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Westfalenliga 1

Nottulns Felix Hesker (r.) behauptet die Kugel vor Theesens Henrik Lüdke. Foto: Teipel

Alles wie immer: Nottuln trifft wieder in der Nachspielzeit


Von Fabian Renger

(10.04.22) Auch Dirk Nottebaum wusste nachher gar nicht so wirklich, was er noch hätte sagen sollen. "Wir können es keinem mehr erklären", eröffnete GW Nottulns Co-Trainer die Spielanalyse nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg über den VfL Theesen. Aufmerksame Leser von uns und aufmerksame Verfolger der vergangenen Partien von GW Nottuln werden jetzt bestimmt wissen, wann GWN den entscheidenden Treffer erzielt hat. Na klar: In der Nachspielzeit. So wie in der Vorwoche beim 1:0-Erfolg in Herford oder im Spiel davor in Peckeloh, als Nottuln in der 92. den 1:1-Ausgleich erzielte. Diesmal war Oliver Leifken der Matchwinner - in der 93. Minute.

Wir fragen nur allmählich, was das soll. Außerdem raten wir jedem Menschen, der Nottulner Fußballspiele anschauen möchte, künftig einfach nur noch für die Schlussminuten zu kommen. Vorher gibt's ja eh nichts zu sehen. "Wir schaffen es eben, bis zum Schluss dran zu glauben", sah Nottebaum in diesem wiederkehrenden Muster der späten Tore eigentlich auch etwas Positives. Um die Moral der Grün-Weißen muss man sich wahrlich keine Sorgen machen.

"Wir lagen alle übereinander"

Kurz zum Ende. Theesen hatte einen Freistoß. Es folgte ein mächtiges Gewühle. Und ein Befreiungsschlag. Nottulns Semih Daglar ging ins Laufduell mit einem Gäste-Akteur, Daglar spitzelte die Kugel an der Mittellinie an ihm vorbei und nahm den mitgelaufenen Christian Messing mit. Beide gingen dann aufs die VfL-Verteidigungszone zu. Daglar hinterlief Messing, bekam die Kugel zurück und spielte sie ins Zentrum. Und im Fünfer "fällt, schießt, purzelt" (Nottebaum) Leifken in den Ball und befördert ihn über die Linie. Danach war direkt Ende im Gelände. "Wir lagen alle übereinander", berichtete Nottebaum vom Jubelsturm. Mal wieder.

Es sei ein hochverdienter Sieg gewesen, merkte er noch an. Das stimmt wohl. Nottuln war die bessere, die gefälligere Truppe. Nottuln wirkte kombinationssicher. Allerdings hatte GWN es nur mal wieder nicht mit der kalten Schnauze vorm Tor. Josse Gerick scheiterte in der ersten Halbzeit an Theesen-Torwart Florian Ernst, Dickens Tokas Abschluss endete am Theesener Außenpfosten. In der zweiten Hälfte sorgte Daglar mit einem Freistoß für die größtmögliche Gefahr. Bis 30 Meter vorm Gäste-Tor sah das Nottulner Offensivspiel ganz gut aus. Danach fehlte der straighte Weg gen Tor. Abgesehen vom letzten Angriff eben - wie so häufig. GWN-Goalie Christoph Hunnewinkel hatte unterdessen nicht sonderlich viel zu tun.

GW Nottuln - VfL Theesen 1:0 (0:0)
1:0 Leifken (90+3.) 



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