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Sendens Ali Shinawi (l.) brachte sein Team früh in Führung. Bruno Geister (m.) feiert vor allem Vorlagengeber Dzan-Laurin Alic, dessen halber Rücken zu sehen ist. Fotos: Greshake

Abed: "Unsere beste Saisonleistung"


von Malte Greshake

(10.03.24) Selbst Rabah Abed hätte nicht mit einer solchen Leistung gerechnet. "Wir wussten, dass eine Wucht auf uns zukommt", sagte der Coach des VfL Senden. Keinen Geringeren als Spitzenreiter SuS Neuenkirchen hatten er und sein Team an diesem Tag zu Gast gehabt. "Dann haben wir unseren Plan perfekt umgesetzt", sagte Abed über den 2:0 (1:0)-Sieg. "Das war unsere beste Saisonleistung."

Von Beginn an wollten die Hausherren die Neuenkirchener früh stören. "Um ihre langen Bälle zu verhindert", bemerkte Abed. Und nicht nur das klappte bei seiner Truppe hervorragend. Im Spiel mit dem Ball fanden die Sendener ebenfalls immer wieder Lösungen. Wie bereits in der 9. Spielminute. Eine Flanke von Dzan-Laurin Alic landete aus dem Halbfeld bei Ali Shinawi. Sendens Dribbelkünstler umkurvte in aller Seelenruhe den herauseilenden SuS-Keeper Marvin Wiesmann und schob zur frühen Führung ein.

Dass Shinawi im Zentrum so sträflich frei gelassen worden war, hatte Symbolcharakter für den weiteren Auftritt der Gäste. "Bei uns haben viele nicht ihre Normalform erreicht", meinte Neuenkirchens Co-Trainer Philipp Hölscher. "Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Solche Tage hat man als Mannschaft zwischendurch mal. Senden hat aus diesem Grund auch verdient gewonnen." Nicht nur ließen sich die Neuenkirchener weiterhin in den Zweikämpfen abkochen, auch entwickelten Marvin Egbers und seine Mitspieler überhaupt keine Torgefahr. Anders die Sendener: Bruno Geister und Fadi Alnemek verpassten es bei ihren Chancen vor der Pause jedoch, die Führung auszubauen.

Senden auch in Unterzahl ebenbürtig

Auch nach der Halbzeit blieben die Gastgeber am Drücker. Das 2:0 lag in der Luft. Bis Geister in einem Zweikampf unsanft gefoult wurde und die Emotionen bei den Hausherren überkochten. Jasper Kleuter ließ sich daraufhin zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah glatt Rot (68.). Manch andere Mannschaften hätten in Unterzahl dann wohl ihre knappe Führung aus der Hand gegeben. Nicht aber die Sendener an diesem Tag. Bis zur Schlussphase hielten sie die Laden hinten dicht. Nur kurz vor Schluss musste VfL-Keeper Niklas Beilcke doch noch einmal zupacken. Bei einem Schuss von Marco Dieckmann verhinderte er Schlimmers (89.). Und kurz darauf war es dann Geister, der für sein Team den Sack zumachte.

"Natürlich, der Lucky Punch war noch möglich. Das wäre aber nicht verdient gewesen", resümierte Hölscher. "Gegen Senden darfst du mal verlieren und wir haben uns bisher ja auch noch nicht viele solcher Auftritte erlaubt. Deswegen hoffe ich, dass es nur ein Ausrutscher war."

VfL Senden - SuS Neuenkirchen      2:0 (1:0)
1:0 Shinawi (9.), 2:0 Geister (90.)
Rote Karte für Sendens Kleuter (68.)

Sendens Bruno Geister belohnte sich mit einem Tor für seine starke Leistung. Fynn Onken (r.) und der SuS Neuenkirchen erwischten hingegen einen gebrauchten Tag.


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