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Chris Naberbäumer wird von Benedikt Helmig, Teutos Torschützen, gehindert.
Stefan Gradert (l.) probiert sich zu behaupten.

Apke und die zwei Mannschaften


von Fabian Renger

(20.10.18) SC Altenrheines Coach Daniel Apke trainierte am Kirmessamstag 2018 gleich zwei Mannschaften auf einmal. Jedenfalls wirkte es so. Das Heimspiel gegen Teuto Riesenbeck stand an, die Tribüne war mal wieder proppevoll. Alles war angerichtet, das Wetter war schön - nur der Auftritt der Heimmannschaft machte da eine Ausnahme. Zumindest für 45 Minuten, danach ging die Post ab. "In der zweiten Halbzeit war es einfach nur Herz", erzählte Apke nach dem 4:1 (0:1).

Herz, das wollte er sehen. Eigentlich schon vor dem Seitenwechsel. Und ja, Herz und Leidenschaft, Inbrunst, das alles sah er auch vor dem Seitenwechsel schon - nur eben nicht bei seiner Elf. Die Gäste reisten stark ersatzgeschwächt an und machten ihren Trainer froh. "Ich bin total stolz auf meine Mannschaft!", war Teuto-Coach Sebastian Möllers happy. Das Ergebnis mal beiseite geschoben.

"Sensationell gut verteidigt"

"Wir haben sensationell gut verteidigt", befand er sogar. Defensiv waren die Gäste richtig gut strukturiert und vorne eiskalt: Freistoß aus dem Halbfeld, Verlängerung zum zweiten Pfosten, wo Benedikt Helmig vollstreckt (5.). Apke machte sich da schon so seine Gedanken: "Ich werde mir da nochmal in mich gehen müssen, ob ich da im Vorfeld die richtigen Worte gewählt habe. Ich habe da nicht meine Mannschaft auf dem Platz gesehen, besser gesagt: Nicht die Mannschaft, auf die ich stolz bin, dass ich sie trainiere."

Konkret bedeutete das:"Meine Mannschaft Mannschaft ist fleißig, tritt als Team auf. Meine Mannschaft hat Willenskraft, ist gut organisiert, pushend." Ein besseres Porträt könnten wir kaum über den SCA schreiben. All das vermissten Apke und die Altenrheiner Zuschauer im ersten Abschnitt. In der Halbzeitpause erreichte Apke seine Männer jedenfalls anscheinend, denn danach lief es so, wie es hätte auch schon von Beginn an einfach laufen müssen.

Apke wechselt goldrichtig

Mit Dustin Wolters (1:1, 48.) sowie Lennart Theismann (3:1, 60.) bewies Apke in der Halbzeitpause sogar den richtigen Riecher und wechselte gleich zwei Joker ein. Das zwischenzeitliche 2:1 machte Kevin Vollrath (55.). "Da hat sich dann Altenrheines individuelle Qualität einfach durchgesetzt", meinte Möllers. "Wir waren jedenfalls näher dran an einer Überraschung, als man das im Vorfeld oder auch bei dem Ergebnis glauben könnte. Ich bin total zufrieden."

Den Schlusspunkt setzte schließlich in der Schlussminute Luca Bültel mit dem 4:1, da war Riesenbeck mittlerweile bloß noch zu zehnt: Benedikt Bischoff war zwischenzeitlich mit Gelb-Rot vom Platz geflogen (75.).

SC Altenrheine - Teuto Riesenbeck     4:1 (0:1)
0:1 Helmig (5.), 1:1 Dustin Wolters (48.)
2:1 Vollrath (55.), 3:1 Theismann (60.)
4:1 Bültel (90.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote gegen Benedikt Bischoff (Teuto Riesenbeck, 75.)



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