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Westfalenliga 1

Mesum mit dem Glück eines Spitzenreiters


Von Fabian Renger

(17.09.23) In der 93. Minute riss sich Philip Grewe nochmal zusammen. Der Spieler des SV Mesum war eigentlich gar, aber es nutzte alle nix: Mesum lag bei Preußen Espelkamp ja mit 2:3 hinten. Also setzte Grewe mit letzter Kraft nochmal zum Spurt in die gegnerische Hälfte an, brachte die Kugel mit. Diese geriet in die Fänge von Luca Bültel. Der bog ab in den 16er, zog dort ein Foul á la Thomas Müller und prompt pfiff Schiri Henry Schröder zum Strafstoß. Omar Guetat nahm sich der Sache an. Er schoss ins linke Eck, Preußens Goalie Nik Deubel ahnte das und parierte. Lars Jenders staubte ab. 3:3. Der Endstand. Das Glück des Tabellenführers? Möglich.

Mesum begann stark, ging mit 1:0 in Front. David Katerkamp hatte sich nach starken Leistungen zuletzt ein Ticket für die Startelf verdient. Der Junge hat Manieren und bedankte sich beim Trainerteam für die Nominierung mit einem wunderbaren Ball in die Tiefe. Am Ende war Yannik Willers unaufhaltsam und brachte den SVM in Führung (25.).

Plötzlich steht's 3:1 für die Preußen

"Nach dem 1:0 hätten wir mehr Kontrolle haben müssen", ärgerte sich Gäste-Trainer Marcel "Cello" Langenstroer. Stattdessen leistete sich seine Elf einige Abspielfehler und individuelle Klöpse. Ehe sie sich versah, drehten Horly Ngouba (35.) und Arjeton Islamaj (42.) den Spielstand bis zur Pause in ein 2:1 für die Hausherren. Nach der Pause stand's auf einmal gar 3:1. Espelkamp schlug einen langen Ball, Gäste-Kapitän "Jule" Wolf schaute in die Sonne und auf einmal war Dimitrios Nemtsis auf und davon (50.). Das hätte was aus dir machen können. Aber Mesum steht ja oben und fällt so leicht nicht um.

Und so antwortete Guetat relativ zügig mit dem Lebenszeichen. Einen Freistoß aus halbrechter Position setzte er mit seinem rechten Schlappen zum 3:2-Anschlusstreffer ins Netz (55.). Mesum war wieder zurück im Geschäft. In der 85. Minute wäre es das aber fast schon wieder gewesen. Phil Fockers hütete erstmals das Mesumer Gehäuse. Noch so'n junger Kerl mit Anstand, der sich beim Trainerteam für das Vertrauen mit einer Wahnsinnstat revanchierte. Als ein Espelkamper (oder Espelkämper?) auf ihn zulief, packte Fockers den Spagat aus und rettete heldenhaft mit dem Fuß. Kann man mal machen im ersten Westfalenliga-Spiel.

Mesum blieb daher im Spiel. Christian Biermann - ja, der spielte auch mit - traf anschließend erstmal die Latte der Gastgeber. Es schien, als würde Mesum die erste Pleite der Saison kassieren. Dann ging Grewe nochmal los, Bültel wurde gefoult. "Und dann hat Omar gesagt: Lars, pass' mal auf! Ich schieße den links unten, der Torwart hält und du staubst hat", war Langenstroers Laune auf dem Höhepunkt. Alle hielten sich an den Plan. Jenders wurde zum Last-Minute-Helden. Und Mesum ist weiter Ligaspitze.

Preußen Espelkamp - SV Mesum 3:3 (2:1)
0:1 Willers (25.), 1:1 Moudouhy (35.)
2:1 Islamaj (42.), 3:1 Nemtsis (50.)
3:2 Guetat (55.), 3:3 Jenders (90+3.)
Bes. Vorkommnis: Mesums Omar Guetat scheitert mit Foulelfmeter an Espelkamps Keeper Nik Deubel (90+3.)



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