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Wolbeck setzt den Start in den Sand


Von Christian Lehmann

(07.09.20) Das hatte sich der VfL Wolbeck wahrlich anders vorgestellt. Beim Aufsteiger SV Neubeckum ging der Staffelwechsler leer aus, weil er vor allem kämpferisch einiges vermissen ließ. Während die Spieler der Gäste nach der Partie eine Standpauke bekamen, lebt beim SVN nach dem 2:0 (2:0)-Heimerfolg die Euphorie auch nach dem Saisondebüt weiter fort.

"Wolbeck hat eine sehr groß gewachsene, robuste Mannschaft. Das haben wir aber zu unserem Vorteil genutzt. Wir waren im Mittelfeld einfach deutlich agiler. Die erste Halbzeit ging klar an uns", bilanzierte Neubeckums Coach Bengt Pfeiffer. "Uns kam entgegen, dass die Wolbecker uns noch nicht kennen."

Schölling frei vor der Kiste

Einzig die Tatsache, dass die Hausherren "nur" mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause gegangen waren, sorgte dafür, dass der VfL auch nach Wiederbeginn noch für einen Punktgewinn in Frage kam. Torjäger Michel Osmanovic hatte Neubeckum nach einem Flachpass in den Sechzehner in Führung gebracht (1:0/20.). Die einzige Wolbecker Gelegenheit hatte in dieser Phase Kapitän Aaron Schölling, der nach Sololauf von Ersan Keser über rechts fünf Meter vor dem Tor freistehend vergab (30.). Timo Wagner erhöhte schließlich kurz vor der Pause auf 2:0 (39.). Das mögliche 3:0 verpasste Stefanos Daontsis nach Wiederanpfiff (65.). 

Auch wenn sie weiterhin Klarheit und Ruhe in ihren Aktionen vermissen ließen, kamen die Gäste nach der Pause zu Möglichkeiten. Dominik Zeuch bugsierte den Ball nach einem Freistoß über das Tor (60.), Tilo Gadau hatte Pech bei zwei Torraumszenen (70./81.) - ebenso wie Tim Neufert  (82.). Die Gastgeber, die im zweiten Durchgang mit Fünferkette agierten und nur noch auf Ergebnisverteidigung aus waren, waren froh, als Schiedsrichter Niklas Erkeling die Partie beendete. Zu diesem Zeitpunkt standen nur noch zehn Neubeckumer auf dem Platz - nach einem unnötigen Foul von Jannik Hustemeier an der Eckfahne (Gelb-Rot/88.). Letztlich kein Beinbruch für den Kapitän, der am kommenden Wochenende im Urlaub weilt.

"Es war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Am Ende war es für uns nur noch glücklich, dass Wolbeck kein Tor mehr erzielt hat", bilanzierte Pfeiffer. Trotz der leichten Steigerung nach der Pause war VfL-Co-Trainer Flo Quabeck sichtlich enttäuscht vom Vortrag seiner Jungs: "Wir haben das Spiel über 90 Minuten komplett verschlafen und waren nicht auf körperliche Arbeit eingestellt." Mit Ausnahme der Innenverteidiger Jan Schroer und Jonathan Tegtmeier habe kein Akteur Normalform erreicht. "Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht, das gestehe ich unserer jungen Mannschaft auch mal zu. Aber ein gewisses Maß an Einsatz muss man erwarten können."

SV Neubeckum - VfL Wolbeck     2:0 (2:0)
1:0 Osmanovic (30.), 2:0 Wagner (39.)
Gelb-Rote Karte: Neubeckums Hustemeier (88./Foulspiel)



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