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Westfalenliga 1

Herrlich, dieser Anblick: Es regnet in Strömen, der Spitzenreiter ist zu Gast und du musst mit einer geschrumpften Elf antreten. Na, Alex Gockel, hattest du Spaß? Ihn sehen wir auf der linken Seite. Rechts ist Verls Kapitän Tristan Schubert zu sehen. Foto: Greshake

Niemand muss sich verbuddeln


Von 
Fabian Renger

(24.03.24) Ein Gegentor nach einer Ecke, das andere nach einem Freistoß: Der TuS Hiltrup verlor gegen den Ligaprimus SC Verl II auf eher unglücklichem Wege mit 0:2 (0:1). Das dritte Spiel in Folge ohne Sieg? War's das erstmal mit der Hiltruper Herrlichkeit? Natürlich nicht, Freunde! "Meine Mannschaft braucht sich nicht vergraben", stellte TuS-Cheftrainer Marcel Stöppel klar. Schließlich waren die Umstände relativ besondere.

Der TuS musste (einmal mehr) improvisieren. Joschka Brüggemann fehlte verletzungsbedingt, Stan Schubert aus privaten Gründen und Valentyn Yarokha war gelbgesperrt. Wieder drei Ausfälle mehr. In der Hiltruper Startelf stand etwa Moritz Revermann. Dessen bisherige Saisonbilanz lautete: Drei Einsätze über jeweils eine Minute. Ausgerechnet gegen den Spitzenreiter war er 90 Minuten gefordert. "Er hat sich richtig reingeworfen", lobte Stöppel. Das galt auch für seine restliche Elf. "Wir haben alles getan, aber es hat sich heute die individuelle Klasse durchgesetzt. Wir haben Gas gegeben und alles probiert."

Gegentore nach Ecke und Freistoß

Eigentlich war in der Besprechung vorgegeben worden, das Spiel lange offen zu halten und die Anfangsphase nicht zu verpennen. Von Letzterem konnte nicht die Rede sein, dennoch fing sich Hiltrup eine frühe Kirsche. Nach einer kurz ausgeführten Eckball-Variante waren die Hiltruper im Zentrum nicht wach genug und schon zappelte der Ball im Netz. Moritz Lamkemeyer hieß und heißt der Torschütze (7.).

Der TuS war nicht geschockt, Peter Effing traf kurz danach die Latte des Verler Gehäuses. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Verl hatte mehrheitlich die Kugel, Hiltrup versuchte immer mal wieder, Akzente zu setzen. Dann war Halbzeit. Und die zweite Hälfte begann so wie die erste gestartet war: Mit einem Tor des Gasts. Freistoß aus rund 20 Metern. Illia Poliakov trat an und haute den Ball in den rechten oberen Giebel (49.). "Den schießt in der Liga wohl fast nur der so", so Stöppel. Das war eben die individuelle Klasse, von der er gesprochen hatte.

Es war in der Folge nicht so, dass sich Hiltrup seinem Schicksal ergeben hätte. Gerade in den letzten 20 Minuten machten die Hausherren nochmal auf. Aber es sollte halt einfach nicht mehr sein. Tatsächlich war das keine Leistung, um sich einzubuddeln. Gegen Verl darf man mal verlieren.

TuS Hiltrup - SC Verl II 0:2 (0:1)
0:1 Lamkemeyer (7.), 0:2 Poliakov (49.)



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