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Steht der Eintracht ab Sommer maximal noch als Notlösung zur Verfügung: Rückraum-Akteur Stephan Limke.

Abschied geglückt


Von Nicolas Hendricks

(25.04.16) Es ging schon ein wenig emotional zu, als Eintracht Hiltrups 1. Vorsitzender Manfred Bahr seine beiden Urgesteine Daniel Hartelt und Stephan Limke vor Beginn der Begegnung gegen die Reserve der Ibbenbürener SpVg verabschiedete. 16 lange Jahre hatte Hartelt seine Knochen für die erste Mannschaft der Eintracht hingehalten, Limke war insgesamt zehn Spielzeiten an Bord.

Beim 36:30 (16:13) gegen Ibbenbüren zeigten beide besonders in der Offensive noch einmal ihr Können, Hartelt traf zweimal aus dem Feld und verwandelte einen seiner insgesamt unzähligen Siebenmeter im gelb-schwarzen Trikot. Limke feuerte vier Granaten aus dem linken Rückraum ins gegnerische Tornetz.

Serie reißt nach sieben Niederlagen

„Das wird schon sehr schwer, die beiden in der kommenden Spielzeit zu ersetzen. Vielleicht steht uns eine Art Übergangssaison bevor. Heute haben beide nochmal angefangen und ordentlich Gas gegeben“, sagte Eintracht-Trainer Martin Halfmann nach der Schlusssirene. Unter dem Strich hatte seine Mannschaft gegen die Tecklenburger wie erwartet keine große Mühe, die Negativserie von sieben Pleiten in Folge endlich reißen zu lassen. Dazu hatte der Drittletzte der Tabelle erstens zu wenig Qualität und zweitens mit lediglich sieben mitgereisten Akteuren auch zu wenig Quantität.

„30 Gegentore sind einfach zu viel gegen so einen Gegner. Wir haben vor allem in der Abwehr eigentlich sehr schlecht gespielt. Die Angriffsleistung meiner Mannschaft war hingegen vollkommen in Ordnung“, fällte Halfmann sein Urteil zum Spiel. Immerhin reichte es, um den insgesamt 15. Saisonsieg im 26. Spiel unter Dach und Fach zu bringen – eine mehr als ordentliche Quote.

Sprinterqualitäten gefragt

Die eigenen Treffer der Eintracht resultierten häufig aus Tempogegenstößen. So traf der pfeilschnelle Marvin Israel insgesamt siebenfach, auch Ryk Spaedtke netzte fünfmal ein. Bester Rückraumschütze war Tim Rickling mit fünf Treffern. Mit 785 Toren hat Hiltrup – hinter Meister SC Münster 08 – nun die zweitmeisten Tore der Bezirksliga 3 geworfen.

Allgemein zeigte sich die Eintracht am letzten aktiven Saisonabend sehr variabel. Bis auf Patrick Pohlmann, der ausschließlich in der Abwehr zum Einsatz kam, trafen alle Feld-Akteure mindestens dreifach. Beide Keeper, Felix Kuhlenkamp und Torben Düffel, teilten sich die Spielzeit untereinander auf und standen jeweils eine Halbzeit zwischen den Pfosten. Bis in den Juni hinein schickt Halfmann sein Team nun in die Sommerpause, anschließend starten die Vorbereitungen auf die dann neugestaltete Bezirksliga.

Eintracht Hiltrup – Ibbenbürener SpVg. II     36:30 (16:13)
Eintracht: Düffel, Kuhlenkamp – Israel (7), Rickling, Spaedtke (je 5), Limke (4), Reguera, Kunze, Reevermann (je 3), Hartelt, Buschmann (je 3/1), Pohlmann



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