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Bezirksliga 12

Dettens Kapitän Ugur Birdir wünscht sich vor allem endlich eines: Ruhe und Zeit.

Birdirs Wunsch nach Ruhe und Zeit


Von Fabian Renger

(18.10.18) Ugur Birdir hat schon viel erlebt. Emsdetten 05 ist seit Juli 2015 seine sportliche Heimat, seitdem ist rund um den Wasserturm einiges passiert. Die ruhigen Tage waren eher selten, zu oft herrschte Chaos. Birdir, seit knapp zwei Jahren Kapitän der Truppe, will, dass sich das ändert. Er hat die Faxen dicke von Stress und vom mitunter etwas ramponierten Image des Clubs.

"Die Leute hier versuchen gerade, etwas aufzubauen. Das braucht Zeit, die Jungs brauchen Zeit, ich hoffe dass das die Leute hier verstehen", weist Birdir auf den Umbruch im vergangenen Sommer hin. Nicht nur Christian Bienemann zog sich zurück, auch gab es im Kader Änderungen. Viele junge, talentierte wie hungrige Spieler stießen zum Kader. Ivo Kolobaric übernahm das Traineramt, stand nach einem missratenen Saisonstart aber flott unter Druck. Der Verein widerstand erfreulicherweise aber den üblichen Mechanismen des Geschäfts, Öffnet externen Link in neuem Fensterstärkte den Trainer mit einer frühzeitigen Verlängerung und holte Bodo Gadomski an seine Seite als Sportlichen Leiter.

"Das Training ist super"

"Bodo hat die nötigen Kontakte, um uns weiterzuhelfen", ist Birdir mit dieser Personalie mehr als einverstanden. Auch für Kolobaric hat er warme Worte übrig:"Das Training ist super, er macht seine Sache richtig gut." In Resultaten zahlt sich das bisher allerdings noch nicht aus: 05 ist Zwölfter und steht mit mehr als nur einem Bein im Keller, Ruhe ist so natürlich immer noch nicht eingekehrt. "In zwei, drei Monaten kannst du als neuer Trainer nicht alles besser machen, da schlägt nicht alles direkt ein. Sowas braucht Zeit", findet Birdir.

Da ist sie ja wieder, die Sache mit der Zeit. "Natürlich stehen wir weit unter unseren Ansprüchen", will auch Birdir gar nicht schönreden, dass der Abstiegskampf nicht gerade das ist, wo man als Emsdetten 05 stehen möchte. Aber:"Die Mannschaft kommt noch nicht mit diesem Druck klar. Wenn wir so weitermachen, auch im Umfeld wieder etwas Ruhe einkehrt, jeder ein wenig die Ansprüche herunter schraubt, dann läuft das auch in ein paar Wochen." 

Die Landesliga als Fernziel

Natürlich: Auch der 29-Jährige, der selbst schon einige Klassen höher gekickt hat, will mit Nullfünf auf kurz oder lang wieder hoch in die Landesliga. Aber dieser Prozess braucht eben ein bisschen und ist nicht mit einem Fingerschnipsen, einem neuen Coach und Sportlichen Leiter erledigt. Der Kapitän wirbt daher um Geduld und hat einen sehnlichen Wunsch:"Mir ist es wichtig, dass 05 wieder einen besseren Ruf bekommt." 

SC Altenrheine - Teuto Riesenbeck (Samstag, 15 Uhr)
SCA-Trainer Daniel Apke freut sich auf ein möglicherweise tolles Wochenende: "In Rheine ist Kirmes, unser Captain Sven Sandmann feiert Geburtstag. Gegen Riesenbeck haben wir noch etwas gut zu machen. Die haben uns letzte Saison dreimal rotzfrech ausgekontert." Gut für die Kanalkicker, dass Christian Biermann, Dreifachtorschütze bei diesem Coup, nicht mitwirken kann. Längst nicht der einzige Ausfall der Teutonia. Deren Coach Sebastian Möllers muss etliche verletzte Spieler mehr ersetzen (Sackarendt, Lampe, Beer, Knöfel, Heeke) und warnt daher:"Da erwartet uns eine der Spitzenmannschaften der Liga - das wird ein extrem schweres Spiel." 
Heimspiel-Tipp: Das macht Altenrheine. 3:1.
Birdir: 2:0.

TuS Recke - SV Wilmsberg (Samstag, 16 Uhr)
Die Tabellenführung ruft. Mit dem richtigen Ergebnis könnten die Piggen - wenn auch mit zwei Spielen mehr auf dem Buckel - beim Nordwalder Oktoberfest als Erster die Sau rauslassen. SVW-Coach Christof Brüggemann hat den TuS Recke in Wolbeck gesehen und weiß: "Da müssen wir uns strecken." Besonders vor dem linken Huf von Dominik Pieper hat er einen Heidenrespekt. Dessen Truppe würde mit einem Dreier zumindest wieder oben leise anklopfen.
Heimspiel-Tipp: Nichts mit Anklopfen. Die SVW-Oktoberfest-Gaudi wird zünftig - 0:2.
Birdir: 1:2.

