem Punktezuwachs im Schneckentempo wird Pielage derzeit auf gar keinen Fall zufrieden sein. Gegen den Gast VfB Hüls wird es nun endlich mal wieder Zeit für einen Dreier. Ebenfalls als Aufsteiger in diese Saison gestartet, sucht das Team von Christoph Schlebach in der neuen Umgebung noch die Balance und musste am vorherigen Sonntag eine knappe Niederlage gegen den TuS aus Altenberge schlucken. Für Kinderhaus gibt es jetzt aber einfach keine Ausreden mehr, das sagen wir an dieser Stelle klipp und klar. 
Heimspiel-Tipp: Na also, es geht doch! Dass die Westfalia erst in der Nachspielzeit den Deckel draufmacht, interessiert beim 2:0-Heimsieg nachher niemanden mehr.

GW Nottuln - VfL Senden     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Also, wer beim Lesen der Gegnernamen dieses Spiels nicht vollkommen ausrastet, der ist selber schuld. Der Tabellenerste aus Nottuln empfängt auf heimischen Kunstrasen den Fünften VfL Senden. Das letzte Aufeinandertreffen im Februar diesen Jahres entschieden die Nottulner noch knapp mit 2:1 für sich. Maximilian Wenning schoss damals den goldenen Siegtreffer erst in der Nachspielzeit der Partie. An diesem Sonntag wird es wieder denkbar eng werden, da sind wir uns ausnahmsweise mal sicher. Im sowieso schon engen oberen Tabellendrittel könnte Senden mit einem eigenen Sieg bis auf drei Punkte auf den Gastgeber dieses Spiels heranrücken. Nicht die schlechtesten Aussichten für André Bertelsbecks Männer, um alle verfügbaren Körner in die Waagschale zu werfen.
Heimspiel-Tipp: Beide Teams schmeißen sich mit offenem Visier in dieses Spiel: Wenn sich der Staub gelegt hat, heißt es 3:2 für die Hausherren.

TuS Altenberge - SG Bockum-Hövel     (Sonntag, 15 Uhr)
Die Mannschaft von Florian Reckels hat an diesem Sonntag den Tabellenletzten SG Bockum-Hövel zu Gast. Der Verein aus Hamm hat als Aufsteiger immer noch sichtbare Schwierigkeiten, sich in der neuen Liga zu behaupten. Doch andererseits hat man auch gegen den TuS wieder nichts zu verlieren. Für die Hügeldörfler wird es aus diesem Grund eine reine Mentalitätsgeschichte. Sollten Marc Wenning-Künne und seine Mitspieler die Aufgabe mit genug Ernst und Konzentration angehen, stehen die Chancen gut, den zweiten Sieg in Folge einzufahren. Schleicht sich allerdings der Schlendrian beim TuS ein, wird es auch gegen das Schlusslicht des Tableaus ein enges Höschen.
Heimspiel-Tipp: Mit den voll fokussierten Altenbergern ist an diesem Wochenende nicht gut Kirschen essen: Jannick Hagedorn schnürt beim 3:0 einen Doppelpack.



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