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Westfalenliga 1

David Schmidt ist schon seit 2016 in Bockum-Hövel zugange - und hat nun gleich bis 2026 zugesagt. Foto: Greshake

"Menschenfänger" Schmidt bleibt bis 2026


von Fabian Renger

(18.01.24) David Schmidt muss ein stückweit verrückt sein. Seit 2016 (!!!) ist er bereits für die SG Bockum-Hövel tätig. Seitdem ist viel passiert im Hammer Nordwesten. Die SG schaffte zwei Aufstiege in die Landesliga und im vorigen Sommer kam es zum Höhepunkt: Die Landesliga-Meisterschaft und der Sprung in die Westfalenliga. Dort steht die SG derzeit auf dem zwölften Rang. Schmidt hat nun abermals zugesagt - gleich bis 2026. Das ist schon verrückt genug. Was noch viel verrückter wird, wenn man sich die Lebensumstände des Trainers vergegenwärtigt.

Seit Juli 2023 arbeitet der Coach nämlich in Frankfurt. Zwei Kinder hat er, eine Frau und Trainer der F2 der SG ist er auch noch. Angesichts dieser Faktoren habe er erstmal in sich gehen müssen, Öffnet externen Link in neuem Fensterschreibt der Westfälische Anzeiger (WA), der zuerst über die Verlängerung berichtete.  „Wenn ich mir meinen Wochenplan anschaue, dann bleibt da leider selten viel Zeit für die Familie", erklärt Schmidt den Kollegen. Dienstags bis sonntags sei er auf dem Sportplatz anzutreffen. Er sagte trotzdem zu, weil die Arbeit bei der SG für ihn eine Herzensangelegenheit sei. "Wir haben zuletzt hier was auf den Weg gebracht – und den Weg will ich gerne weiter mitgehen. Wir haben noch ein bisschen was vor.“ Klingt fast wie eine Drohung an die Konkurrenz.

"Ein ganz wichtiger Baustein"

Auch im Verein ist man happy mit Schmidts Entscheidung. "David ist natürlich ein ganz wichtiger Baustein in der Entwicklung der Mannschaft und auch des Vereins in den vergangenen Jahren. Er ist für den Verein genau die richtige Person an der richtigen Stelle. Er ist loyal, spielt mit offenen Karten und ist für uns einfach Gold wert. Daher gab es da von unserer Seite auch gar kein Vorhaben, etwas zu ändern", sagt Mischa Faesing, 2. Vorsitzender der SG, dem WA.  „Ich denke, ohne ihn hätten wir den einen oder anderen Spieler nicht für uns gewinnen können. Er ist ein Menschenfänger, der die jungen Leute begeistern und mitnehmen kann. Er hat da ein klares Konzept."

Neben Schmidt hat überdies auch sein Co-Trainer Mike Kaczor für die neue Spielzeit zugesagt. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone. Das ist okay. Und hinter Westfalia Rhynern (Oberliga) ist die SG derzeit wohl als Nummer zwei im Hammer Fußball zu werten.



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3    SG Sendenhorst 30    86:27 74  
4    Germ. Hauenhorst 29    84:28 73  
5    VfL Billerbeck 29    86:25 71  

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