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Unterschiedlicher geht's nicht


Von Jakob Hehn

(12.02.23) Da liefern sich beide Mannschaften eine spektakuläre erste Halbzeit mit vielen Abschlüssen und Treffern und lassen dann aber in der zweite Halbzeit die Torlust in der Kabine. "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren", sagte Herberns Trainer Julian Wiedenhöft. Hä? Seine Mannschaft führte zur Pause mit 3:2 und verlor am Ende auch nicht. In Herbern war am Sonntagnachmittag wohl einiges los. Der SV muss sich gegen Viktoria Heiden am Ende mit einem 3:3 zufrieden geben.

So, Herr Wiedenhöft. Wie verliert man ein Spiel in der ersten Halbzeit, wenn man am Ende gar nicht verliert? "In Halbzeit eins waren wir klar besser. Wir hatten so viele Chancen, dass wir die Führung eigentlich noch ausbauen müssen", sagte der Trainer der Herberner. Dazu kamen wohl noch unnötige individuelle Fehler, die zu Gegentoren führten. Die Viktoria ging durch einen Fehler der Herberner in Ballbesitz und traf zur Führung (11.). Doch dann kamen die Jungs von Wiedenhöft und trafen auch. 

Bastian Bergmann flankte auf Ufuk Ekincier, der den Ausgleich erzielte (17.). "Wir haben dann weiter Gas gegeben und auf's nächste Tor gespielt", meinte Wiedenhöft. Patrick Sobbe lief alleine auf Heidens Schlussmann Pascal Lehmkuhl zu und gewann die Eins-gegen-Eins-Situation. 2:1 (32.). Im direkten Gegenzug fehlte in der Defensive der Druck auf den Ball, wodurch Timo Gremme den Ausgleich erzielte (35.). Vor der Pause waren dann die Hausherren nochmal vor dem gegnerischen Kasten. Johannes Richter setzte Maurice Modrzik in Szene. Der lief alleine auf Lehmkuhl zu und netzte zum 3:2 (44.). Puh.

Nix los in Halbzeit zwei

Aber auch den erneuten Führungstreffer konterten die Gäste. Patrick Janert traf per Freistoß zum 3:3 (49.). Und dann? Tote Hose. "Beide Mannschaften hatten dann ein wenig Angst davor, noch mehr ins Risiko zu gehen", so Wiedenhöft. Was das Spielerische anging, war's längst nicht mehr so munter wie in der ersten Halbzeit. Auch die Torchancen hielten sich in der zweiten Hälfte in Grenzen. "Eigentlich hilft uns der Punkt auch nicht wirklich weiter", sagte der Trainer der Herberner, der zum zweiten Mal in Folge mit einem Zähler leben muss. In der Nachspielzeit flog Bastian Ebber noch wegen Ballwegschießens vom Platz.

SV Herbern - Viktoria Heiden 3:3 (3:2)
0:1 Ploczicki (11.), 1:1 Ekincier (17.)
2:1 Sobbe (32.), 2:2 Gremme (35.)
3:2 Modrzik (44.), 3:3 Janert (49.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte an Heidens Bastian Ebber für Ball wegschießen (90.)



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