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Kilian Voss wurde nicht zufällig zum Kapitän des FC Epe. Sein Trainer Niklas Niehuis sagt: "Kilian ist extrem weit in seiner Persönlichkeit und das absolute Sprachrohr der Mannschaft. Und daneben natürlich ein guter Fußballer." Foto: Greshake

Der erwachsenste 23-Jährige der Liga


Von Jakob Schulze Pals

(01.03.24) Kilian Voss ist 23 Jahre alt. Während andere Männer in seinem Alter noch regelmäßig mit Nudeln und Pesto arbeiten und auf den großen Moment der Erleuchtung noch warten – ich zum Beispiel – führt Voss den FC Epe bereits Woche für Woche als Kapitän aufs Feld. Keine große Sache für den Innenverteidiger. „Ich bin seit meinem sechsten Lebensjahr im Verein, seit ich 18 bin in der ersten Mannschaft, habe mit der halben Truppe fast mein ganzes Leben zusammengespielt. Von daher ist das gar nicht so ungewöhnlich für mich“, sagt er.

„Ich glaube, das Alter ist erstmal egal. Wichtig ist, wie der Typ drauf ist. Und das versuche ich bestmöglich auszufüllen.“ Für seine Trainer Jan Sundermann und Niklas Niehuis ist klar, der Typ ist korrekt drauf. „Kilian ist extrem weit in seiner Persönlichkeit und das absolute Sprachrohr der Mannschaft. Und daneben natürlich ein guter Fußballer“, adelt Niehuis seinen Kapitän.

„Reifeprozess durchgemacht“

Beim FC sind sie trotz der jüngsten Derbyniederlage in Ahaus ganz zufrieden darüber, wie die Saison bisher läuft. Hätte man Voss noch im Oktober oder November des vergangenen Jahres befragt, wäre die Antwort wohl ganz anders ausgefallen. Damals zierten die Eperaner das Tabellenende, heute steht Rang zehn zu Buche. Fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. „Ich denke, dass wir als Mannschaft diese Saison einen Reifeprozess durchgemacht haben“, erklärt Voss. „Wir waren zu Beginn zu grün hinter den Ohren, haben keinen Erwachsenenfußball gespielt. Unsere Fehler wurden dann eiskalt bestraft. Das passiert uns jetzt nicht mehr.“

Die maue Heimbilanz aufzupolieren, das haben sie allerdings noch nicht geschafft. Nur acht Pünktchen holte der FC zu Hause. Die schlechteste Heimmannschaft der Liga. „Keine Ahnung, woran das liegt. Wir spielen den gleichen Fußball, machen nichts anders vor den Spielen“, rätselt Voss. „Aber es nervt uns. Weil uns die Zuschauer zu Hause immer super unterstützen. Wir haben uns das in der Winterpause auf die Fahne geschrieben, es besser zu machen.“ Im ersten Heimspiel des Jahres gegen Ibbenbüren klappte das prompt (2:1). Nun wartet Westfalia Gemen.   

Anschwitzen, der 19. Spieltag

SV Dorsten-Hardt – Vorwärts Epe (So., 15 Uhr)
Landesliga 4, du schöne westfälische Diva! Ja, für solche Sätze werde ich bezahlt. Da staunte die Liga nicht schlecht, als die Dorstener bei ihrer Stippvisite in Dülmen die zweitplatzierte TSG erstmal schön mit 3:0 abfidelten. Davor die Woche gab’s ein Remis gegen den Dritten aus Gemen – auch okay. Dorsten ist im Flow, und am Sonntag Favorit. Aber was heißt das schon? Denn Epe trotzte Ligaprimus Neuenkirchen – dem Inbegriff eines Flows – gerade erst ein Unentschieden ab. Bitter für Vorwärts, denn da wäre eigentlich noch mehr drin gewesen. Entschieden ist hier also noch gar nichts!   
Voss: 3:1
Heimspiel-Tipp: 0:1

SC Altenrheine – TSG Dülmen (So., 15 Uhr)
Den Start ins neue Jahr haben sich beide gänzlich anders vorgestellt. Dülmen ging daheim gegen Dorsten baden, der SCA blitzte in Gemen mit 0:3 ab. Beide Teams eint, dass die Leistungen jeweils gar nicht so verkehrt waren, die Ergebnisse mitnichten die Geschehnisse widerspiegeln und insgesamt einfach mehr drin war. Das Stichwort heißt natürlich „Trotzreaktion“. Zeigen, dass man’s besser kann und die ersten drei Punkte des Jahres einfahren. So! Komm, zeig her am Sonntag. 
Voss: 0:2
Heimspiel-Tipp: 2:2

