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Bezirksliga 12

Hier ist er nicht zu sehen. Trotzdem hatte Luca Dömer sein Grevener Hoheitsgebiet auch bei Arminias Eckbällen (das spätere Elfer-Opfer Vadim Schmidt vorne) im Griff.

Was Dömer und Schnitzel gemeinsam haben


von Mario Lacroix

(22.03.18) Bayern-Fan zu sein ist wie jeden Tag Schnitzel essen. Man gewöhnt sich an was Schönes, was wiederum andere Menschen allzu gerne nur mal ab und zu hätten - egal ob einen Sieg fürs Fußballherz oder 'ne ordentliche Portion auf dem Teller. So ein Schnitzelesser ist Andreas Sommer, wenn er über Luca Dömer spricht. Der Trainer des SC Greven 09 sieht den Keeper eben regelmäßig im Training und im Spiel. Er weiß, was der Bursche kann. Andere, sagen wir Arminia Ibbenbürens Coach Vladan Dindic, sehen den noch jungen Mann selten und sind völlig von den Socken, wenn' s so weit ist. "Das Ding gegen Freddy Ruwe ist ja der Hammer", staunte Dindic nach der 1:3 (0:2)-Niederlage seines Teams am Donnerstagabend.

Da isser, der Dömer.

Keine Kinnlade

Ja, dieses Ding gegen Freddy Ruwe war wirklich sagenhaft: Aus nicht mehr als drei, vier Metern geht Ruwe technisch anspruchsvoll seitlich in die Luft und will die Murmel in den Giebel jagen. Während andere Torsteher mit herunter gelassener Kinnlade auf der Linie stehen bleiben würden, hechtet Dömer schwungvoll ins Eck. Er verhindert damit das 2:3, den Anschlusstreffer der Arminia (76.).

Es ist die Phase im Spiel, in der Greven mit einer Zwei-Tore-Führung im Rücken seine Konter schlampig ausspielt. So verpasst etwa Emre Kücükosman nach Zuspiel Patrick Fechtels die Entscheidung zum 4:1 (78.). Aber der Tabellendritte hat ja einen Torhüter. Ein Vordermann legt Ruwe im Sechzehner, der gute Referee Siyamet Sür pfeift Elfmeter, Vadim Schmidt tritt an und scheitert, na klar, an Luca Dömer (80.).

Greven verdaddelt die Konter

"Das erwarte ich von ihm", antwortet Sommer kurz und knapp auf die Frage, ob's ein Sonderlob für den Mann mit den Handschuhen gibt. "Er ist ein starker Schnapper und dann erwarte ich, dass er auch mal einen Unhaltbaren hält." Im Vergleich zu dem, was Grevens Feldspieler zu hören bekommen, ist das ja irgendwie ein Lob. "Wir haben unwahrscheinlich schlecht den vorletzten oder letzten Ball gespielt und viele Möglichkeiten verschenkt, die Konter zum Ende zu bringen", meinte Sommer.

Greven schlug in der Tat einige Einladungen aus. Im ersten Durchgang packten die Gäste noch entschlossen zu. Nach einem Einwurf spielte Bernd Lakenbrink Arminias Abwehr schwindelig und legte zurück auf Julian Höfker - 0:1 (6.). Weil's so schön war, bediente Lakenbrink nochmal Höfker, der quer auf Nassim Fousseni, zack 0:2 (31.). Offensiv hatten die Arminen dagegen nichts anzubieten, außer ein paar Eckstöße.

Dindic: "Kein Biss"

"Wenn man die erste und die zweite Halbzeit sieht, dann muss man sich fragen, was wir in der ersten Halbzeit für einen Fußball spielen", kritisierte Dindic: "Das war ohne Zweikampfverhalten, ohne Willen und ohne Biss!"

Immerhin wehrten sich die Arminen nach dem Seitenwechsel und holten sich den Mutmacher: Marcel Walsch tankt sich durch, wird zunächst geblockt und sieht dann, wie Ivo Pohl den Rest erledigt - 1:2 (48.). Drei Minuten später muss es eigentlich erneut klingeln. Im Sechzehner kommen gleich drei Arminen zum Abschluss, aber Dömer hält mithilfe einiger Abwehrbeine den Kasten sauber. "Wenn wir das 2:2 machen, gewinnen wir das Spiel", sagte Dindic.

Der Joker sticht

Andreas Sommer reagierte auf diese Schwächephase, nahm die jungen Herkt und Fousseni raus und brachte die erfahrenen Fechtel und Wessels. Das zahlte sich beim kuriosen Treffer zum 3:1 aus: Arminias Keeper Daniel Heuing schießt beim Abstoß Lakenbrink ab, der Abpraller - Handspiel oder nicht ist hier die schwierige Frage - landet bei Fechtel. Der Joker, angeschlagen und wie seine Kollegen mit imaginärer Handbremse unterwegs, dreht unnachahmlich auf, vernascht Gerrit Mahmutovic und versenkt die Kugel flach wie sauber im langen Eck (74.).

Arminia Ibbenbüren - SC Greven 09     1:3 (0:2)
Arminia: Heuing - Spallek (72. Fabian), Birke, Mahmutovic, Nietiedt - J. Heicks (59. Drieschner), Ruwe (82. Hohnhorst), Hawerkamp, Walsch - Pohl, Schmidt
Greven: Dömer - Jaspert, Sterthaus, Mennemeyer - Loose, Rüschenschulte, Herkt (56. Wessels), Höfker - Kücükosman (82. Glanemann), Lakenbrink - Fousseni (56. Fechtel)
Tore: 0:1 Höfker (6.), 0:2 Fousseni (31.),
1:2 Pohl (48.), 1:3 Fechtel (74.)
Bes. Vork.: Dömer pariert FE von Schmidt (80.)



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