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Oberliga Westfalen

Hölschers Abgang ist Eintrachts Weckruf


von Fabian Renger

(22.09.19) Erst als Preußen Münsters Julius Hölscher nach knapp einer Stunde von Referee Waldemar Stor wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde (62.), änderten sich die Dinge. Der Unterbau der Preußen kam aus dem Tritt, die Gäste vom FC Eintracht Rheine kamen langsam zu sich. Doch da war es bereits zu spät. Die Münsteraner gewannen 2:0 (0:0). Und das definitiv hochverdient.

Bleiben wir aber mal kurz in der Schlussphase. Hölscher flog runter, weil er mit Gelb vorbelastet im Dribbling die Kontrolle verlor, stolperte und dabei in einen Rheinenser hinein fiel. Für den Schiedsrichter eine klare Sache - für Preußen-Coach Sören Weinfurtner eher weniger. Er stufte die Begebenheit als zumindest fragwürdig ein. Seis drum.

"Die Dinger wollten einfach nicht rein!"

Das passte den Gäste gut in den Kram. Doch deren Trainer Tobias Wehmschulte brachte das Dilemma auf den Punkt:"Die Dinger wollten einfach nicht rein!" Kopfbälle, die ihr Ziel verfehlten, Bälle, die im Außennetz oder am Pofsten endeten. Und das in zahlreicher Anzahl. Sie können es ja, wie sie da zeigten. Nur eben war es zu dem Zeitpunkt auch schon zu spät.

Denn man musste sich zwangsläufig die Frage stellen: Warum nicht gleich so?! Da ging nicht viel. "Wir hatten ein gutes Ballbesitz-Spiel, ein sehr gutes Gegenpressing und wir haben Rheine nichts genehmigt", lobte Weinfurtner seine Farben. Die Preußen agierten sehr dominant und tonagebend, Rheine hatte wenigezu melden. "Wir wussten, dass es eine schwierige Aufgabe wird", sagte Wehmschulte. Dass zur Halbzeit die Null hielt, ordnete er als erfolgreich erreichtes Zwischenziel ein.

Doch kurz nach dem Wiederanpfiff war dieses Zwischenziel hinfällig. Guglielmo Maddente spielte einen viel zu kurz geratenen Rückpass, an dem sowohl Jannis Fraundörfer als auch Keeper Philipp Hinkerohe nicht heran kamen. Das Ende vom Lied: Hinkerohe foulte Avni Özmen, das war ein Elfmeter, klare Sache. Nils Burchardt verwandelte sicher (49.). Kurze Zeit später legte Ousman Touray das 2:0 nach (57.). Der vermeintliche Todesstoß, denn dann flog Hölscher und der FCE wachte auf - allerdings zu spät und ohne Glück.

SC Preußen Münster II - FC Eintracht Rheine 2:0 (0:0)
1:0 Burchardt (49./FE), 2:0 Touray (57.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote für Preußens Julius Hölscher (62.)



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