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Georg Schrader war im letzten Juniorenjahr Kapitän der U19 des VfL Senden.

Die Fahrgemeinschaft ist geblieben


Von Fabian Renger

(17.08.18) Bis Ende 2016 saßen wir beide gemeinsam noch im Heimspiel-Hauptquartier. Georg Schrader war damals treu ergebener Praktikant unserer Redaktion und A-Jugendlicher in Diensten des VfL Senden. Wie sich die Zeiten ändern. In diesem Sommer geht Schrader in sein zweites Seniorenjahr und kickt mittlerweile beim SC Münster 08, ich verliere indes im Anschwitzen sowohl meine Ehre als auch einen 10-Euro-Eisgutschein an Kinderhaus-Trainer Marcel Pielage. Die feierliche Übergabe erfolgt im Heimspiel gegen Heiden. Am Sonntag geht's für Schrader mit Nullacht dann zurück zu den Wurzeln nach Senden.

Mit schmalen fünf Jahren trat er damals in den Minikickern des VfL zum allerersten Mal überhaupt gegen einen Fußball, er leckte Blut. Bis zum ersten A-Jugend-Jahr blieb er Senden treu -  auch mal als Linksverteidiger -, suchte sein Glück eine Saison lang beim TuS Hiltrup, ehe es ihn wieder zu seinem Heimatclub zog. Auch das erste Seniorenjahr in der Spielzeit 2017/18 absolvierte er beim VfL unter Coach André Bertelsbeck. Die 90 Minuten am Sonntag werden daher sicher keine ganz gewöhnlichen für den 20-Jährigen.

Großer Auflauf

"Heiß wie frittenfett" werde er sein und "brennen", verspricht Schrader, auf den ein paar Augen gerichtet sein dürften. Seine Familie reist an, einige Freunde werden sich das Match auch reinziehen. Schrader, mitterweile in Münster wohnhaft, reist derweil mit Denis Hölscher und Joshua Dabrowski an. Beides Sendener Akteure. Was für eine Fahrgemeinschaft. "Wir gehen ja ab und an auch freitags nochmal los", verrät Schrader. Sobald er auf dem Sendener Vereinsgelände das Auto aber verlässt, seien sie für zumindest 90 Minuten aber keine Freunde mehr, erzählt der Sportmanagement-Student. Anschließend sitzt aber wohl mindestens ein Kaltgetränk drin.

Er erwartet, dass einiger seiner alten Mannschaftskameraden es wohl besonders auf ihn abgesehen haben werden. Insbesondere Hölscher oder Lucas Morzonek "werden bestimmt versuchen, mich auch mal anzurempeln", sagt Schrader und lacht. Der Wechsel nach Münster im vergangenen Sommer war allerdings absehbar. Sein Lebensmittelpunkt ist nun Münster, Schrader hatte sich vorgenommen, bei einem passenden Angebot zurück ins Stadtgebiet zu wechseln. Die Fahrerei sei irgendwann schlichtweg zu nervig geworden. Testspiele Sendens habe er sich dennoch bei Gelegenheit reingepfiffen.

Harte Konkurrenz

Bei den Nullachtern befindet sich der auf den offensiven Außenbahnen beheimatete Mann momentan in einem Konkurrenzkampf mit Leuten wie Nils Johannknecht oder Dennis Hamsen. Keine Anfänger. Schrader hat sich schnell eingelebt, die Herausforderung gerne und gut angenommen und eine ordentliche Vorbereitung gespielt. Ob das auch für die Anschwitz-Fähigkeiten des Ex-Praktis gilt? Hoffentlich nicht. Sonst suche ich mir eine neue Sportart, über die ich demnächst berichte. Squash oder Schach sollen ja auch schön sein...

SC Westfalia Kinderhaus - FC Viktoria Heiden  (Samstag, 16.30 Uhr)
Auch das gewonnene Eis wird Marcel Pielages Laune nicht sonderlich erhellen. Seine sowieso lange Verletztenliste ist um zwei prominente Namen reicher geworden und auf insgesamt neun angestiegen. Finn Liebert wurde in Altenberge erst ein- und dann gleich wieder ausgewechselt, allerdings nicht aus taktischen Gründen. Er zog sich einen Bänderriss zu, damit fällt er vorerst aus. Das gilt auch für Moritz Knemeyer. Der erste Verdacht lautete Kahnbeinbruch. Ein MRT in der Woche sollte Klarheit geben. Rund drei Monate würde er damit wohl außer Gefecht gesetzt sein. Immerhin kehren mit Philip Wassmann und Philipp Hollenhorst zwei Urlauber zurück. Pielage ist sowieso weiter frohen Mutes. "Auf das Spiel freue ich mich trotzdem", sagt der Trainer. Gibt auch guten Grund dazu: Am Samstag wird in der Kinderhaus die neue Tribüne eröffnet. Gegner Heiden kam im Mittwoch eine Runde im Kreispokal weiter und schlug Wulfen mit 2:0.
Schrader: Kinderhaus hat eine brutale Qualität und wird sicher eine Reaktion zeigen wollen nach dem Altenberge-Spiel. 2:1.
Heimspiel-Tipp: Viele Verletzte, aber das bringt die Kinderhauser aus dem Takt. Sie verlieren 0:2. Eis gibt's trotzdem. Versprochen.

