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Ahaus im Wechselbad der Gefühle


Von Jakob Schulze Pals

(13.08.23) Wie hätte es auch anders laufen sollen? Eintracht Ahaus, in der Landesliga 4 verlässliche Anlaufstelle für absolute Freak-Spiele, die von Trainer Frank Wegener im Nachgang meistens ebenso verlässlich als „vermeidbar“ bezeichnet werden, ist mit einem 4:4 (3:1)-Remis beim SV Dorsten-Hardt in die neue Spielzeit gestartet. „Ein Wechselbad der Gefühle war das heute“, befand Wegener nach Schlusspfiff. „Vor dem Spiel wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen, aber so wie es jetzt gelaufen ist? Ich kann es nicht genau sagen.“

Gelaufen ist es erstmal schulbuchmäßig für die Eintracht. Bereits nach zwei Minuten hätte es Elfmeter geben können, als Stürmer Christopher Behrendt im Strafraum rüde gelegt wurde. Schiedsrichter Julian Hahn ließ jedoch weiterlaufen. Behrendt war es egal. Elf Minuten später war er nach schnellem Umschaltspiel der Ahauser frei durch und netzte zum 0:1 ein (13.). Die gute Stimmung der Gäste hielt aber nicht lange an. Einen ungefährlichen Distanzschuss ließ Eintracht-Torwart Igor Levchenko prallen, sodass Dorstens Nico Genieser zum Ausgleich abstaubte (18.). Die Hausherren blieben hellwach, die Gäste eher nicht so. Weil die Ahauser Defensive nach einem Zweikampf mit einem Pfiff des Schiedsrichters rechnete und kollektiv das Spielen einstellte, dieser aber ausblieb, legte Dorsten ungehindert zum 2:1 nach (28.).

Aufholjagd nach der Pause

Und sogar noch vor dem Seitenwechsel fiel das 3:1. Nach einem Eckball bekam die Wegener-Elf die Situation nicht geklärt. Der zweite Ball landete bei Franz Leon Einhaus, der aus dem Gewühl traf (40.). Es ist nicht bekannt, was sie sich bei der Eintracht in den Pausentee mischen. Allein, es bewirkt Wunder. Zwei Minuten war der zweite Durchgang alt, da war der Anschluss schon hergestellt. Lennart Varwick hatte das Leder erst noch an die Latte geknallt. Simon Lovermann war für den Abstauber zur Stelle. Kurz danach machte es Varwick besser. Nach einem feinen Schnittstellenpass blieb der Stürmer cool und schob zum 3:3 ein (54.). 

Die Gäste wollten jetzt mehr und sie bekamen mehr. Der überragende Christopher Behrendt schnürte den Doppelpack und besorgte das 3:4. Danach hatte Ahaus eigentlich alles im Griff. Eigentlich. In der Nachspielzeit verlor die Eintracht das Leder im eigenen Spielaufbau. Dorstens Tim Weller war der Nutznießer und stellte kurz vor der dem Abpfiff auf 4:4. Der Schlusspunkt eines wilden Torreigens im Hermann-Grefer-Sportpark. 

SV Dorsten-Hardt – Eintracht Ahaus      4:4 (3:1)
0:1 Behrendt (13.), 1:1 Genieser (18.),
2:1 Schwandt (28.), 3:1 Einhaus (40.),
3:2 Lovermann (47.), 3:3 Varwick (54.),
3:4 Behrendt (63.), 4:4 Wellers (90.+1)



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