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Westfalenliga 1

Holger Möllers könnte sich den Abschied von Westfalia Kinderhaus im Sommer mit einem historischen Aufstieg versüßen. Foto: Greshake

Kinderhaus strebt nach Historischem


Von Christian Lehmann

(16.03.24) Der Mega-Lauf des SC Westfalia Kinderhaus geht weiter. Beim 4:0 (1:0)-Auswärtssieg über die Hammer SpVgg feierte die Mannschaft von Trainer Holger Möllers den vierten Dreier in Serie und schob sich in der Tabelle zumindest bis Sonntag am SC Verl vorbei auf Platz eins. Besser stand der Klub sportlich noch nie da. Träumen ist erlaubt an der Großen Wiese.

Möllers schlug nach dem nur auf den ersten Blick deutlichen Sieg am Freitagabend bescheidene Töne an: "Erstmal gehören da noch andere Mannschaften dazu. Wenn Verl alle Spiele gewinnt, ist es unrealistisch, dass wir aufsteigen. Ich glaube außerdem nicht, dass wir bis zum Saisonende ohne Punktverlust durchgehen, dafür ist die Liga zu ausgeglichen. Mal gucken, ob Verl nochmal Nerven zeigt. Sie haben noch ein paar schwere Aufgaben vor der Brust - aber das ist schon eine klasse Mannschaft. Ich weiß, es ist eine Phrase, aber wir müssen erstmal zusehen, dass wir Woche für Woche unsere Hausaufgaben machen."

Schwierige Bedingungen

Und das war auf einem seifigen, tiefen Geläuf an der Jürgen-Graef-Allee alles andere als easy. "Der Platz war schon knöcheltief", meinte Möllers, dessen Team aufgrund der Bedingungen einen anderen Ansatz wählte als sonst und zunächst Mühe hatte, den tief stehenden Gegner auszuhebeln. "Man hat schon gesehen, warum Hamm bis dahin nur 27 Gegentore hatte", meinte Möllers. In Halbzeit eins gelang es den Gästen aber einmal, durchzubrechen: Hamms Abwehr bekam den Ball nach einem Standard nicht aus der Gefahrenzone, Phil Möllers war zur Stelle und traf zum 0:1 (30.). Kurz vor der Pause hätte dann Semih Daglar für etwas mehr Ruhe sorgen kann. Nach einer Ecke der Hausherren konterte Kinderhaus, der Spielmacher hatte bereits HSV-Keeper Thorben Beckmann umspielt und brachte den Ball aufs Tor, doch ein Abwehrspieler klärte auf der Linie (44.).

So wurde die zweite Halbzeit eine Gedulds- und Zerreißprobe: Die Westfalia schaffte es immer seltener, vorn die Bälle fest zu machen, Hamm erspielte sich nun ein optisches Übergewicht und brachte immer wieder gefährliche Standards vor das Tor von Steffen Scharbaum. Doch der Riegel hielt dem Druck stand. Dann machten kurz nach ihrer Einwechslung mal wieder die Witt-Brothers den Unterschied: Jendrik Witt wurde lang geschickt und bediente seinen Zwillingsbruder, der per sehenswerter Direktabnahme auf 0:2 stellte (70.). Jendrik Witt holte schließlich bei einem Foulspiel von Beckmann an ihm einen Strafstoß heraus und vollstreckte vom Punkt selbst zum 0:3 (89.), ehe erneut Fabian Witt nach einem Konter den gegnerischen Schlussmann tunnelte und zum 0:4 traf (90.). So kann's weitergehen - dann klappt's vielleicht auch mit der Oberliga. Es wäre der größte Erfolg in der Kinderhauser Vereinsgeschichte.

Hammer SpVgg - Westfalia Kinderhaus     0:4 (0:1)
Tore:
0:1 Möllers (30.), 0:2 F. Witt (70.),
0:3 J. Witt (89./FE), 0:4 F. Witt (90.)



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