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Querpass

Robin Ploczicki (r.) wagt bei Westfalia Rhynern den Drei-Klassen-Sprung.

Plötzlich Regionalliga-Spieler


von Christian Lehmann

(05.07.17) Von der Landes- in die Oberliga: Das war für Robin Ploczicki (21), der in der Vorsaison noch für den SV Herbern aktiv war, eine tolle Sache. Nun überspringt der talentierte Mittelfeldspieler sogar drei Klassen: Sein neuer Verein Westfalia Rhynern bekam nach dem Opens external link in new windowHickhack in den vergangenen Wochen nun doch die Lizenz für die Regionalliga. Wie Ploczicki seine neue Rolle sieht, welche Chancen er sich ausrechnet und ob er nun Profi werden will, das hat er uns der Lehramtsstudent (Fächer: Latein und Geschichte) im Interview erzählt.


Robin, Du bist mit Westfalia Rhynern ins Training eingestiegen. Wie hast Du die vergangenen Wochen erlebt, speziell bezogen darauf, dass dein Team nun doch in der Regionalliga spielt?
Ploczicki:
Wir trainieren jetzt schon seit fast zwei Wochen. Für mich persönlich wäre es so oder ein Highlight geworden, egal, ob ich jetzt Oberliga oder Regionalliga spiele. Ich habe aber schon gemerkt, dass es für die Mannschaft enorm wichtig war. Die Jungs haben sich das enorm hart erarbeitet und verdient. Die Regionalliga ist zwar viel geiler als die Oberliga, aber ich wäre auch damit super zufrieden gewesen. 


Gab es am vergangenen Donnerstag eine große Feier?

Es waren alle erleichtert, wir haben ein Bier getrunken und Pizza gegessen. Eine große Sause gab es aber nicht. Wir haben es nach dem Training genossen. Der Verein hat aber auch immer vorgelebt, dass er sehr optimistisch ist. Es war für uns deshalb kein großes Wunder.

Glaubst Du, dass es für dich nun schwerer wird, dich durchzusetzen?
Klar, es ist ein Sprung. Ich gehe da ganz offen rein, habe Bock auf die Sache und werde mich da reinhauen. Die Mannschaft ist super, nimmt jeden toll auf. Man merkt jetzt schon, dass Rhynern ein eingeschworener Haufen ist und nicht vergleichbar mit einem Verein wie zum Beispiel RW Essen, wo es nur um Erfolg und Geld geht. Da steht das Team im Mittelpunkt. Wir wollen Spaß haben und zeigen, dass wir es drauf haben. 

Wie ist das Training in Rhynern? Was ist der Unterschied zum SV Herbern?
Es ist viel intensiver. Ich bin noch nicht voll drin und laufe derzeit nur Runden, da ich noch immer leicht verletzt bin. Ich sehe aber, dass das ein enorm hohes Tempo ist, echt beeindruckend. Die Handlungs- und Gedankenschnelligkeit, das ist der größte Unterschied.

Was glaubst Du, wieso war Rhynern heiß auf dich?
Keine Ahnung (lacht). Es gehört auch 'ne Menge Glück dazu. Ich habe in Herbern eine gute Zeit gehabt. Es gibt aber viele Spieler, die genauso gut sind wie ich. Vielleicht hatte ich einfach nur Glück. 

Du hast mal gesagt, dass du dir nicht vorstellen kannst, Profi zu werden. Ist es möglich, dass sich deine Meinung noch ändert?
Es ist nicht mein Ziel, Profi zu werden. Man soll zwar niemals nie sagen - ich hätte auch nicht geglaubt, dass das hier passiert - aber da müsste schon einiges passieren. Mein Fokus liegt auf der Familie und dem Studium. Mit dem Fußball will ich Spaß haben, für mich ist es wirklich auch ein Ausgleich. 

Wo musst Du dich noch steigern, um dich in Rhynern durchzusetzen?
Ich habe nur eine bestimmte Anzahl an Kontakten, bis ich den Ball spielen muss, sonst bekomme ich von hinten 'ne Sense. Ich muss handlungs- und gedankenschneller werden. Außerdem muss ich mir noch ein bisschen Muskelmasse antrainieren. So robust bin ich noch nicht.

Was nimmst Du aus Herbern mit?
Herbern ist ein super geiler Verein, mega familiär. Da kann man sich wirklich wohl fühlen, hat immer Rückendeckung. Als bekannt wurde, dass ich nach Rhynern wechsle, standen alle hinter mir. Dort spielen wirklich meine besten Freunde. Auch wenn wir in der letzten Saison nur Zehnter geworden sind, haben wir sehr viel Qualität. Der Verein bietet ein super Umfeld, in dem sich junge Spieler entwickeln können. Ich bin damals aus der Jugend der Hammer SpVgg dorthin gekommen. Das war für mich der richtige Schritt.

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