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Westfalenliga 1

Über den Wolken...: Westfalias Phil Möllers (l.) schmeißt sich ins Kopfballduell mit Espelkamps Dimitrios Nemtsis. Foto: Renger

Action in der Schlussphase


Von Fabian Renger

(24.09.23) Man hätte ruhig mal die Dezibel der Kinderhauser Tribüne messen müssen. Kurz vor Schluss, es muss ungefähr die 85. Minute gewesen sein, war Semih Daglar drauf und dran, die heimische Westfalia doch endlich mal mit 1:0 in Führung zu schießen. Halbrechts kam er zum Abschluss. Den ersten Ball hielt Preußen Espelkamps Keeper Nik Deubel wahnsinnig stark, den Nachschuss setzte Daglar dann drüber. Die Kinderhauser Tribüne bekam zu viel. Jetzt dachte sich Espelkamp: Ach, dann geben wir auch nochmal Gas. Und plötzlich musste auch Westfalias Steffen Scharbaum eine Fußabwehr auspacken, die sich gewaschen hatte. Da waren 87 Minuten um. Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters stand aber hüben wie drüben die Null. 0:0 - und zwar eines der besseren Sorte.

"Wir haben 20 Minuten richtig guten Fußball gespielt", lobte Westfalias Trainer Holger Möllers. Er meinte den Spielbeginn. Die Hausherren hatten sich offensichtlich vorgenommen, den Gästen den Tag direkt zu vermiesen. Kinderhaus war präsent in den Zweikämpfen, suchte und fand oft die Schnittstellen. Allerdings versäumten die Gastgeber den Führungstreffer. Die Gebrüder Witt oder auch Massih Wassey hatten richtig gute Gelegenheiten, in letzter Instanz wurden die Gäste aber vom Pfosten gerettet.

Kinderhaus nimmt den Fuß vom Gas

Dem anfänglichen Tempo musste Kinderhaus in der Folge etwas Tribut zollen. Der Fuß wurde vom Gaspedal runter genommen. "Wir haben es dann kontrolliert, der Gegner hatte gefühlt einen Torschuss in der ersten Halbzeit", so Möllers.

Nach dem Seitenwechsel wurde aus der Begegnung ein regelrechter Abnutzungskampf. Was anderes war auf dem schwer zu bespielenden Rasenplatz auch kaum möglich. Beide Seiten brauchten den vollen Fokus im Passspiel. Zum Ende hin brannte es dann auf beiden Seiten lichterloh. Ohne Ertrag.

"Wir haben wieder zu Null gespielt", bilanzierte Möllers letztlich halbwegs zufrieden. Vor allem die starken 20 Minuten vom Spielanfang machten ihn froh, er betonte auch: "Espelkamp ist nicht Hamm oder Haltern." In der Nachspielzeit hätten einige Kinderhauser indes gerne noch einen Elfmter gehabt. Henrik Hake zog in den 16er, wurde dabei zu Fall gebracht. "Es wäre schön gewesen, wenn er gepfiffen hätte", sagte Möllers, betonte aber, dass es definitiv kein 'Muss' gewesen sei. Eine schön differenzierte Sichtweise. Löblich!

Westfalia Kinderhaus - Preußen Espelkamp 0:0 



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