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U19-Landesliga

Gievenbecks Festung steht weiterhin


von Julian Schimmöller

(14.05.19) Lange mühte man sich ohne Erfolg, am Ende wurde es dann doch eine deutliche Angelegenheit: Mit 4:1 (0:0) schlug die U19 des 1. FC Gievenbeck zuhause die Spvg. 20 Brakel und holte somit den zehnten Sieg im zehnten Heimspiel. Gegen Brakel brauchte es dafür eine gehörige Portion Geduld, denn die Gäste waren quasi ausschließlich auf das Verteidigen des eigenen Tores bedacht. Durch den Dreier brauchen die 49ers aus den verbleibenden drei Spielen nur noch zwei Zähler, um den Aufstieg in die Westfalenliga endgültig klar zu machen.

Am Ende war es wieder mal das glückliche Händchen des Brüderduos Johannes und Stephan Zurfähr auf der Bank, welches den Abwehrriegel von Brakel knackte: Der kurz zuvor eingewechselte Deni Bakaniev setzte sich über rechts durch, nach seiner Hereingabe scheiterte Louis Martin jedoch noch am glänzend aufgelegten Marvin Fenske im Gästetor. Der Ball prallte zurück ins Feld, wo der ebenfalls eingewechselte Mirkan Arslan noch einen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und zum umjubelten 1:0 einnetzte (80.). „Brakel hat ausschließlich defensiv agiert und von Beginn an mit einer Fünferkette rund 20 Meter vor dem eigenen Tor gestanden, entsprechend war es ein Geduldsspiel. Mit dem Tor war dann zum Glück der Knoten geplatzt“, schilderte Johannes Zurfähr im Anschluss.

Stüve lässt's krachen

Und wie der Knoten geplatzt war! Nur vier Minuten nach dem 1:0 holte Arslan sich seinen zweiten Scorerpunkt, als er nach einer Ecke mit dem Kopf am zum wiederholten Male überragend parierenden Fenske scheiterte und Peter Stüve abstaubte (84.). Keine 120 Sekunden später war erneut Stüve zur Stelle, als er einen missglückten Ball von Fenske abfing und trocken zum 3:0 abschloss (84.). Und Stüve hatte noch nicht genug, nach einem von Arslan verlängerten hohen Ball schnürte er den Hattrick (88.) und meldete mit seinem 20. Saisontreffer nochmal Ansprüche auf die Torjägerkanone an – Wiedenbrücks Andre Warkentin liegt mit zwei Treffern mehr aktuell vorne. Kurz vor Schluss kam Brakel „mit dem ersten guten Angriff“ (Zurfähr) dann durch Salvatore Cardamone noch zum Ehrentreffer (90.).

Das Gievenbeck erst so spät zu Toren kam, lag weniger an fehlenden Möglichkeiten denn am fehlenden Glück im Abschluss sowie am wie bereits erwähnt bärenstarken Brakeler Keeper Fenske. In der 15. Minute wurde Gievenbeck zudem ein reguläres Tor nicht gegeben, als ein Schuss von Elias Demiraslan von der Unterkante der Latte deutlich hinter die Linie sprang, was einschließlich des Gegners alle sahen außer eben der Unparteiische. Nicht die einzige komische Entscheidung des Referees in Halbzeit eins, sodass Stephan Zurfähr sich leicht aufregte und nach einer aus Ansicht seines Bruders Johannes „ganz normalen Aussagen“ hinter die Bande geschickt wurde. Aber auch davon ließen sich die Hausherren nur kurz aus dem Konzept bringen und landeten am Ende trotz Chancenwuchers im ersten Durchgang sowie zu Beginn der zweiten Hälfte am Ende einen klaren und auch in der Höhe verdienten Heimsieg.

Durch die drei Punkte hat der FCG das Tor Richtung Westfalenliga ganz weit aufgestoßen, bereits am kommenden Sonntag kann es in Nottuln soweit sein. Mit einem Sieg wäre Gievenbeck durch, und genau den soll es nach Zurfährs Ansicht dann auch geben: „Wir wollen so früh wie möglich alles klar machen und unsere überragende Saison krönen.“ Allerdings ist Zurfähr bewusst, dass der mögliche neunte Sieg in Serie „sicher kein Selbstläufer wird“, zumal Nottuln im Abstiegskampf zuletzt fleißig punktete.

1. FC Gievenbeck – Spvg. 20 Brakel 4:1 (0:0)
1:0 Aslan (80.), 2:0 Stüve (84.),
3:0 Stüve (86.), 4:0 Stüve (88.),
4:1 Cardamone (90.)



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