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Landesliga 4

Rabah Abed spürt das Vertrauen des Vereins. Bis 2025 bleibt er Chefcoach beim VfL Senden. Foto: Teipel

Abed bleibt der richtige Mann


Von Malte Greshake

(08.01.23) Klarer könnte ein Bekenntnis zum eigenen Trainer wohl nicht sein: Der VfL Senden hat mit seinem Chefcoach Rabah Abed nämlich für gleich zwei weitere Spielzeiten verlängert. Obwohl es für den Landesligist in der bisherigen Saison - zumindest in tabellarischer Sicht - noch nicht ganz rund läuft. Bis mindestens 2025 wird Abed in Senden aber eben an der Seitenlinie stehen. 

Für Taylan Berik, Sportlicher Leiter des VfL, hatte es trotz der angespannt sportlichen Lage gar keine andere Alternative gegeben. Kurz zur Erinnerung: Mit 18 Punkten überwintern die Sendener auf einem Abstiegsplatz. Durch immer bessere werdende Leistungen vor der Winterpause verkürzte sich der Abstand zum rettenden Ufer allerdings bis auf zwei Punkte. "Wir sind immer noch fest davon überzeugt, dass wir den richtigen Trainer und die richtige Mannschaft haben", hält Berik fest. Und auch wenn der VfL schließlich doch in der Bezirksliga landen würde, bleibe Abed in jeden Fall der richtige Mann.

Keine Selbstverständlichkeit

Auch der Coach selbst ist überzeugt, sich mit seiner Mannschaft weiterhin auf dem richtigen Weg zu befinden. "Wenn die sportliche Situation gerade nicht schön ist und der Verein trotzdem mit dir verlängert, zeigt das aber, wie groß das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten ist", sagt Abed und betont, dass das keine Selbstverständlichkeit für ihn gewesen sei. "Gerade die Personalie des Trainers wird sonst immer als Erstes hinterfragt. In Senden war das nie das Thema." Auch wenn beim VfL durchaus kritisch beäugt wurde, woran es in der bisherigen Saison gehapert hatte.

"Aber selbst wenn es die Ergebnisse gerade nicht hergeben, ist unsere Richtung die richtige", fügt er hinzu. Auch in der bevorstehenden Rückrunde will Abed kontinuierlich daran arbeiten, die junge Sendener Mannschaft weiterzuentwickeln. "Ich habe in Senden alles, was ich brauche", so Abed, der im Sommer in sein viertes Jahr als Chefcoach in Senden geht und davor im Verein genauso lange als Spieler aktiv war. "Ich habe die junge Truppe zusammengestellt. Aber momentan befinden uns halt nun mal in einer Entwicklungsphase."

Die Suche nach einem Co-Trainer läuft noch

Ob Abed dann bereits in der Rückrunde von einem Co-Trainer unterstützt wird, ist beim VfL noch nicht entschieden. Vor der Winterpause gab Abeds Kompagnon Thomas Morzonek ja bekanntlich seinen sofortigen Abschied bekannt. Seitdem steht Abed alleine der Verantwortung. "Daran arbeiten wir gerade", berichtet Berik. Der Verein kann sich dabei zu sofort eine interne oder zum Sommer eine externe Lösung vorstellen.

Auch die Spielergespräche verlaufen laut des Sportlichen Leiters "super". Konkretes kann Berik zwar noch nicht verkünden, aber: "Ich hoffe, dass die Gespräche bis Ende Januar erledigt sind." Bisher steht nur fest, dass Leon Friedrich den VfL verlassen wird. Der Schnapper wechselt zu Concordia Albachten. Neuzugang Marvin Kemmann wird ihn im Sommer jedoch auf der Torhüterposition ersetzen.



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3    SG Sendenhorst 24    72:20 62  
4    VfB Alstätte 24    64:19 62  
5    FC Nordwalde 23    72:22 58  

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