FC Epe – Westfalia Gemen (So., 15 Uhr)
Das Hinspiel in Gemen entschied der FC mit 4:1 deutlich für sich. Gerade Jan Beverborg wird gute Erinnerungen an die Westfalia haben, schenkte er Gemen damals doch gleich drei Dinger ein. „Gemen ist eine super Mannschaft, die einen richtig guten Ball spielt“, weiß auch Voss. „Das kommt uns aber eigentlich entgegen. Besser als eine Mannschaft, die das Ding nur lang holzt.“ Aber Voss weiß auch: „Als Dritter sind sie zu Hause natürlich Favorit.“ 
Voss: 2:0
Heimspiel-Tipp: 3:3

Borussia Münster – Eintracht Ahaus (So., 15 Uhr)
Die Eintracht aus Ahaus will es in diesem Jahr besser machen und der Start ist schon mal geglückt. Beim 2:0-Derbysieg gegen den FC Epe am vergangenen Wochenende zeigte sich die Truppe mit alter Abgezocktheit, die sie einst stark gemacht hat. Dazu knipste Stürmer Lennart Varwick doppelt. Alles wieder beim Alten also in Ahaus? „Einfach Balsam für die Seele“, fand Wegener erstmal. Bei der Münsteraner Borussia stottert derweil schon früh im Fußballjahr der Motor. Gegen Borken nur 0:0, in Ibbenbüren 0:2 – zu Hause gegen Ahaus müssen die Borussen es besser machen.
Voss: 1:2
Heimspiel-Tipp: 0:2

Ibbenbürener SpVg – TuS 05 Sinsen (So., 15 Uhr)
Ibbenbüren macht schon wieder Ibbenbüren-Sachen. Mit einer Niederlage aus der Winterpause gekommen, gab’s vergangene Woche einen Sieg. Es ist ein stetiges Auf und Ab bei der Spielvereinigung. Sind sie aber mit einverstanden bei der ISV, schließlich haben sie mit dem Abstiegskampf nix zu tun. Acht Punkte Vorsprung sind ein ganz feiner Schwimmring, den der Aufsteiger sich da angefuttert hat. Und am Sonntag können sie den nächsten Schritt machen. Sinsen ist seit fünf Spielen punktlos. Rollenverteilung sollte klar sein. 
Voss: 3:0
Heimspiel-Tipp: 3:1

SuS Neuenkirchen – Rot-Weiß Deuten (So., 15 Uhr)
Ne, das war so gar nicht Neuenkirchen-like, was der SuS da vergangene Woche gegen Vorwärts Epe auf die Koppel brachte. Seltsam harmlos zeigte sich 44-Tore-Offensive des Ligaprimus. Kein neuerliches Problem. Bereits in der Vorbereitung hatte der SuS Probleme mit dem Toreschießen. Heißt aber noch gar nichts. Weil Dülmen derweil verlor, wuchs der Vorsprung auf Rang zwei gar auf fünf Punkte an. Alles gut. Aber Deuten kann unbequem sein.
Voss: 4:1
Heimspiel-Tipp: 3:2

SpVg Beckum – SG Borken (So., 15:30 Uhr)
Im Fanshop der SpVg Beckum geht derzeit der „BSV Kugelschreiber“ zum Stückpreis von 2,50€ über die Ladentheke. Es sind dies die Angebote, bei denen ich einfach nicht anders kann.
Voss: 2:2
Heimspiel-Tipp: 2:1

Vorwärts Wettringen – VfL Senden (So., 16 Uhr)
Nachbarschaftsduell – also, tabellarisch jetzt. Der Siebte empfängt den Sechsten. Möchte man jetzt ein bisschen schäbig sein, könnte man sagen, in dem Spiel geht’s um die goldene Ananas. Bei jeweils 28 Punkten haben beide Teams zehn Punkte Vorsprung nach unten und elf Zähler Rückstand nach oben. Joa! Lirum, Larum, am Ende ist es Landesliga und das ist geil. Fertig, aus, spielt halt!
Voss: 1:2
Heimspiel-Tipp: 0:0



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SV Mauritz 06 24    104:19 65  
2    Germ. Hauenhorst 24    78:25 63  
3    SG Sendenhorst 24    72:20 62  
4    VfB Alstätte 24    64:19 62  
5    FC Nordwalde 23    72:22 58  

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