1. FC Gievenbeck U23 - SC Greven 09 (Sonntag, 13 Uhr)
Drei Spiele, zwei Zähler. Und jetzt ist auch Johannes Mennemeyer angeschlagen. Bei Greven 09 würden sie sich derzeit am liebsten unter der Bettdecke verkriechen. Trainer Andreas Sommer sagt:"So langsam wird's knapp. Das ist eine schwierige Phase für uns, aber wir geben nicht auf." Ähnliche Sorgen haben die Gievenbecker, die in vier Spielen zuletzt nur zwei Zähler verbuchten. "Wir müssen eine Reaktion zeigen", zählt deren Boss Nicky Hendricks auf die Mannschaft.
Heimspiel-Tipp: Beide wollen, beide können auch - das riecht nach Unentschieden. 1:1.
Birdir: 1:2.


BW Aasee - Cheruskia Laggenbeck (Sonntag, 15 Uhr)
In der Liga heißt es, nun, da das Semester wieder begonnen hat, sei Aasee wieder deutlich besser besetzt und voll konkurrenzfähig. Dem entgegnet BWA-Coach Matthias Gerigk vehement: "Enno Stemmerich ist jetzt erstmal im Urlaub, Alex Pelz in Frankfurt, und David Roesmann in Recklinghausen..." Der Coup in Greven macht ihn aber ein wenig stolz: "Ich denke, dass das ein Schocker für die Konkurrenz war." Und tatsächlich: Nico Fehlhauer, sein Laggenbecker Pendant, hat's wirklich so empfunden: "Das Ergebnis von Aasee nötigt mir Respekt ab. Es zeigt aber auch, welche Qualität diese Liga hat. Wie wir hier bisher auftreten, ist überragend." 
Heimspiel-Tipp: Weder Kracher noch Schocker. Diese 90 Minuten werden irgendwo dazwischen ablaufen. Auch hier Remis, diesmal 2:2.
Birdir: 1:1.

Arminia Ibbenbüren - Vorwärts Wettringen (Sonntag, 15 Uhr)
Hubi Ahmann, Arminias Übungsleiter, brennt's schon unter den Nägeln. "Ich kann mir vorstellen, dass sie uns ein wenig besser liegen als Laggenbeck", freute er sich nach dem 1:2 im Stadtderby auf ein aus seiner Sicht nun hoffentlich besseres Resultat. Patrick Wensing, Wettringens Chief am Seitenrand, könnte sich angenehmere Aufgaben als die Arminia vorstellen: "In der Vorsaison sind wir gegen die am zweiten Spieltag richtig unter die Räder gekommen. Das war ein herber Dämpfer. Sie haben eine brutal starke Offensive!" 
Heimspiel-Tipp: Na ja. Im Hinspiel in Ibbtown setzte es damals ein 1:4 für die Wensing-Gang, im Rückspiel dagegen gewann Vorwärts 6:2. Diesmal legen wir uns auf ein 3:1 fest.
Birdir: 0:1.

SV Burgsteinfurt - Ibbenbürener Spvg (Sonntag, 15 Uhr)
Eines dürfte klar sein: Beide Mannschaften werden mindestens einmal butzen. Das war in den bisherigen Duellen beider Mannschaften stets der Fall. Allerdings hinkt der Blick in die Historie: Die letzte Auseinandersetzung ist bereits achteinhalb Jahre her. Der Blick in die Gegenwart: Hier spielt der Erste gegen den Zehnten. Die Rollen sollten also klar verteilt sein. Während die Stemmerter spielfrei hatten, zermalmte die ISV Lengerich mit 4:1. Coach Heiko Becker fand die Leistung trotzdem gruselig. Da müssen gegen Burgsteinfurt eine oder gleich mehrere Schüppen draufgelegt werden.
Heimspiel-Tipp: Das macht der SVB. 2:0. Aber immerhin spielt die ISV wieder deutlich besser.
Birdir: 3:0.

SC Preußen Lengerich - VfL Wolbeck (Sonntag, 15 Uhr)
Da unter anderem auch Teile der Mannschaft sich für einen frischen Wind auf der Trainerbank stark gemacht haben sollen, reagierte Preußen und setzte Sebastian Ullrich vor die Tür. Es übernimmt Co-Trainer Pascal Heemann, Kapitän Sascha Höwing leitet in dieser Woche die Übungseinheiten gemeinsam mit Uwe Meyer, Sport-Vorstand. Das sind Zustände. Beim VfL Wolbeck stimmte zuletzt gegen Recke insbesondere die Arbeit der Viererkette.
Heimspiel-Tipp: Trainerwechsel können ungeahnte Folgen auslösen. Manchmal verpuffen Effekte aber auch im Nu. So wie diesmal. 2:4.
Birdir: 1:2.

Emsdetten 05 - SG Telgte (Sonntag, 15 Uhr)
Das klingt nach einer absolut namhaften Begegnung. Jedenfalls auf dem Papier. In Wirklichkeit sieht's anders aus, weiß auch Ivo Kolobaric, der 05-Coach:"Wenn Du zwei Punkte vor der Abstiegszone stehst, dann kannst Du so ein Spiel nicht als Spitzenspiel verkaufen. Wir haben zuletzt genug Spiele zu Recht verloren. In den letzten beiden hatten wir aber mehr verdient." Mario Zohlen von der SG Telgte weiß, wovon sein Kollege spricht: "Es liegt immer noch alles eng beieinander, wir müssen einfach auch mal einen unerwarteten Dreier holen." Bei einem Sieg der Gäste wären beide punktgleich und spätestens dann dürfte man bei Nullfünf vorerst von keinen Spitzenspielen mehr reden...
Heimspiel-Tipp: Das machen die Gastgeber. 1:0. Dreckig, aber dennoch verdient.
Birdir: Zuhause machen wir immer unser Spiel. 2:0.

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