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Whitsons Klasse rettet Herbern


Von Christian Lehmann

(13.10.19) Letztlich war es eine starke Aktion von Whitson Fereira dos Santos Filho, die den SV Herbern beim 2:1 (1:0)-Erfolg über den TuS Altenberge auf die Siegerstraße brachte. Und wieder gingen die Hügeldörfler, die maximale Gegenwehr geleistet, aber wieder einmal vorn zu viel liegen gelassen hatten, leer aus. Und wieder einmal drängt sich der Spruch auf: "Wenn Du unten stehst..."

"Wir haben dieses Spiel angenommen und viel Laufarbeit geleistet. Wir belohnen uns aber einfach nicht für unseren Aufwand", klagte TuS-Trainer Andre Rodine nach der Partie. "Wir waren heute häufig im Sechzehner und haben uns viele Tormöglichkeiten erspielt, wir treffen aber einfach das Tor nicht."

Haliti scheitert vom Elfmeterpunkt

Schon nach vier Minuten gab es eine solche Aktion. Christian Hölker war frei durch, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Herberns Keepers Jens Haarseim. Noch größer war die Möglichkeit, die sich für Asdren Haliti in der 20. Minute ergab: Nach einem Foulspiel von Philipp Just an Dennis Behn parierte Haarseim gegen Altenberges Youngster. Auf der Gegenseite war dann der früh für Jan Hoenhorst eingewechselte Marcel Scholtysik erfolgreich (1:0/38.).

Altenberge steckte nicht auf, kam nach der Pause durch Kevin Behn zum Ausgleich, nachdem die Kugel zuvor zweimal über die Box hinweg gesegelt war (1:1/62.). Der Torschütze hätte wenig später auch den Führungstreffer für den TuS erzielen können, doch sein Kopfball strich Zentimeter am Tor vorbei (70.). Stattdessen jubelte Herbern. Nachdem Joe Breloh den Ball mit der Brust in seinen Lauf gelegt hatte, setzte sich der Brasilianer gegen zwei Gegenspieler durch und legte den Ball zum 2:1-Endstand ins Netz (83.). "Die Qualität hat er. Bis dahin hatten wir ihn gut im Griff", meinte Rodine. Sein Team wurde in der Schlussphase vor allem über die Seite von Malte Greshake gefährlich und monierte nach einer Eckenserie in der Schlussphase noch ein Herberner Handspiel - einen weiteren Strafstoß gab es aber nicht. Naja, wenn Du unten stehst...

"Altenberge war nicht viel schlechter heute", meinte auch Herberns Coach Holger Möllers. "Wir haben sicherlich nicht unser bestes Spiel gemacht und sind der glückliche Sieger."

SV Herbern - TuS Altenberge     2:1 (1:0)
1:0 Scholtysik (38.), 1:1 K. Behn (62.),
2:1 Whitson (83.)
Bes. Vork.: Herberns Haarseim pariert FE gegen Haliti (20.)



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