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Der Ahauser Kirmes-Express


Von Jakob Hehn

(10.09.23) Tore gab's in Sinsen erst in Halbzeit zwei zu sehen. "Nach der Pause hat der Kirmes-Express Fahrt aufgenommen", sagte Ahaus' Trainer Frank Wegener anlässlich der gerade laufenden Ahauser Kirmes und lachte. Aber nach dem Seitenwechsel drehte seine Mannschaft wirklich auf und stellte flott auf 2:0. Nach 90 Minuten stand dann der 3:2 (0:0)-Auswärtssieg gegen den TuS Sinsen fest.

Die erste Hälfte war aber keineswegs langweilig. Das Tornetz der Hausherren zappelte nämlich dreimal, jedoch war's auch dreimal Abseits. Zweimal stand Justus Schücker im Abseits und einmal Jan Kröger bei seiner Vorlage. "Ansonsten hatten die Sinsener leichte Feldvorteile. Insgesamt haben sich aber beide Mannschaft neutralisiert", so Wegener. Bis auf einen harmlosen Torschuss brachte der TuS wenig auf das Tor von Eintracht-Schnapper Igor Levchenko, weil die Gäste einfach souverän verteidigten.

Früher Treffer nach der Pause

Nach dem Pausentee war dann aber Schluss mit lustig. Hendrik Vennemann bediente mit seinem Querpass Justus Schücker, der aus spitzem Winkel die Führung brachte (49.). "Wir kommen sehr gut rein und verteidigen weiter gut", freute sich Wegener. Und nach vorne ging's auch weiter mit Vollgas. Lennart Varwick hätte durchaus schon früher auf 2:0 stellen können. Das machte dann aber der Sinsener Linus Waldner. Nach einer scharfen Flanke von Lars Sparwel grätschte der Verteidiger den Ball unfreiwillig ins eigene Tor (64.).

"Von Sinsen kam in der Phase nicht mehr viel", verriet Wegener. Seine Truppe verwaltete dann gut, nutzte aber vorerst keinen Konter zu Entscheidung. Mit der Zeit war der TuS gezwungen, aufzumachen und offensiver zu agieren. Einmal bekam die Eintracht dann keinen Druck auf den Ball, was Thomas Swiatkowski mit dem Anschluss sofort bestrafte (84.). "Es waren dann ja noch gute 10 Minuten zu gehen, aber wir lassen zum Glück wenig zu", sagte Wegener.

In der Nachspielzeit klappte es dann auch doch noch mit einem Ahauser Konter. Jonathan Noack legte am Ende einer Umschaltsituation clever quer, sodass Cilan Bolat nur noch einschieben musste (90.+2). Der erneute Sinsener Anschlusstreffer durch Ufuk Ekincier kam dann aus Sicht des TuS zu spät (90.+5). "Wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Der Sieg geht völlig in Ordnung", resümierte Wegener.

TuS Sinsen - Eintracht Ahaus 2:3 (0:0)
0:1 Vennemann (49.), 0:2 Waldner (ET/64.)
1:2 Swiatkowski (84.), 1:3 Bolat (90.+2)
2:3 Ekincier (90.+5)



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