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Bezirksliga 12

Kai Hintelmann (v.) hat den ihm zugedachten Job als "Ersatz-Hollermann" vorzüglich erledigt. Mit drei Treffern hatte der Burgsteinfurter einen Bärenanteil am 4:1-Sieg seines Teams gegen Germania Hauenhorst.

Hintel- macht den Hollermann


Von Christian Lehmann

(20.09.20) Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Alex Hollermann stellten sie sich beim SV Burgsteinfurt die Frage, wer denn nun die Hütten machen soll. Christoph Klein-Reesink hatte in der vergangenen Woche eine naheliegende wie einleuchtende Idee: Hintel- statt Hollermann. "Hört sich ähnlich an... Könnte klappen!", so Klein-Reesink. Hat geklappt. Beim 4:1 (1:1)-Erfolg über Germania Hauenhorst lieferte Hintelmann mit drei Treffern im zweiten Durchgang ganz großes Kino. Allerdings hatte sein Team durchaus Massel, dass es sich überhaupt mit einem Remis in die Halbzeit gerettet hatte.

"Wenn wir zur Pause mit 3:1 führen, dann geht das absolut in Ordnung", meinte Germanias Trainer Dino Mattick. "In der zweiten Hälfte sind wir dann nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und dem Gegner nur noch hinterher gelaufen." Klein-Reesink stimmte zu: "Unsere erste Halbzeit war Schrott. Grauenvoll! Da haben wir sehr viel Glück gehabt."

Hauenhorst macht das Zentrum dicht

Gallige Gäste eroberten zu Beginn im Burgsteinfurter Zentrum immer wieder die Bälle und schalteten schnell um. Schon nach wenigen Minuten war SVB-Keeper Alexander Moll gezwungen, die Murmel hinten lang rauszuschlagen, statt das Spiel in Ruhe aufzubauen. Die Germanen erspielten sich gleich vier Großchancen, um in Führung zu gehen. Munzur Bezgincan köpfte den Ball nach einem Eckball an die Latte (15.), Sven Mersch traf wenig später ebenfalls den Querbalken (25.). Christian Ebbeler scheiterte nach einem feinen Dribbling (30.) ebenso wie Mersch, der im Eins-gegen-Eins in Moll seinen Meister fand (35.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Stemmerter bereits, nachdem Lucas Bahlmann einen tiefen Ball erlaufen und den zunächst geblockten Ball zurückerobert hatte (1:0/33.). Kurz vor dem Gang in die Kabinen kamen die Gäste dann jedoch zum verdienten, aber umstrittenen Ausgleichstreffer. Mersch traf vom Elfmeterpunkt, nachdem Jan-Hendrik Koers gegen Bezgincan geklammert haben soll (1:1/45.). "Ich habe da keinen Elfer gesehen", meinte Klein-Reesink. Mattick hielt dagegen: "Er hatte die Arme schon oben drauf."

Die Oberhand behielt schließlich aber der SVB, weil Hintelmann nach der Pause das Toreschießen für sich entdeckte. Yannik Grabbe gewann zunächst den Pressschlag gegen Jonah Brüning, der Abpraller trudelte zu Burgsteinfurts Stürmer - 2:1 (60.). Nach direktem Zuspiel von Nico Schmerling (3:1/75.) und Querpass von Bahlmann (4:1/82.) machte Hintelmann schließlich den Dreierpack klar. Anschließend gab's ein Lob vom Coach: "Kai hat das gut gemacht. Dass er das kann, hat man schon beim Training in der vergangenen Woche gesehen."

SV Burgsteinfurt - Germania Hauenhorst     4:1 (1:1)
1:0 Bahlmann (33.), 1:1 Mersch (45./FE),
2:1 Hintelmann (60.), 3:1 Hintelmann (75.),
4:1 Hintelmann (82.)

Im ersten Durchgang kamen Levin Schmieder (r.) und der SVB gegen Ibo Polats Hauenhorster meist einen Schritt zu spät.


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