VfL Senden - SC Münster 08 (Sonntag, 15 Uhr)
Nach dem missratenen Start haben die Nullachter eines erkannt: In der Liga - Achtung, Floskel! - wird einem nichts geschenkt. "Es hat bei einigen Klick gemacht in dieser Woche", meint Schrader. "In dieser Liga geht viel über Kampf und die Bereitschaft, alles zu geben als Team. Dann kannst du viel holen." Die beiden Stamm-Innenverteidiger Max Ricken und Freddi Böhmer fallen wohl weiter aus, immerhin ist der Sechser Jonas Grütering wieder zurück im Geschäft. Wird nötig für die Gäste, schließlich versprach Sendens Trainer Bertelsbeck unter der WocheÖffnet internen Link im aktuellen Fenster bei uns im Gespräch einen Gegner, der sich mit Haut und Haaren wehren würde.
Schrader: 2:1 für uns. Ich werde Feuer auf dem Platz bringen und wenn ich spiele, auch versuchen, meine Ex-Truppe mit einem Törchen zu ärgern. Danach geht aber wohl alles drunter drüber in meinem Kopf. Für den VfL trifft Rabah Abend.
Heimspiel-Tipp: Die Nullachter rehabilitieren sich nach der Auftaktpleite und gewinnen 3:1. Positiv für die Hausherren: Diesmal stehen sie weder vor noch nach dem Spiel im Stau. Schrader trifft zweimal.

GW Nottuln - Eintracht Ahaus (Sonntag, 15 Uhr)
Nottuln sorgte regelrecht für Furore bei Nullacht am ersten Spieltag und gilt für viele als kleiner Geheimfavorit. Henning Klaus fällt bei den Grün-Weißen definitiv aus, Clemens Donner und Jonas Goßling kehren andererseits wieder zurück in der Kader. Ahaus leckt noch immer die Wunden nach dem bitteren 0:3 in der Vorwoche gegen Herbern.
Schrader: Ahaus hat mit Maximilian Hinkelmann einen richtig guten Stürmer. Die gewinnen mit 3:2.
Heimspiel-Tipp: Gleiche Tendenz wäre ja langweilig, das gibt Tore im Überfluss. 4:4.

SV Herbern - VfB Hüls (Sonntag, 15 Uhr)
Bei Herbern fehlt Oscar David Franco Cabrera gelb-rot-gesperrt. Trotzdem gewann der SVH in der Vorwoche überraschend deutlich in Ahaus. Ein sehr disziplinierter Auftakt war das. Aufsteiger Hüls bezwang Westfalenliga-Absteiger SuS Stadtlohn mit 3:1, bleibt aber eine Wundertüte. Aus dem Kreispokal verabschiedete sich der VfB unter der Woche beim Bezirksligisten FC Marl mit einer 0:2-Pleite.
Schrader: 1:1.
Heimspiel-Tipp: 0:2

BSV Roxel - Westfalia Gemen (Sonntag, 15 Uhr)
Fahrig, viele Ballverluste: Roxels Auftritt bei der SG Bockum-Hövel war lange nicht anzusehen. Chancen waren auch zwar vorhanden, aber irgenwie...neee. Dann setzte Hänsel mit Steffen Hunnewinkel und Yusuf Güllü auf die beiden richtigen Pferde, die letztlich den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit ko-produzierten. Bei Gemen sollten sie besonders auf Tim Bröcking aufpassen, der Werne drei Buden einschenkte.
Schrader: Sebastian Hänsel gönne ich eine geile Saison. Sandro Pietsch schießt mindestens ein Tor oder legt wenigstens einen auf. 2:0.
Heimspiel-Tipp: Wir gönnen unseren heimischen Teams auch natürlich eine super Saison. Roxel holt den Dreier, ein knappes 1:0.

Werner SC - TuS Altenberge (Sonntag, 15 Uhr)
Vorsicht, kein Scherz, aber Jannik Roters und Timo Gausling fehlen dem TuS Altenberge am Wochenende - weil sie im Zeltlager sind. Henrik Wilpsbäumers Meniskus und Patrick Terietes Rücken machen ebenfalls einen Einsatz undenkbar. Nur 15 Spieler bleiben den Gästen also. Reicht das? Gegen die unangenehm zu bespielenden Hausherren wird der Sonntag kein Zuckerschlecken.
Schrader: Altenberge ist mein Meisterschaftsfavorit Nummer eins. 2:0 für den TuS.
Heimspiel-Tipp: Altenberge macht's deutlicher und gewinnt 4:1.



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2    Germ. Hauenhorst 21    59:23 54  
3    SC Halen 20    70:30 51  
4    Conc. Albachten 19    51:21 50  
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