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Westfalenliga 1

Alles wie immer am Osttor


Von Fabian Renger

(29.10.23) "Das war so ein typisches TuS Hiltrup-Spiel in dieser Saison. Da war wieder eine Mannschaft auf dem Platz, die ohne Ende gerackert hat. Das Spiel beschreibt die Mannschaft in Perfektion: Laufen, kämpfen, beißen - das tun die Jungs immer." Marcel Stöppels Analyse nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg seiner Hiltruper über den SC Peckeloh traf den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Hiltrup kämpfte gegen einige Widerstände an: Der TuS war über eine Halbzeit lang in Unterzahl unterwegs, der TuS verlor obendrein noch einen Spieler aus Verletzungsgründen. Wobei: Das mit der Unterzahl, das erwies sich sogar fast noch als Vorteil....

Doch fangen wir vorne an. In der ersten Halbzeit. "Da waren wir mindestens ebenbürtig", fand Stöppel. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Nils Johannknecht traf aufseiten der Hausherren den Pfosten, bei den Gästen vergab Tim Mannek eine Großchance. Das 0:0 war ein gerechtes Zwischenresultat - und irgendwie nicht überraschend, wenn da zwei Teams mit jeweils starken Defensivarbeitern aufeinander treffen.

Die Unterzahl kam Hiltrup fast schon zugute

Mit dem Halbzeitpfiff änderte sich die Gemengelage. Hiltrups Valentyn Yarokha ging etwas rustikal und unklug zu Werke, traf erst den Ball und dann den Gegner. Für Referee David Hartenstein war es ein zu hartes Einsteigen, er zückte glatt Rot (45.). Damit hat Stöppel ein Problem: Ihm gehen die Linksfüße und die Verteidiger aus. Julian Sammerl oder Sören Jankhöfer sind aktuell ja beispielsweise auch kein Thema.  Aber: So unsexy Unterzahl auch klingen mag, sie barg gewisse Vorteile für die Gastgeber. "Sie hat uns schon fast in die Karten gespielt", bestätigte Stöppel den Eindruck.

Schließlich konnte sich Hiltrup nun noch mehr auf seine Kernkompetenz besinnen - sprich: Auf die defensive Schinderei, die Arbeit gegen den Ball und Tempogegenstöße. Dazu brachte Stöppel nach 53 Minuten Stan Schubert ins Spiel. Der ist ja eh ein Flitzer mit mächtig Dampf. Unschön an dieser Einwechslung: Peter Effing musste im Gegenzug verletzt runter. Ihn hat's am Sprunggelenk erwischt.

"Ganz, ganz schön" und "ganz, ganz wichtig"

Aus einer Fünferkette raus suchte Hiltrup nun immer wieder Schubert vorne. Zwei Konterchancen ließ der ungenutzt, ehe er nach 66 Minuten das goldene Tor des Tages verantwortete. "Ein unfassbares Tor", sagte Stöppel sogar. Schubert wurde hinter die Kette der Gäste geschickt und spielte mal kurz seinen Speed aus. Aus 14 Metern linker Position hielt er einfach mal drauf und hämmerte die Kugel mit rechts in den rechten oberen Knick. "Stan ist immer zwischen Genie und Wahnsinn unterwegs - heute war er das absolute Genie. Für ihn freut's mich", kommentierte Stöppel. "Ein ganz, ganz schönes und ein ganz, ganz wichtiges Tor."

Weil Hiltrup sämtliche hohe Bälle der Gäste klärte, reichte die Hütte auch zum Sieg. Hiltrups sechstes Spiel ohne Gegentor - viermal hieß es dabei 1:0 für den TuS. In der Tat: Es war wie immer am Osttor.

TuS Hiltrup - SC Peckeloh 1:0 (0:0)
1:0 Schubert (66.)
Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Hiltrups Valentyn Yarokha (grobes Foulspiel/45.)



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