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Coesfeld wird zum Stolperstein


Von Nicolas Hendricks

(08.12.15) Eine Viertelstunde vor dem Ende des Bezirksliga-Auswärtsspiels bei der DJK Coesfeld lagen die Handballer von Eintracht Hiltrup eigentlich aussichtslos mit neun Treffern zurück. Doch plötzlich mobilisierte das Team von Trainer Martin Halfmann all seine Kräfte und erzielte sieben Tore in Serie. Für das ganz große Comeback reichte es letztlich jedoch nicht, die 31:34 (14:20)-Niederlage ging aufgrund der lange Zeit schwachen und wenig aggressiven Spielweise der Gäste in Ordnung.

Der Landesliga-Absteiger aus Coesfeld machte es den Hiltrupern bis zur 40. Minute vor, beeindruckte mit einem aggressiven Deckungsverhalten und zielstrebigem Angriffsspiel. Einer der Leittragenden war Eintrachts Top-Torschütze Ryk Spaedtke, der schon nach knapp 20 Minuten mit klaffender Platzwunde am Auge das Parkett verlassen musste und anschließend auch nicht mehr zurückkehren konnte. Absicht, den Hiltruper Linksaußen zu verletzten, war bei dessen Gegenspieler wohl nicht vorhanden. Die Entschlossenheit, den Zweikampf zu gewinnen, jedoch allemal.

Limke bester Eintracht-Werfer

Druck im Angriff übten die Hiltruper im eigenen Offensivspiel vor allem über den eigenen Rückraum aus: Mit 12 Treffern, vier davon per Siebenmeter, war Stephan Limke auf der linken Halbposition bester Werfer seines Teams.

Ungewöhnlich hoch war die Anzahl der Gegentreffer, die Felix Kuhlenkamp und Sebastian Filusch im Eintracht-Tor hinnehmen mussten. „Für mich ist das kaum zu erklären, warum die Deckung nicht so funktioniert hat. Irgendwie war lange Zeit der Wurm drin“, analysierte Halfmann, der sein Team erst in der Schlussphase angemessen aggressiv zu Werke gingen sah. „Leider fehlte am Ende das letzte Quäntchen, um das Spiel noch zu drehen. Außerdem war Coesfeld ein sehr guter Gegner“, so Halfmann abschließend.

DJK Coesfeld – Eintracht Hiltrup     34:31 (20:14)
Hiltrup: Kuhlenkamp, Filusch – Limke, Spaedtke, Hartelt, Rickling, Kunze, Reguera, Keilmann, Buschmann, Jandrey, Dahlhaus, Pohlmann



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