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Bezirksliga 12

Hier kommt Liga-Toptorjäger Alex Hollermann mal frei zum Abschluss. Ansonsten war der Stürmer über 90 Minuten bei Felix Krasenbrink und Jonas Averbeck fast abgemeldet.
Emre Kücükosman, Torschütze zum 2:0, verneigt sich vor Vorlagengeber Nic Kriwet.

Ab sofort wird Greven gejagt


Von Christian Lehmann

(15.09.19) Als Nicolas Kriwet in der Nachspielzeit für Jens Krumschmidt ausgewechselt wurde, erhob sich die Mehrzahl der rund 300 Zuschauern in der Schöneflieth von ihren Sitzen und spendierte Applaus. Wie schon in der Vorwoche hatte der Sturmbulle des SC Greven 09 einem Großkaliber das Handwerk gelegt. Diesmal zwar ohne eigenen Treffer, dafür aber mit zwei ganz feinen Assists hatte Grevens Stürmer zum 2:1 (1:0)-Spitzenspiel-Triumph über den SV Burgsteinfurt beigetragen. Vor allem Tor Nummer eins hatte aber ein kleines Geschmäckle. 

Ziemlich robust hatte sich Kriwet in der 43. Minute auf der Außenbahn durchgesetzt und in der Mitte den freistehenden Patrick Fechtel bedient, der den Ball zum 1:0 über die Linie stupste. Die Gäste tobten, hatten ein Foul des Greveners gesehen. "Einige Schiris pfeifen es ab, aber für mich ist Rempeln kein Foul", meinte Grevens Trainer Andreas Sommer. SVB-Coach Christoph Klein-Reesink ging damit nur bedingt konform: "Der Schiedsrichter hat vorher fast alles abgepfiffen. Mich hat gewundert, dass er das nicht pfeift." Klein-Reesink räumte aber auch ein: "Man kann die Situation vorher anders klären."

Großer Respekt

Im ersten Durchgang zeigten beide Teams ein typisches, vom gegenseitigen Respekt geprägtes Spitzenspiel. Es war temporeich, es ging zur Sache - aber es gab nur wenige Torchancen auf beiden Seiten. Die beste für den SVB, der aus seinem Plus an Ballbesitz nur wenig Kapital schlug, hatte Alex Hollermann mit einem Freistoß, den er ans Außennetz setzte (10.), auf der Gegenseite traf Patrick Fechtel für Nullneun den Außenpfosten (11.). 

Richtig Fahrt nahm die Partie nach Kriwets zweitem Geniestreich auf. Das Kraftpaket hatte nach einem Konter Nico Schmerling überlaufen und Emre Kücükosman in der Mitte gesehen. Dieser drehte nach seinem Abstauber jubelnd ab, verneigte sich dann aber vor dem Assistgeber (2:0/63.). Burgsteinfurt war nun wütend, Kai Hintelmann nahm den Ball nach eigentlich etwas zu weit geschlagener Verlagerung von Dimi Inenguini mit der Brust artistisch runter und legte ab zu Sam Anyanwu, der trotz heftiger Gegenwehr auf den Beinen blieb und Luca Dömer mit einem trockenen Abschluss ins kurze Eck überraschte (2:1/68.).

Kücükosman rettet auf der Linie

Nun drückte der SVB ein wenig kopflos, für Greven ergaben sich gute Möglichkeiten zum Kontern. Einen Elfmeter hätte es nach einem Einsteigen gegen Kücükosman in der Box geben dürfen, der den Ball zwischen Inenguini und Jens Hauptmeier hindurch gechippt hatte und dann vom Duo ins Sandwich genommen wurde (74.). Nach einem sensationellen Diagonalball seines Bruders Bernd verpasste Grevens Kapitän Peter Lakenbrink die mögliche Entscheidung (80.), auch gegen Nic Kriwet hielt der starke SVB-Schnapper Patrick Kapke sein Team per Fußabwehr im Spiel (90.). Zuvor hatten die Gäste durch Nico Schmerling ihre größte Ausgleichs-Möglichkeit durch Nico Schmerling liegen lassen. Den Einschlag seines strammen Abschlusses verhinderte Kücükosman mit einer Heldentat auf der Torlinie (84.). Als Schiedsrichter David Kernebeck die Partie abgepfiffen hatte, rissen die Grevener die Arme empor und feierten das Ausrufezeichen an der Spitze.

Nun sind die Burgsteinfurter wieder Jäger. SVB-Coach Christoph Klein-Reesink hat damit kein Problem und sieht auch noch keinen Fingerzeig im Meisterschaftskampf. "Es ist der 6. Spieltag, da werden keine Titel vergeben. Wir müssen sehen, wen wir hier heute auf dem Platz hatten und wenn nicht. Ich hätte das Spiel gerne mit Jonas Grütering, Lars Kormann, Lucas Bahlmann, Lars Bode oder Thomas Artmann gesehen..."  

Grevens Trainer Andreas Sommer strahlte nach dem Abpfiff über beide Backen: "Burgsteinfurt hat eine bärenstarke Truppe. Wir haben's hinten raus sehr leidenschaftlich verteidigt." Ein Fleißkärtchen verteilte er an seinen Unterschiedspieler: "Was Nic an Metern gemacht hat, war der Wahnsinn. Wie er zur Linie gegangen ist - schulbuchmäßig!" Das große Plus der Nullneuner ist derzeit ihr breiter Kader. Sommer konnte es sich diesmal leisten, Laszlo Berges, der in den ersten Spielen stets von Beginn an gespielt hatte, 81 Minuten auf der Bank zu lassen und mit Julian Austermann und Julian Höfker hochkarätig nachzulegen. "Wir werden alle brauchen", ist sich Sommer sicher. 

SC Greven 09 - SV Burgsteinfurt     2:1 (1:0)
1:0 Fechtel (43.), 2:0 Kücükosman (63.),
2:1 Anyanwu (67.)
Greven: Dömer - Kraus, Averbeck, Krasenbrink, Herting - P. Lakenbrink (81. Berges), Hart - Fechtel (49. Austermann), Kücükosman (87. Höfker), B. Lakenbrink - Kriwet (90.+1 Krumschmidt)
Burgsteinfurt: Kapke - Hintelmann, Brüggemeyer, Moor (46. Hauptmeier), Inenguini - Feldhues (65. Greiwe), Schmerling - Weishaupt, Anyanwu (87. Wiepen), Faria da Silva - Hollermann

Julian Austermann kam nach der Pause für den verletzten Patrick Fechtel und half mit, den Dreier zu sichern.


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