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Oberliga Westfalen

FCE fehlt die Fortune


Von Fabian Renger

(08.10.23) Wie sagt man so schön nach einem lang erwarteten Sieg: Es ist immer wichtig, ihn dann in der Woche drauf zu vergolden. Das wäre dem FC Eintracht Rheine gegen die individuell hochkarätig besetzte Truppe von Türkspor Dortmund auch beinahe gelungen. Ein Remis wäre wohl ein Teilerfolg gewesen. Doch wie so oft in dieser Saison reichte es am Ende knapp nicht für einen Punkt. Mit 1:2 (0:2) verlor Rheine sein Heimspiel - und hatte sich nachher nicht wirklich viel vorzuwerfen.

Besonders die zweite Halbzeit hinterließ bei Eintrachts Cheftrainer Rainer Sobiech einen guten Eindruck. "Da waren wir so dominant und wir hatten so viele Torchancen, sodass es dann extrem bitter ist, dass man mit leeren Händen da steht. Wir haben den Gegner überhaupt nicht mehr ins Spiel kommen lassen, wir waren aggressiv und präsent in den Zweikämpfen", freute sich der Übungsleiter über viele Durchbrüche bis den an den Dortmunder 16er und auch über ordentliche Abschlüsse.

Zahlreiche Abschlüsse, nur Knüver trifft

Aber es fehlte irgendwie immer was bei den Versuchen von Colin van den Berg, Mick Schüttpelz, Mervin Kalac und Kollegen. Dortmunds Torwart Muhammed Acil hielt zweimal wirklich sensationell, die Gäste-Abwehr rettete auch auch mal auf der Linie in wirklich allerhöchster Not und teilweise zischten die Bälle haarscharf an Acils Kasten vorbei.  Einzig Adrian Knüver war ein Treffer vorbehalten, der fiel nach 63 Minuten im Rahmen einer Balleroberung. Es war bloß der Ehrentreffer.

Auch in der ersten Hälfte gab Rheine 20 Minuten ein gutes Bild ab. "Da will ich uns bis zur 20. Minute ein ordentliches Spiel attestiert haben", so Sobiech. Auch hier muckten die Hausherren offensiv durchaus auf. Die Flanke von Pascal Petruschka fand jedoch keinen Abnehmer im Zentrum, van den Berg hatte Probleme bei der Ballannahme und Timon Schmitz schoss am langen Pfosten vorbei.

Sobiech: "Es nützt nichts, zu hadern"

Rheine wollte - und dann konnte Dortmund plötzlich. Simon Schubert brachte Türkspor nach einem Eckstoß mit 1:0 in Führung (23.). Danach war Rheine etwas aus dem Tritt und fing sich mit dem Halbzeitpfiff das 0:2 durch Serdar Bingöl. FCE-Schnapper Ramon Büsken hatte einen gegnerischen Stürmer umgenietet und daher einen Elfmeter heraufbeschworen. Bingöl hatte keine Probleme vom Punkt (45.).

Der Schock und psychologisch ungünstige Zeitpunkt brachte die Eintracht aber nicht ins Wanken - im Gegenteil. Die zweite Halbzeit war ja stark, nur die Belohnung blieb halt aus.  "Es nützt uns nichts, jetzt irgendwo zu hadern", schaute Sobiech angesichts des lebendigen Auftritts lieber positiv gestimmt drein.

FC Eintracht Rheine -  Türkspor Dortmund 1:2 (0:2)
0:1 Schubert (23.), 0:2 Bingöl (45./FE)
1:2 Knüver (63.)



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