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Nottulns Coach Oliver Glaser (l.) voll in seinem Element.

Die Gejagten ohne Heimkomplex


Von Fabian Renger

(26.09.18) Das Wort "Heimkomplex" will Oliver Glaser nicht über die Lippen kommen. "Den lassen wir uns auch nicht einreden", stellt der Trainer von GW Nottuln klar. Kurios ist es dennoch. GWN führt die Landesliga an, sammelte ein Dutzend Zähler in der Fremde - vier Siege in vier Spielen. In den drei absolvierten Heimspielen waren es hingegen nur zwei. 

Zwei Unentschieden und eine Pleite durften bzw. mussten die Zuschauer im Baumberge-Stadion bis jetzt miterleben. Sicher wäre es vermessen, da schon von einem Heimfluch zu sprechen, die Saison steckt ja quasi noch in den Kinderschuhen. Trotzdem eine merkwürdige Begebenheit.

Tabellenführer? Schön und gut, aber...

Glaser klärt auf. Eintracht Ahaus (1:1) sei defensiv richtig gut organisiert gewesen, gegen die SG Bockum-Hövel (0:1) habe GWN schlicht schwach gekickt. "Und beim 1:1 gegen Altenberge hatten wir einen Haufen Pech", erinnert sich der Übungsleiter. 

Lieber blickt der Trainer da auf die gesamte Tabelle. Die Spitzenposition möchte GWN erst einmal nicht wieder hergeben. "Wir wissen jetzt, wie sich das anfühlt, wenn man gejagt wird", sagt Glaser. Und, wie fühlt sich's an? "Gut! Aber bei meiner Mansnchaft habe ich keine besondere Reaktion gesehen. Wir bleiben weiter fokussiert auf den nächsten Gegner." 

Der heißt am Sonntag Werner SC. Ein Heimspiel für Nottuln. Oha. Vielleicht verhilft ja unser Anschwitzen den Grün-Weißen weiter.

VfL Senden - Westfalia Kinderhaus (Sonntag, 15 Uhr)
Marcel Pielage hob nach der Klatsche gegen Nottuln nochmal hervor: Die Westfalia ist und bleibt Aufsteiger. Auch derbe Pleiten gehören eben zum Lernprozess eines Liga-Neulings. Platz vier ist eine ordentliche Ausbeute. Senden hingegen kmnabbert unter Umständen noch an dem Bohei um die Causa Bäumer. Der VfL bleibt aber weiter die einzig ungeschlagene Mannschaft der Liga und konnte schon fünfmal den Kasten sauber halten. Ist André Bertelsbecks großes Vorbild womöglich Pal Dardai?
Glaser: Aus Sicht als Tabellenführer wäre ein Unentschieden gut. Kinderhaus setzt sich aber durch: 1:3
Heimspiel-Tipp: Vier Tore, ja, aber das endet Remis. 2:2

GW Nottuln - Werner SC (Sonntag, 15 Uhr)
"Kompakt, lauf- und kampfstark, ein dickes Brett!" Glaser hat Respekt vorm WSC. In der vergangenen Saison (1:1, 2:1 GWN) machte Werne Nottuln zu schaffen. Glaser weiß aber nicht erst seit dem 4:1 in Kinderhaus vor Wochenfrist, was in seiner Truppe steckt. "Unsere Qualität haben wir bereits gezeigt", so Glaser. Stimmt. Und so eine frische Tabellenführung sorgt meistens ja sowieso für einen gehörigen Schub.
Glaser: Das gewinnen wir 2:0
Heimspiel-Tipp: Da gehen wir mit. 3:1

SV Herbern - BSV Roxel (Sonntag, 15 Uhr, unser Spiel der Woche)
Roxels Coach Sebastian Hänsel wirkte nach dem mehr oder weniger verkorksten Auftritt beim 1:1 gegen Stadtlohn niedergeschlagen. Er brauchte eine Weile, bis er sich gesammelt hatte. Besonders das Zusammenspiel in der Offensive bereitete ihm mächtig Kopfzerbrechen, defensiv gab's keine Gründe für eine Rüge. Diese verteilte Herberns Trainer Holger Möllers. "Zu grün und zu lieb" sei seine Mannschaft gegen Werne insbesondere beim späten Gegentor zum 2:2 gewesen. Im Liebesleben möglicherweise von Vorteil, auf dem Fußballplatz eher nicht so wirklich.
Glaser: Der SVH hat Qualität. 1:0
Heimspiel-Tipp: Roxel aber natürlich auch. 1:1 - und diesmal kann Hänsel richtig gut damit leben.

SC Münster 08 - SG Bockum-Hövel (Sonntag, 15 Uhr)
"Ich hab doch immer gute Laune", spaßte 08-Trainer Mirsad Celebic nach dem 6:0-Kantersieg in Hüls. Nach Startschwierigkeiten zu Saisonbeginn, das gegnerische Gehäuse zu finden, scheint sich Nullacht eingegroovt zu haben. Schlusslicht Bockum-Hövel wusste zuletzt gegen den SV Dorsten-Hardt erst gar nicht, was los war: 0:3 stand's nach 16 Minuten. Doch dann holte der Aufsteiger alles aus sich raus, zur Halbzeit war's plötzlich wieder spannend  - 2:3. Doch schlussendlich endete die Begegnung 4:5. Außer Spesen (mal wieder) nichts gewesen.
Glaser: 2:0
Heimspiel-Tipp: 3:0. Celebic hat wieder gute Laune.

SG Borken - TuS Altenberge (Sonntag, 15 Uhr)
Die Jungs aus dem Hügeldorf waren in Senden nah dran am Punkt, mussten sich dann aber doch mit 0:1 geschlagen geben. Öffnet internen Link im aktuellen FensterOder doch nicht? Schließlich legte der TuS Protest gegen die Spielwertung ein. Bleibt zu hoffen, dass Florian Reckels' Männer mit den Gedanken jetzt bei Borken sind. Die SGB verfügt nämlich über die beste Offensive der Liga (22 Treffer) und schenkte seinen Kontrahenten bereits zweimal sechs Gegentreffer ein. Vorsicht ist geboten.
Glaser: Borken hat eine richtige Standardstärke. 2:2
Heimspiel-Tipp: Standards hin oder her, das endet 2:3. Altenberge verliert den Anschluss nach oben nicht. 



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