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Bezirksliga 12

Drei Standards killen verärgerte Hörsteler


Von Christian Lehmann

(29.09.19) Standardsituationen gehören zum Fußball dazu und werden immer wichtiger. Das haben sie auch bei Greven 09 längst erkannt. Mit gleich drei ruhenden Bällen setzte der neue Tabellenführer - die Konkurrenz aus Burgsteinfurt und Münster strauchelte bekanntlich - beim 3:1 (2:1)-Erfolg Gegner SC Hörstel matt. Der Aufsteiger fühlte sich nach einem guten Auftritt allerdings nicht gerecht behandelt.

"Die Mannschaft ist völlig sauer, wie das hier abgelaufen ist", sagte Hörstels Trainer Klaus Frecken nach der Partie. Seine Jungs hätten sich zumindest bei zwei der drei Situationen, die zu den Toren der Nullneuner führten, eine andere Bewertung durch Schiedsrichter Christoph Fischer gewünscht - und noch mehr. 

Foul von Gashi an Fechtel?

Von vorn: Die Hausherren begannen dominant und hätten bereits durch Patrick Fechtel nach zehn Minuten in Führung gehen können. Sein Schuss wurde jedoch von einem SCH-Abwehrbein auf der Torlinie aufgehalten. Wenig später war dann wieder Fechtel nach einem Zweikampf mit Arben Gashi in der Box im Mittelpunkt - den fälligen Elfmeter verwandelte Emre Kücükosman unter Hörsteler Protest (1:0/16.). Fechtel selbst traf nach einem vermeintlichen Foulspiel Mirco Hegers per direkt verwandeltem Freistoß auch zum 2:0 (25.) - auch mit dieser Entscheidung gingen die Gäste nicht recht konform. Immerhin durften sie sich kurz vor der Pause über Patrick Schoos Anschlusstreffer freuen, er hatte nach einem Gashi-Solo abgestaubt (2:1/42.). 

Die entscheidenden Szenen für diese Partie ereigneten sich dann nach etwa einer Stunde. Zunächst haderten die Hörsteler mit einem ausbleibenden Elfmeterpfiff, nachdem Patrick Bösker im Grevener Strafraum zu Boden gegangen war. Der aufgerückte Abwehrmann, der bis hierhin eine bärenstarke Partie gezeigt hatte, musste verletzt raus (63.). Direkt danach versetzte dann Peter Lakenbrink den Gästen nach einem Foulspiel von Niklas Grotke an Thomas Brüning den entscheidenden Dolchstoß. Auch er zwirbelte einen Freistoß direkt ins Netz (3:1/64.). 

"Die Grevener waren uns spielerisch überlegen und das Gros der Chancen. Aus dem Spiel heraus haben sie aber nicht so viel zustande gebracht. Wenn man die Elfmeter-Situationen miteinander vergleicht, dann habe ich Verständnis für meine Jungs. Ich muss ihnen ein Lob aussprechen dafür, wie sie dagegen gehalten haben. Wir hätten das Ding nicht verlieren müssen", sagte Frecken. 

Sein Kollege auf Grevener Seite war da etwas anderer Meinung: "Wir waren die bessere Mannschaft und hätten zur Pause auch mit 3:0 führen können. Da ist nicht viel angebrannt heute." Aus seiner vor allem gegen den Ball überzeugenden Mannschaft hob er Quirlefix Patrick Fechtel heraus. "Er war stark heute." Stark fand Sommer auch, dass sein Team nun wieder an der Spitze steht. Dennoch weiß auch er: "Der Weg ist noch lang..."

SC Greven 09 - SC Hörstel     3:1 (2:1)
1:0 Kücükosman (16./FE), 2:0 Fechtel (25.),
2:1 Schoo (42.), 3:1 P. Lakenbrink (64.)



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